590. Groundhoppingbericht, 14.10.2018:

"Den Tag anständig herumgebracht"

3. Spiel: Divize C, 10. Spieltag

15:30 SK Benatky nad Jizerou vs. FK Pardubice B 0:2

120 Zuschauer

Pünktlichst zum Anpfiff, parkte ich mein Auto vor dem Stadion. Dann hieß es noch einmal 50 Kronen zahlen und dann war ich beim letzten Spiel der Wochenendtour dabei. Zuerst gönnte ich mir nochmal eine Klobasa und ein Bier, ehe dann das Stadion begutachtet wurde.

Das Stadion ist ok, aber keine Augenweide. Es gibt auf der gegenüberliegende Längsseite vom Eingang, eine größere überdachte Tribüne. Diese ist aber noch sehr neu und dürfte ein Standardbauwerk sein. Ansonsten gibt es auf den Sportgelände noch ein paar Sitzbänke, dass wars dann auch. Bei traumhaften Herbstwetter machte ich es mir auf einer Bank, auf einen Graswall bequem. Nebenbei machten cirka eine gute handvoll Fans vom SK Benatky ein wenig Stimmung.

Die Partie war lange torlos, ehe die Reserve vom FK Pardubice in der Schlussphase die Partie für sich entschied. Kurz nachdem der Schlusspfiff ertönt war, machte ich mich wieder zu bekannten Ritual auf. Erst hieß es ein wenig was für Zuhause einkaufen und dann ging es ab der Heimat. In diesen Jahr möchte ich zumindest noch einmal ins wunderbare Nachbarland fahren. Bis dahin!

2. Spiel: Stredocesky kraj; Okres Kladno; 3. trida; skupina A, 8. Spieltag

13:00 FC Cechie Velka Dobra B vs. AFK Svinarov 3:0

kein Ticket

50 Zuschauer

Zwar gab es um 12:30 bzw. um 13 Uhr einige Spiele, aber nachdem der Auftakt in Beroun vom Ground her eher dürftig war, sollte es beim zweiten Spiel zumindest ein bisschen was besseres geben. Ich suchte lange, ehe ich beim FC Cechie Velka Dobra einen halbwegs anständigen Ground fand. Velka Dobra liegt nur wenige Kilometer von Kladno entfernt. Zwischen beiden Spielen hatte ich eine längere Erholungspause.

Mit einer überdachten Tribüne kann der kleine, feine Platz vom FC Cechie Velka Dobra für ein wenig Aufsehen sorgen. Ansonsten war es eine nette Atmosphäre.

Für die vorletzte Liga war das Spiel dann ok. Ein paar wenige Minuten vor dem Abpfiff musste ich aufbrechen, um rechtzeitig beim letzten Spiel der Tour zu sein.

1. Spiel: Stredocesky kraj; Okresni prebor Beroun, 8. Spieltag

10:15 SK Cembrit Beroun Zavodi vs. SK Brezova 08 4:6

kein Ticket

150 Zuschauer

Wie so oft gestaltete sich der Tagesauftakt am Sonntag schwer. Um ein Spiel zu finden wo ich noch nicht war, musste wieder auf Tauchgang bis in die untersten Ligen gegangen werden. Schließlich wurde ich im Okres Beroun fündig, dort waren neben ein paar 10:15 Spiele, auch ein paar Spiele um 12:30 angesetzt. Weil kein Ground besonders herausstach, entschied ich mich für den Spielbesuch beim SK Cembrit Beroun. Die Fahrt von der Pension in Hostivice nach Beroun war mit etwa zwanzig Minuten easy.

Der Sportplatz von Cembrit ist ganz einfach gehalten. Eine Absperrung um das Sportareal gibt es ebenfalls nicht. Die Lage zum angrenzenden Fluss kann überzeugen, ansonsten ist hier alles ziemlich schlicht gehalten. Was ein wenig verwunderlich war, dass deutlich mehr Zuschauer, als erwartet zu diesen Match kamen. Cembrit hatte sogar ein gutes Dutzend Fans, die teilweise sogar einen Art Support machten.

Reichlich Tore bekam ich in diesen Kick zu sehen. So ließ es sich dann ganz gut aushalten. Nach diesen Spiel fuhr ich den Okres Kladno, dort war um 13 Uhr das nächste Spiel angesetzt.

589. Groundhoppingbericht, 13.10.2018:

"Vollgepackter Tag in Tschechien"

4. Spiel: Hlavni mesto praha; 1. B trida; skupina B, 10. Spieltag

18:00 Partisan Prague F.C. vs. FK Klanovice 2:2

kein Ticket

10 Zuschauer

Es gibt Dinge im Leben, die schiebt man ewig heraus. So ging es mir bei diesen Platz. Lange Zeit machte ich einen Bogen um den Kunstrasenplatz von CAFC Prag. Aber nachdem die Partie vom FC Partisan Prag zeitlich optimal lag und ich den besagten Platz noch nicht hatte, wurde dieser halt heute endlich mal gemacht.

Zwar sah der Platz ein wenig besser als erwartet aus, dennoch wird mir dieser nicht groß in Erinnerung bleiben. Einen Ausbau gibt es nicht und auch so kommt der Platz recht steril daher.

Am besten war die Partie. Die zweite Halbzeit wurde nach einer deutlichen Führung der Gäste nochmals richtig spannend, weil Partisan in den zweiten 45 Minuten richtig aufdrehte. Am Ende war das Unentschieden für Partisan völlig verdient.

Nach diesen Spiel war auch der Tag für mich beendet. Im Hotel tankte ich ein wenig Kraft, ehe morgen die Tour fortgesetzt wird.

3. Spiel: Divize A, 10. Spieltag

15:30 FK Horovicko vs. FK Tachov 1:0

172 Zuschauer

Jetzt war sputen angesagt, denn von Prag ging es fast fünfzig Kilometer westlich in Richtung Plzen. In Horovice sah ich dann das dritte Spiel am heutigen Samstag. Hier wurde der Platz ohne Probleme gefunden.

Beim FK Horovicko gibt es ebenfalls ein kleines, nettes Stadion. An der Hauptseite gibt es eine kleine überdachte Tribüne. Auf der Gegengerade und der rechten Hintertorseite sind zudem etliche Holzsitzbänke angebracht. Im strahlenden Sonnenschein nahm ich auf der Gegengerade Platz und machte es mir gemütlich. Es konnte weiß Gott schlechter gehen.

In der kurzweiligen Partie setzte sich der FK Horovicko schlussendlich verdient durch. Die Gäste aus Tachov strahlten insgesamt zu wenig Torgefahr aus.

Wer dachte nach diesen Spiel war der Tag gelaufen, der irrte. Ich sah noch ein Spiel, jetzt fuhr ich wieder zurück nach Prag…

2. Spiel: Hlavni mesto praha; 2. trida; skupina B, 8. Spieltag

13:00 AFK Union Zizkov vs. FK Union Strasnice B 0:3

kein Ticket

35 Zuschauer

Zum zweiten Spiel kam ich leider nicht pünktlich, obwohl genug Zeit war. Durch eine verbotene Einfahrt in die Zielstraße, ließ ich mich dazu verleiten ein wenig ungeschickt herumzugurken. Am Ende erreichte ich den Platz, weil ich das Schild am Anfang der Straße dann doch ignorierte. Mein Tipp, wenn man an der besagten Zieladresse ankommt, entweder zu Fuß die guten 500 Meter zum Platz laufen, oder das Verkehrsschild(verbotene Einfahrt)ignorieren. Am Ende parkte ich direkt im Sportgelände vom AFK Union Zizkov, welches nur cirka einen Kilometer vom Stadion von FC Viktoria Zizkov entfernt liegt.

Das Stadion Vitkov vom AFK Union Zizkov hatte ich schon längere Zeit auf dem Schirm, allerdings wird dort nach meinen Wissen nicht regelmäßig gespielt. Heute konnte ich den Platz machen und dies bereitete spätestens nachdem Anblick des Platzes eine Menge Spaß. Über die linke Längsseite verlaufen durchgehend mehrere marode Stehstufen, die teilweise mit Büschen zugewachsen sind. In der Mitte dieser Stehstufen findet man eine überdachte Tribüne, mit einfachen Holzsitzbänken wieder. Für mich ist das Stadion eine absolute Empfehlung in Prag.

Obwohl es extrem unterklassig war, wurde dennoch halbwegs anständiger Fussball gespielt. Für mich hieß es nach Abpfiff, ohne Verschnaufpause weiter zum nächsten Ground…

1. Spiel: Divize B, 10. Spieltag

10:15 FK Brandys nad Labem vs. FK Banik Sous 3:0

190 Zuschauer

Aus Italien zurückgekehrt legte ich erst einmal aus verschiedenen Gründen die Woche über eine Hoppingpause ein. Normalerweise wollte ich mich am Freitag in Richtung des Osten von Tschechien aufmachen, diesen Plan verwarf ich aber  kurz vor Toresschluss. Am Ende kam ein relativ entspanntes Wochenende, im schönen Nachbarland heraus. Am Samstag plante ich vier Spiele und den Anfang machte der Spielbesuch beim FK Brandys nad Labem. Für dieses Spiel fuhr ein wenig nördlich von Prag und ein paar wenige Minuten vor dem Anpfiff erblickte ich den Ground.

Der Ground vom FK Brandys kommt als einwandfreier Platz daher. Die Anlage ist schön alt und verranzt, an der Hauptseite gibt es neben einer überdachten Tribüne noch ein paar Stehstufen zu sehen. Die Hintertorseiten sind teilweise mit ein paar einfachen Sitzbänken bestückt. Auf der Gegengerade findet man noch ein paar verwilderte Stehstufen.

Nachdem ich mir eine Klobasa geholt hatte, ihr Geschmack war hervorragend, verfolgte ich bei rund zwanzig Grad die Partie der Divize B. Brandys gewannn die Partie am Ende relativ ungefährdet. Nach diesen soliden Tagesauftakt fuhr ich nach Prag, wo mich eine weitere kleine Perle in der goldenen Stadt erwarten sollte…

588. Groundhoppingbericht, 07.10.2018:

"Auf der Heimreise noch drei Spiele mitgenommen"

3. Spiel: Nordwestschweiz; 5. Liga; Gruppe 3, 8. Spieltag

17:00 FC Aramaici-Suryoye Locarno vs. FC Moderna 1:2

kein Ticket

75 Zuschauer

Als Urlaubsabschluss tauchte ich ganz tief in den Schweizer Amateurfussball ein. Mit dem Spiel vom FC Aramaici-Suryoye konnte ich zu den Spiel in Chiasso, noch ein weiteres Spiel mitnehmen. Zwar war dies jetzt nicht der Leckerbissen, aber auch sowas kann man mal, ab und an machen. Das Spiel fand cirka dreißig Kilometer nördlich von Lugano statt. Der Platz wurde gleich gefunden.

Bei den Platz fällt als erstes gleich das wunderschöne Bergpanorama auf. Ansonsten ist der Platz einfach gehalten. Trotzdem kann der Platz mit seiner Lage punkten.

Im Spiel gab es die ein oder andere Unterbrechung, wegen kleinerer Fouls. Soviel ich weiß gab es für Heimmannschaft zwei Platzverweise. Nach diesen Spiel trat ich entgültig die Heimreise an und so endete das Kapitel Italien...

2. Spiel: Challenge League, 10. Spieltag

14:30 FC Chiasso vs. Lausanne Sports 1:1

600 Zuschauer

Bereits nach wenigen hundert Meter nach der Grenzen von Italien/Schweiz setzte ich den Blinker und fuhr in der Stadt Chiasso wieder von der Autobahn. Nicht ohne Grund, denn als ich bei meiner Urlaubsplanung feststellte, dass meine Fahrt nach Mailand durch die Schweiz verlaufen sollte, wollte ich darauf ein Spiel in der Schweiz mitnehmen. Dies gelang mir zum Abschluss am Sonntag. Und praktischer Weise war der Ground vom FC Chiasso nur wenige hundert Meter nach der Grenze. Für dieses Zweitligaspiel war ich dankbar, denn mit gerade einmal zwei gemachten Grounds in der Schweiz, kommt meine Bilanz eher jungfreulich daher. Ungefähr zwanzig Minuten vor dem Anpfiff war ich da und nach dem Erwerb der Eintrittkarte gönnte ich mir erstmal bei spätsommerlichen Temperaturen ein kühles Bier.

Mit 12186 Zuschauer ist das Stadion vom FC Chiasso das drittgrößte Stadion in der zweiten Schweizerliga. Dies besteht aus einer großen überdachten Sitzplatztribüne, mit blau-roten Sitzschalen. Der Rest des Stadions besteht aus identischen einfachsten Stehstufen. Immerhin 600 Zuschauer kamen zu diesen Spiel. Aus Lausanne kamen etwa ein Dutzend Fans mit, diese machten, so wie der cirka 40 Mann starke Stimmungsblock von Chiasso fast über die komplette Spiellänge einen respektablen Support.

Die Rahmenbedinungen passten und das Spiel war auch annehmbar. Chiasso verpasste des öfteren mal den Sieg. Nachdem Schlusspfiff ging es wieder ein paar Kilometer weiter auf der Autobahn, Richtung der Heimat, ehe ich nochmals in Locarno einen Stopp einlegte.

1. Spiel: Campionato Primavera, 4. Spieltag

10:00 FC Inter Mailand(A-Jugend)vs. FC Udinese Calcio(A-Jugend)3:0

kein Ticket

200 Zuschauer

Wie schon im ersten Bericht angkündigt, ließ ich mir meine Spielbesuche für den Sonntag offen. Samstagabend entschied ich mich für die Variante, die wohl am vernüftigsten war. Um mir nicht schon Sonntag, in aller Herr Gotts früh einen Wolf zu fahren, entschied ich mich dazu, am Sonntagmorgen von den Hotel nahe Empoli wieder zurück nach Mailand zu fahren. Hier fand in der Früh ein Spiel der A-Jugend von Inter Mailand statt. Dies war ein brauchbarer Tagesaufakt. Ein wenig zu spät war ich dran und zu meinen Ärgernis wurde nicht in den angegebenen Ground gespielt. Ein freundlicher Mann der gerade im Dunstkreis des dortigen Platzes war, sagte mir, dass das Spiel im "Interello" stattfindet. Der freundliche Mann suchte mir auf den Smartphone die Adresse raus und so kam ich Ende der ersten Halbzeit noch bei diesen Spiel an.

Das Interello ist kurz gesagt, dass Trainigszentrum der Jugend von Inter Mailand. Die Partie wurde auf den Hauptplatz ausgetragen. Auf diesen findet man eine teils überdachte Stahlrohrtribüne. Insgesamt alles solide.

Inter Mailand hatte meistens alles im Griff und so siegte Inter völlig verdient. Für mich hieß es nachdem Spiel erst einmal ein paar Spezialitäten für Zuhause einkaufen, danach ging es kurzerhand über die Grenze...

587. Groundhoppingbericht, 06.10.2018:

"Neben einen weiteren Spiel in Italien, noch den Länderpunkt San Marino eingetütet"

2. Spiel: Serie A, 8. Spieltag

20:30 FC Empoli vs. AS Rom 0:2

10670 Zuschauer

Um dreiviertel Acht erreichte ich Empoli, eigentlich hätte alles entspannt sein können, denn bereits vor zwei Wochen sicherte ich mir eine Karte für dieses Spiel im Internet.  Leider wurde mir die Karte storniert und ich musste ohne Ticket nach Empoli reisen. Nicht nur während der Fahrt nach Empoli ließ ich einige Stoßgebete zum Himmel fahren, dass das Spiel ja nicht ausverkauft sei. Als ich am Eingang erfuhr, dass es noch Tickets gab, war ich erleichtert. Happige 65 Euro kostete aber der Spaß.

Das Stadion im Empoli gewinnt sicherlich keinen Schönheitspreis. Während die Haupt- und Gegentribüne noch halbwegs stimmig und stillvoll sind, verschandeln zwei Stahlrohrtribünen hinter den beiden Toren das Stadion zusehends. Im Stadion retteten die cirka 2000 Roma die Stimmung. Während bei Empoli nur etwa 100-150 Fans einen Support boten, waren die Roma Fans deutlich aktiver.

Der AS Rom gewann das Spiel am Ende mit 2:0, was sicherlich nicht unverdient war. Empoli war zwar immer bemüht, aber oft fand der letzte Pass keinen Abnehmer oder sich bietende Chancen wurden kläglich vergeben. Unter anderen verschoss Empoli im zweiten Durchgang einen Elfmeter. Die Roma festigt somit einen Champions League Platz und der FC Empoli bleibt auf den Abstiegsplätzen hängen. Morgen geht es dann in Etappen wieder zurück nach Deutschland.

1. Spiel: Campionato Sammarinese; Gruppe B, 3. Spieltag

15:00 AC Libertas vs. Societa Polisportiva Cailungo 1:0

kein Ticket

70 Zuschauer

Mit einen Ziel vor Augen für diesen Samstag, machte ich mich gegen halb zehn aus meinen Hotel in Verona auf. Im gleichen Atemzug als ich das erste Spiel in Italien für die Tour plante, nahm ich mir vor, mindestens ein Spiel in San Marino anzuschauen und auch dort den Länderpunkt einzusacken. Am Samstag fand ich dann ein Spiel was sich doppeln lies, mit einen Spiel in der Serie A am Abend. Kurz nach der Mittagzeit kam ich in San Marino an. Schnell wurde die Burg von San Marino besichtigt, ehe ich dann rechtzeitig die vier Kilometer zum „Campo da Calcio Federico Crescentini“ fuhr. Ein paar Minuten vor dem Anpfiff war ich da und ich konnte mich vor Leuten kaum retten. Dies war natürlich nur ein Spaß, nicht mal hundert Zuschauer interessierten sich für dieses Spiel in der ersten Liga. Die Liga in San Marino wird seit diesen Jahr in zwei Gruppen ausgetragen. Eine Liga hat acht Mannschaften die andere sieben. Nach Ablauf des Ligabetriebes wird in den Play-off Spielen der Meister von San Marino ausgespielt.

Heute sah ich bei meinen Besuch den Rekordpokalsieger von San Marino, nämlich den AC Libertas. Dieser wechselt wie viele Vereine in San Marino seine Heimspielstätte, heute trugen sie das Heimspiel im „Campo da Calcio Federico Crescentini“ aus. Es ist ein kleines Stadion, mit einer überdachten Sitzplatztribüne. Rechts und links von dieser finden sich noch ein paar einfache Holzbänke. Außer dieser Tribüne gibt es keinen weiteren Ausbau. Für die Zuschauer ist auch nur die Stirnseite des Platzes ausgelegt. Übrigens musste ich bei diesen Spiel keinen Eintritt löhnen.

Vom Spielniveau wäre es in Deutschland vielleicht fünft Liga Niveau gewesen. Teilweise waren doch einige technische Mängel auf beiden Seiten zu sehen. Libertas reichte ein Tor für einen schlussendlich glanzlosen Sieg. Sofort und ohne jede Verschnaufpause fuhr ich nachdem Spiel weiter nach Florenz, besser gesagt nach Empoli…

586. Groundhoppingbericht, 05.10.2018:

Serie B, 7. Spieltag

21:00 FC Hellas Verona vs. US Lecce 0:2

11993 Zuschauer

Nach einer ausgiebigen Nachtruhe in Mailand, machte ich zuerst am Freitagmorgen ein wenig Sightseeing, um dann relativ zeitig nach Verona zu fahren. Dort wollte ich am späten Abend ein Heimspiel von Hellas Verona in der Serie B anschauen. Die Fahrt von Mailand nach Verona verlief halbwegs flüssig und so war neben einen Abendessen vor dem Spiel, sogar noch ein wenig Kultur drin. So gegen acht Uhr fuhr ich vom Hotel in Richtung des Olympiastadions in Verona. Das Stadion wurde im Jahre 1963 erbaut und zur Weltmeisterschaft 1990 in Italien renoviert. Hier fanden damals Spiele bis zum Achtelfinale statt. Zurück zum heutigen Tagesgeschäft. Hellas Verona war vor diesen Spieltag Tabellenführer der Serie B. Die Gäste aus dem südlichen Lecce fanden sich im Mittelfeld der Tabelle wieder.

Nachdem  Erwerb des Tickets betrat ich das Stadion, dass schnell beschrieben ist. Es ist eine einheitliche Schüssel, die in vier Ränge unterteilt ist. Ein Stadion das heute wohl nicht mehr so gebaut wird.

Mit ziemlich genau 12000 Zuschauern war das Stadion für die Serie B ordentlich besucht worden. Die Gäste brachten etwa 1500 Fans nach Verona mit. Von der Stimmung her war ich die meiste Zeit begeistert. Es wurde von beiden Seiten ein lautstarker Support geboten. Im Laufe der ersten Halbzeit zündelten die beiden Fanszenen. Es war wirklich schön, hier dabei zu sein.

Über das Spiel konnte ich auch nicht klagen. Das Spieltempo war über die komplette Spieldauer sehr schnell. Torchancen gab es viele, die meisten aber für Verona. Am Ende reichten den Gäste aus Lecce zwei Konter um nicht ganz unverdient das Spiel zu gewinnen. Für mich hieß es nach Spielschluss wieder ab ins Hotel, ehe es morgen weiter südlich geht.

585. Groundhoppingbericht, 04.10.2018:

Vorwort:

Mit letzten Kräften kämpfte ich mich in Richtung des wohlverdienten Urlaubs. Bereits im August stellte ich erste Überlegungen an, wo es denn diesen Oktober hingehen sollte. Normalerweise mache ich mich um diese Zeit immer in Richtung NRW, Holland und Belgien auf, aber dieses Jahr bockte mich es nicht so wirklich. Für meine Entscheidung kam mir die Terminierung  von der UEFA-Europa Leauge am Donnerstag perfekt gelegen. Am Ende konnte ich mich endlich einmal anschieben, dass erste Mal(!)nach Italien zu fahren. Aus irgend einen Grund war dieses Land für mich bis jetzt ein rotes Tuch. Nun ja, von Donnerstag bis Sonntag stellte ich mir eine kleine Tour zusammen. Während der erste und zweite Tag relativ schnell klar war, wird der Samstag und Sonntag ein wenig spontan entschieden. Um keine unnötigen Strapazen zu haben, holte ich mir für die vier Tage ein Leihauto. Donnerstagfrüh um acht Uhr rollte dann das Auto in Richtung Italien… Dank einiger Staus und kleinen Pausen kam ich erst am Nachmittag bei meinen ersten Ziel in Mailand an. Auf schöne vier Tage…

UEFA-Europa League; Gruppenphase, 2. Spieltag

18:55 AC Mailand vs. Olympiakos Piräus 3:1

22994 Zuschauer

Der Abend kam doch schneller als erwartet und deshalb konnte ich keine Zeit verlieren und machte mich in Richtung des Giuseppe-Meazza Stadion auf. Während der Autofahrt bekam ich einen Eindruck von dem italischen Volk. Katastrophe, fahren wie die Schweine. Am Ende passierte Gott sei Dank nichts, aber dank des Feierabendverkehr brauchte ich fast eine halbe Stunde zum Stadion. Für eine Parkgebühr die noch vertretbar war, konnte ich nur wenige hundert Meter entfernt vom Stadion parken. Der Fußweg zum Stadion verlief an einigen Fressbuden vorbei, relativ zügig. Ein paar Minuten vor dem Anpfiff war ich an meinen Platz im Stadion.

Für viele dürfte das Giuseppe Meazza Stadion bekannt sein. Ich war aber trotzdem irgendwie von diesen tollen, kultigen  Bauwerk begeistert. Teilweise hat das Stadion sogar einen gewissen Gammelfaktor, wenn man sich im Stadionäußeren aufhält. Das Stadion war dann erwartungsgemäß schlecht besucht worden. Obwohl mit den Griechen von Piräus ein attraktiver Gegner nach Mailand kam, kamen nur die treuen Fans des AC Mailand. Aus Piräus dürften ungefähr 2500 Fans mitgekommen sein. Der Stimmungspunkt ging eindeutig an die Fans von Olympiakos. Ihr Support war vulkär und ausdauernd. Von Milan kam erst in der zweiten Hälfte ein besserer Support, am Ende konnten die Fans vom AC mit ein paar Bengalos für ein wenig Aufhellung sorgen. Insgesamt machte der Besuch von der Stimmung her, richtig Spaß.

Piräus konnte relativ schnell in Führung gehen, der AC Mailand war in der ersten Halbzeit zwar spielbestimmend, aber zu ungefährlich. In der Schlussviertelstunde des Spiels drehten die Spieler vom AC Mailand aber gehörig auf und drehten das Spiel binnen neun Minuten in einen 3:1 Sieg. Dieser Sieg ging am Ende auch in Ordnung, weil Piräus im zweiten Durchgang nicht mehr so zwingend war. Mit dem Abpfiff konnte ich dann meinen neuen Länderpunkt Italien verbuchen.

584. Groundhoppingbericht, 29.09.2018:

1. Bundesliga, 6. Spieltag

15:30 1. FC Nürnberg vs. Fortuna Düsseldorf 3:0

36102 Zuschauer

Seit vier Jahren sah ich endlich mal wieder ein Ligaspiel vom Clubb in der ersten Bundesliga. Mit der Fortuna aus Düsseldorf kam zumindest zu meinen Comebackbesuch im Oberhaus ein Traditionsverein. Ohne Zeitdruck und entspannt war ich bereits eine Stunde vor dem Anpfiff am Stadion. Der Einlass ging flott und so konnte ich noch fast eine dreiviertel Stunde im Block, auf der Gegengerade, bis zum Anpfiff ausharren.

Etwas mehr als 36000 Zuschauer waren bei diesen Spiel anwesend, die Stimmung war allerdings aufgrund diverser Stimmungsboykotts eher lau.

Nürnberg gewann die Partie dank einer guten Defensivleistung und einer guten Effizenz im Angriff mit 3:0. Durch diesen etwas zu hoch ausgefallenen Sieg, können die Verantwortlichen beim Clubb doch etwas beruhtiger in die Zukunft schauen.

583. Groundhoppingbericht, 25.09.2018:

Kreisliga Nord; Kreis Neumarkt/Jura, 7. Spieltag

19:00 SV Rednitzhembach vs. Henger SV 2:1

kein Ticket

70 Zuschauer

Etwas schneller als erwartet erholte ich mich schon am Dienstag von einer  tags zuvor eingeholten Grippe. Mit den ersten Kräften machte ich mich am Dienstag auf, um im 30 Kilometer entfernten Rednitzhembach ein Kreisligaspiel anzuschauen. Den Hauptplatz machte ich schon vor Jahren, den Nebenplatz konnte ich heute bei diesen Spiel mitnehmen.

Ohne jedes Detail kommt der einfache Nebenplatz vom SV Rednitzhembach daher. Für ein Kreisligaspiel war die Kulisse bei nur noch einstelligen Temperaturen, auch nicht überwältigen. Am Ende zählte für mich nur der neue Ground und die Errinnerugen dürften wohl recht schnell verblassen.

Teils war die Partie ein wenig ruppig, die aber die Heimmannschaft mit einer soliden Leistung verdient gewann.

582. Groundhoppingbericht, 20.09.2018:

A-Klasse Gruppe 2; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 9. Spieltag

19:00 SC Uttenreuth 2 vs. BSC Erlangen 0:2

kein Ticket

40 Zuschauer

Leider ging die knapp letzten zwei Wochen nicht viel und auch an diesen Wochenende werde ich keinen neuen Ground mehr verbuchen können. Als Trost kann ich aber immerhin erwähnen, dass der Urlaub in sichtbarer Ferne liegt. Zumindest mit dem Nebenplatz vom SC Uttenreuth konnte ich in dieser Woche, wenigstens einen neuen Ground machen.

Zu meiner Überraschung war dieser sogar besser als erwartet. Der Platz bietet ähnlich wie der A-Platz, mit zwei großen Stehstufen, einen Ausbau über die komplette Spielfeldlänge. Auch die Zuschauerzahl war für diesen A-Klassenkick ein wenig besser als erwartet und so konnten die letzten warmen Sommerstunden doch anständig hier vor Ort verbracht werden.

Im Spiel ging es teilweise ein wenig hektisch zu. Die Gäste vom BSC Erlangen gewannen schlussendlich verdient.

581. Groundhoppingbericht, 11.09.2018:

B-Klasse Ost 1; Kreis Neumarkt/Jura, 5. Spieltag

19:00 1. FC Altdorf 2 vs. TSV 04 Feucht 2 3:1

kein Ticket

15 Zuschauer

Ehe es morgen nach vier freien Tagen wieder in die Arbeit geht, konnte ich heute nochmal einen kleinen Ground mitnehmen. Zwei Ortschaften von meinen Heimatort entfernt spielte der 1. FC Altdorf auf einen seiner Nebenplätze, dieser fehlte mir noch und deshalb war für mich der Spielbesuch relativ schnell ausgemacht.

Der Nebenplatz vom FC Altdorf ist derweil ganz schlicht gehalten und dank der jetzt immer früheren eintretenden Dunkelheit, werden wohl solche Plätze in der nächsten Zeit wieder häufiger gemacht werden.

Teilweise recht hart ging es in diesen Reservekick zwischen den beiden Mannschaften zu Sache. Der Heimssieg ging übrigens völlig in Ordnung.

580. Groundhoppingbericht, 09.09.2018:

"Ohne Pleiten, Pech und Pannen"

3. Spiel: Divize C, 5. Spieltag

17:00 FK Pencin-Turnov vs. FC Horky nad Jizerou 2:4

kein Ticket

162 Zuschauer

Zum Abschluss eines reibungslosen abgelaufenen Wochenende, gab es ein Spiel in Divize C zu sehen. Der FK Pencin-Turnov spielte zuhause gegen die Gäste von FC Horky nad Jizerou. Die Gäste heißen wörtlich übersetzt die "Heißen am See", da passte es ja nur zu gut, dass sie in rosa Trikots aufliefen... Zurück zur Ernsthaftigkeit! Der Platz wurde ohne Probleme gefunden und so schaffte ich an diesen Wochenende tatsächlich das Kunstwerk, alle sechs Spiele über die volle Länge zu sehen. Turnov liegt übrigens auf halber Strecke zwischen Mlada Bolesav und Liberec.

Das Mestsky Stadion ist ein wirklich ein schönes altes, verranztes Ding. Der Hingucker ist aber eindeutig die alte Haupttribüne aus Holz. Die Gegengerade besteht aus großzügigen maroden Stehstufen. Die Hintertorseite am Sportheim ist außer ein paar Bänken ohne Ausbau, dafür hat die andere Hintorseite ein paar Rasenstehstufen zu bieten. Insgesamt ist das Stadion einen Besuch absoulut wert.

Die "Heißen am See" spielten besonders dominant und eine Viertelstunde vor dem Abpfiff führten sie deutlich mit 4:0. In der Schlussphase kehrte bei den Gästen ein wenig der Schlendrian ein und Turnov kam deshalb nochmal auf 2:4 heran. Der Gästessieg war am Ende aber völlig verdient.

Ganz zufrieden, fuhr ich nach diesen Spiel wieder ab der Heimat. Ein gemütliches Wochenende ging ohne jedes Problem reibunglos über die Bühne. Es  war eine Wohltat einmal ohne Stress hoppen zu können! Jetzt ist mein Ziel nicht mehr solang auf den nächsten Trip ins Nachbarland wie bei diesen Mal warten zu müssen. In diesen Sinne bis bald. Ahoj!

2. Spiel: Liberecky kraj; Liberec Okresni prebor dospelych, 5. Spieltag

14:00 TJ Slovan Frydlant vs. TJ Sokol Blovka 3:1

130 Zuschauer

Zuerst dachte ich, dass die gut hundert Kilometer ganz einfach und locker von der Hand gehen sollten. Denkste, 1:45 Stunde brauchte ich für die Strecke. Dies passierte, weil ich alles über die Landstraße fahren musste, aber so konnte ich wenigstens ein bisschen was von der Landschaft mitkriegen. Es lief trotzdem alles ganz anständig und zum Anpfiff, schaffte ich es trotz eines kurzen Suchen nach den Platzes rechtzeitig.

Für die achte Liga, konnte ich über diesen Platz überhaupt nicht meckern. Mit etlichen Sitzbänken auf einen Graswall und weiteren Sitzbänken auf der Gegengerade bot dieser Platz für diese Liga einen überdurchschnittlichen Ausbau. Die Klobasa war hier auch sehr lecker und so bleibt der Spielbesuch beim Slovan Frydlant auf jeden Fall in Errinnerung.

Mit vier Toren wurde mir dann auch gute Unterhaltung geboten, ehe es dann zum Abschluss des Wochenende ging.

1. Spiel: Kralovehradecky kraj; Hradec Kralove; AM Gnol 4. trida; A dospeli, 5. Spieltag

10:00 TJ Sokol Malsova Lhota B vs. TJ Sokol Stezery B 3:1

kein Ticket

30 Zuschauer

Das Dilemma was mich anfangs an diesen Sonntag plagte war die Tatsache, dass ich mir wieder gewohnter Maßen schwer tat, ein Spiel in der Früh um 10:15 zu finden. Die handvoll Spiele die Sonntagfrüh sind, habe ich entweder schon, oder ich muss ewig lang nach neuen Grounds suchen, weil diese extrem unterklassig sind. Aber auch an diesen Sonntag wurde ich fündig und so fuhr ich nach einer unruhigen Nacht in meinen Hostel in Prag nach Hradec Kralove. Dort hatte die Reserve vom TJ Sokol Malsov Lhota ein Heimspiel. Der Kick begann schon um zehn Uhr und so war unnötiges trödeln streng verboten.

Angekommen am Platz, der übrigens nur zwei Kilometer vom Stadion des FC Hradec Kralove stadtauswärts liegt, stellte ich fest, dass dieser einfach, aber trotzdem irgendwie ganz nett ist. Bei weiterhin wunderbaren Spätsommerwetter kamen sogar ein paar mehr Zuschauer als erwartet. Das Frühstück fiel mit einer Tasse Kaffee und später der obligatorischen Klobasa äußert zufriedendstellend aus.

Für diese Rumpelliga war das Spiel äußert ansehnlich. Wenn ich recht überlegte sah ich ein Spiel der zehnten Liga... Nach diesen herzerfrischenden Kick ging es weiter und zwar in den nördlichsten Teil von Tschechien.

579. Groundhoppingbericht, 08.09.2018:

"Weitere Grounds in Prag erledigt"

3. Spiel: CFL, 5. Spieltag

17:00 TJ Slovan Velvary vs. TJ Sokol Zivanice 3:1

320 Zuschauer

Als ich den dritten Ground am Samstag betrat, klopfte ich mir selber auf die Schulter, für mich ist und war es keine Selbstverständlichkeit pünktlich zu sein. Trotz meines fehlenden Talent für Pünktlichkeit konnte ich auch hier wieder den Anpfiff beim TJ Slovan Velvary erleben. Die Fahrt nach Velvary vom Prager Westen war mit einer knappen halben Stunde relativ erträglich.

Inzwischen spielt der TJ Slovan Velvary in der dritten Liga des Landes. Was in Deutschland mit so einen Bumsplatz undenkbar ist, geht in Tschiechen. Der Platz ist schon ziemlich marode und außer einer noch schlimmeren vergammelten Tribüne hat der Platz sonst nicht viel. Ich finde den Platz natürlich super... Zum Tagesabschluss verdrückte ich dann nochmal eine Klobasa. Unter dem Spiel traf ich einen weitläufigen bekannten Hopper. Mit Diesen wurden ein paar wenige Sätze gewechselt, ehe ich meine Runden um den Platz drehte.

Dieser Drittligakick war ganz ok und über vier Tore konnte ich mich auch erfreuen. Nach einen reibungslosen Tag fuhr ich hochzufrieden, aber allerdings hundemüde ins Hotel nach Prag. Morgen gehts weiter...

2. Spiel: 3. B trida, skupina A; Hlavni mesto Praha, 3. Spieltag

14:30 TJ Slavoj Suchdol B vs. FK Zlichov 1914 B 1:15

kein Ticket

20 Zuschauer

Auch zum zweiten Spiel wollte ich ohne große Probleme kommen. Mein Wunschdenken half und am Ende wurde der Platz ohne Platzsuche und Verspätung, auch wieder wenige Minuten vor dem Anpfiff erreicht. Mein zweiter Stopp war wieder in Prag, diesmal nicht im Zentrum von Prag, sondern im Westen von Prag. Mit dem TJ Slavoj Suchdol hackte ich einen weiteren unterklassigen Verein in der goldenen Stadt ab.

Kurz nach meiner Ankunft stellte ich fest, dass das hier ein ganz normaler Sportplatz war. War aber nicht weiter schlimm, denn auch solche Vereine muss man halt auch im Nachbarland machen. Außer war es hier gemütlich, also passt scho...

Die Partie war gelinde gesagt äußert einseitig. Das positive an dieser Geschichte war, dass ich einige Tore sah. Also konnte ich auch hier nicht groß klagen... Weiter gings zum dritten und letzten Spiel am heutigen Tage...

1. Spiel: 1. A trida; skupina A; Hlavni mesto Praha, 5. Spieltag

10:15 FK Union Strasnice vs. FK Ujezd nad Lesy 0:4

kein Ticket

25 Zuschauer

Die lange Arbeitswoche ohne jeden neuen Ground wurde an diesen Wochenende üppig mit einen Tschechien Wochenende belohnt. Ich freute mich wie ein kleines Kind auf dieses Wochenende. Schließlich war mein letzter Trip ins gelobte Land, schon aus dem März, sieht man von einen Spiel beim FC Chomoutov im Mai ab. Die Feierabende verbrachte ich damit, eine kleine aber feine Tour zusammenzuschustern. Als ich dann noch kurz vor dem freien Wochenende erfuhr, dass ich auch den darauf folgenden Montag und Dienstag frei haben sollte, legte ich für Sonntag noch eine Schippe drauf. So hieß es Feuer frei, für eine hoffentlich schöne Zeit. Diese schöne Zeit wurde mit einen unterklassigen Kick in Prag eingeläutet. Pünktlich und ohne jedes Hindernis kam ich ein paar wenige Minuten vor dem Anpfiff beim FK Union Strasnice an.

Auch wenn mich hier kein richtiges Stadion erwartete, konnten die paar Stehstufen vor dem Vereinsheim auf jeden Fall an Gefallen finden. Ich finde auch die Lage mit dem Blick auf die Skyline von Prag äußert attraktiv. Das Wetter spielte auch mit und mit 24 Grad konnte man es hier ganz gut aushalten. Die erste Klobasa seit langen und ein kühles Pivo rundeten den Besuch beim FK Union Strasnice gebührend ab.

Über das Spiel konnte übrigens auch nicht geklagt werden. Für die sechste Liga war es mehr als anständig und bereits nach wenigen Sekunden hätte Strasnice mit 1:0 in Führung gehen müssen. Taten sie aber nicht und am Ende gewannen die Gäste relativ deutlich. Nach dem gelungenen Auftakt verbrachte ich die Wartezeit bis zum zweiten Spiel mit ein wenig Kultur in der Prager Altstadt.

578. Groundhoppingbericht, 30.08.2018:

A-Klasse Gruppe 1; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 5. Spieltag

19:00 FSV Großenseebach 2 vs. SpVgg Etzelskirchen 2 3:1

kein Ticket

120 Zuschauer

Leider konnte ich diese Woche meinen Aufwärtstrend leider nicht fortführend. Auch durch die Arbeit bedingt, gelang mir am Donnerstag nur der Ground vom FSV Großenseebach. Weil die Tage wieder kürzer werden, müssen jetzt die Vereine auf ihre Nebenplätze mit Flutlicht zurückgreifen, für mich dürften diese Spielbesuche eher weniger spaßig werden. Deutlich besser als erwartet, wurde dann aber der Besuch beim FSV Großenseebach.

Auf den plumpen Nebenplatz trug der FSV Großenseebach das erste seiner "Kerwa-Spiele" an diesen Wochenende aus. Heute hatte die zweite Mannschaft ein Heimspiel. Durch die Kerwa bedingt kamen heute deutlich mehr Zuschauer, als sonst üblich zu so einen Kick. Auch einige Personen hatten wohl schon das ein oder andere Bier gekippt, so kam gelegentlich ein wenig Pöbelstimmung auf. Auf der Dachterasse des Sportheimes gönnte ich mir dann drei fränkische Bratwürste mit Kraut. Es war somit ein recht gemütlicher Abend.

Vier Tore wurden mir in einen guten Spiel geboten. Am Ende des Tages konnte ich nicht viel meckern. Bis nächste Woche ist ein wenig Diät vom Hoppen angesagt.

577. Groundhoppingbericht, 26.08.2018:

"Unerwarterter Doppler in Eichstätt"

2. Spiel: Bezirksliga Süd; Bezirk Mittelfranken, 5. Spieltag

15:00 SV Marienstein vs. SV Wettelsheim 0:1

kein Ticket

120 Zuschauer

Nach sieben weiteren Kilometern kam ich ein paar Minuten vor dem Anpfiff beim SV Marienstein an. Dort war ich übrigens schon mal vor neun Jahren, allerdings wie so oft wurde damals der Nebenplatz gemacht. Aus irgendeinen Grund musste der Hauptplatz bis zum heutigen Tag auf meinen Besuch warten.

Auch wenn der Platz vom SV Marienstein eher spröde und langweilig daher kommt, kann dieser mit einen wunderschönen Burgpanorama sofort wieder überzeugen. Der Ausblick auf die Eichstätter Burg ist einfach toll.

Durchschnittlicher Bezirksligafussball wurde hier den Zuschauern beider Mannschaften geboten. Die Gäste aus Wettelsheim siegten am Ende knapp und ein wenig glücklich mit 1:0. Marienstein verschoss kurz vor Schluss einen Elfmeter. Für mich war dieses Spiel, sowie der ganze Tag ein ruhiger aber zufriedendstellender Tag.

1. Spiel: B-Klasse Süd flex; Kreis Neumarkt/Jura, 3. Spieltag

13:00 FC Türk Gücü Eichstätt 2 vs. TSG Pappenheim 2 13:0

kein Ticket

20 Zuschauer

Um meinen Aufwärtstrend beim Hoppen aufrecht zu erhalten, entschloss ich mich am Sonntag nach der Arbeit ein wenig regional weiter zu machen. In der Nürnberger Gegend bin ich größtenteils fertig und am Ende entschied ich mich für ein Spiel in der Bezirksliga Mittelfranken Süd. In dieser Liga fehlen mir noch drei Vereine. Mit den SV Marienstein sollte heute der drittletzte fehlende Ground gemacht werden. Durch die Tatsache, dass ich in der Arbeit pünktlichst raus kam, wurde mir sogar noch die Chance gegeben ein weiteres Spiel zu machen. Von der Zeit her war das Spiel zumindest teilweise vom FC Türk Gücü Eichstätt möglich. Der Platz auf den die Türken spielen ist die Universitätssportanlage kurz vor den Toren von Eichstätt. Fahrtechnisch passte alles bestens und am Ende fiel auch dieser Ground.

Der Platz ist sogar ein wenig besser als gedacht, auch wenn er jetzt nichts besonderes ist.

Über das Spiel kann ich nichts ernsthaftes berichten, da die Gäste nur mit acht Spielern von Anfang an weg spielten. Die Türken hatten leichtes Spiel und gewannen am Ende mit 13:0. Egal Ground zählte und nun ging es weiter zum SV Marienstein...

576. Groundhoppingbericht, 22.08.2018:

Kreisklasse 4; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 3. Spieltag

18:30 SG Weigendorf Hartmannshof vs. SV Offenhausen 4:0

kein Ticket

80 Zuschauer

Der Vortag schlug mir den Tag über ein wenig auf den Magen und so war ich an meinen freien Tag eher an das Sofa gefesselt, als das ich sonst große Sprünge machen konnte. Am Abend raffte ich mich aber dennoch auf, um im dreißig Kilometer entfernten Hartmannshof wenigstens einen kleinen Ground zu machen. Nach einer relativ kurzen und entspannten Fahrt kam ich in Hartmannshof an, welches wenige Kilometer von Hersbruck, Richtung Sulzbach Rosenberg liegt.

Ohne große Probleme konnte der Sportplatz in Hartmannshof, trotz fehlender Adresse gefunden werden. Der Platz liegt irgendwie richtig schön in einen Ausläufer der fränkischen Schweiz gelegen. Insgesamt kann der an sonst schlichte Platz an Gefallen finden.

Ganz anständig war dieser Kreisklassenkick. Mit vier Toren wurde zudem für gute Unterhaltung gesorgt.

575. Groundhoppingbericht, 21.08.2018:

Bayerischer Totopokal, 2. Hauptrunde

18:15 SC Ichenhausen 1951 vs. FC Memmingen 5:6 n. E.

320 Zuschauer

Zur Zeit kann ich mit regelmäßigen größeren Hoppingtouren wieder ein wenig meine angekratzte Bilanz aufpolieren. Nach den letzten zwei Wochen ging es für mich wieder überregional weiter, heute entschloss ich mich für eine alljährliche tradtionelle bayerische Hoppingtour mit dem "Bayern-Ticket". Fahrtechnisch kam das Totopokalspiel vom SC Ichenhausen gegen dem FC Memmingen in Frage. Schon war die Entscheidung gefällt und nach der Frühschicht fuhr ich mit den Regionalzügen Richtung Ichenhausen, welches grob östlich von Ulm liegt. Alles lief reibungslos und schon zeitig war ich in Ichenhausen angekommen. Nach einen kurzen Fußmarsch von etwa fünfzehn kam ich am Sportplatz vom SC Ichenhausen an. Die Zeit zum Anpfiff verging halbwegs schnell.

Der Sportplatz am Hindenburgpark ist nicht mehr als ein durchschnittlicher Landesligaground. Sieht man von ein paar Sitzbänken auf einen Rasenwall ab, gibt es praktisch keinen Ausbau. Die Anlage ist generell sehr schlicht gehalten und sie ist zudem schon ziemlich in die Jahre gekommen. Ein paar mehr Zuschauer als vorher erwartet kamen zu diesen Landkreisderby. Aus Memmingen kamen ein paar Fans mit, die aber allesamt ruhig blieben.

Am Anfang hatte der Regionalligsten FC Memmingen alles im Griff, doch mit der Zeit wurde der Landesligist SC Ichenhausen stärker. Unmittelbar vor der Pause und nach der Pause konnte der SC Ichenhausen die frühe Führung des FC Memmingen egalisieren. Kurz vor Schluss konnte Memmingen nach einen Torwartfehler vom Ichenhausener Torwart glücklich ausgleichen. Im anschließenden Elfmeterschießen gewannen die Memminger souverän.

Mit ein wenig Zeitpuffer trat ich zuerst mit einen Rufbus und dann wieder mit den Regionalzügen die Heimreise nach Nürnberg an. Um 23:30 war ich dann wieder daheim.

574. Groundhoppingbericht, 15.08.2018:

"Immerhin drei Grounds an Maria Himmelfahrt"

3. Spiel: Landesliga Südost, 7. Spieltag

17:00 TSV Eintracht Karlsfeld 1949 vs. ASV Dachau 0:4

300 Zuschauer

Eigentlich war zwischen diesen Spiel und dem Spiel von der A-Jugend des FC Bayern ein Spiel im Totopokal Donau/Isar zwischen den SV Marzling und den FVgg Gammelsdorf geplant. Leider musste ich bei meiner Ankunft am Sportplatz feststellen, dass keiner spielte. Die Gäste konnte keine Mannschaft stellen. Aus Mangel an Alternativen fuhr ich somit gleich nach Karlsfeld und verbrachte die eine Stunde bis zum Anpfiff mit Zeit tot schlagen. Immerhin konnte ich mich so geistig auf das Kreisderby Karlsfeld gegen Dachau vorbereiten. Huhu...

Für einen Landesligaground muss man hier echt zufrieden sein. Es gibt hier aber eine eher hässliche überdachte Tribüne zu sehen. Das Teil ist nicht gerade liebevoll geplant worden, ein einfacher grauer Betonklotz. Zu diesen Derby kamen dann dreihundert Zuschauer, was an sich nicht so verkehrt gewesen wäre, aber es herrschte eine Stimmung wie auf einen Begräbnis.

Die Gäste aus Dachau waren klar besser und vergaben nach wenigen gespielten Minuten noch einen Foulelfmeter. Am Ende war der Sieg komplett verdient. Nach diesen Spiel entschied ich mich gegen einen abschließenden Testkick und fuhr gleich nach Hause. Von diesen zwei Tagen konnte ich immerhin fünf Grounds mitnehmen und das ist wahrlich nicht so schlecht...

A-Jugend Bundesliga Süd/Südwest, 2. Spieltag

13:00 FC Bayern München vs. FC Ingolstadt 3:1

kein Ticket

700 Zuschauer

Nach einer halbwegs flüssigen Fahrt durch die Münchner Innenstadt, kam ich punktgenau beim "FC Bayern Campus" an. Dies ist seit geraumer Zeit, dass Trainingszentrum der FC Bayern Jugend. In diesen Komplex ist ein kleines Stadion enthalten. Klar das auch dieses von mir gemacht werden musste.

Mit einer Kapazität von 2500 ist das Stadion natürlich sehr minimalitisch, aber trotzdem schaut dieses für einen Neubau relativ annehmbar aus. Die beiden Längsseiten des Stadions sind identische Sitzplatztribünen. Die rechte Hintertorseite ist ein reiner Stehblock. Bei der anderen Hintertorseite findet man die Funktionsräume wieder. Bei diesen Spiel der A-Jugend Bundesliga wurde übrigens kein Eintritt verlangt. Dafür waren die Preise bei der örtlichen Verpflegung vermutlich genau so wie in der Arena. Kaffee 3 Euro, Wurstsemmel 3,50 Euro usw. Nicht allen Ernstes wurden auch zwei Getränkesorten und andere unnütze Sachen vom FC Bayern Koch Alfons Schubeck verkauft.

Die Ingolstädter konnten anfang der zweiten Halbzeit durch einen Fehler in der FC Bayern Abwehr mit 1:0 in Führung gehen. Die Bayern drehten dann aber noch relativ souverän die Partie. Am Ende war der Sieg der FC Bayern A-Jugend völlig verdient. Unter dem Spiel traf ich übrigens einen flüchtig kennengelernten Hopper aus Halle wieder. Mit diesen quatsche ich einen Großteil des Spiels. Schöne Grüße an Alex Preuss!

1. Spiel: Testspiel; Kreis München

11:00 TSV Ottobrunn 2 vs. TSV Großhadern 2 0:1

kein Ticket

20 Zuschauer

Obwohl ich am Dienstag nach getaner Arbeit inklusive Berichte schreiben, irgendwann komplett platt war, machte ich mir noch schnell Gedanken über den nächsten Tag. Am Ende entschied ich mich für die vernüftigste Variante, die Fahrten arteten nicht aus und mit reintheoretisch fünf Spielen hätte die Ausbeute relativ üppig ausfallen können. Nach einen schnellen Frühstück in St. Johann fuhr ich zügig nach München, um 11 Uhr fand dank des Feiertags in den katholischen Gebieten dort ein Testspiel statt. Im Vorfeld hoffte ich dank BFV.de auf den Hauptplatz, weil dort das Stadion vom TSV Ottobrunn benannt wurde. Leider wurde dann nicht im Stadion gespielt, sondern auf den Kunstrasenplatz...

Der Kunstrasenplatz findet sich in einen Käfig wieder und ist komplett unspektakulär gehalten. Naja diesen Platz hätte es für mich nicht zwingend gebraucht, aber was solls.

Bei diesen ordentlichen Testkick verdrückte ich mich aber in der 75 Minute, damit ich pünktlich beim nächsten Spiel um 13 Uhr sein konnte.

573. Groundhoppingbericht, 14.08.2018:

"Tirol-Doppler"

2. Spiel: Regionalliga West, 4. Spieltag

20:30 FC Pinzgau Saalfeld vs. SV Wörgl 2:3

240 Zuschauer

Tatsächlich war an diesen Dienstagabend noch ein zweites Spiel über neunzig Minuten möglich. Gute dreißig Kilometer entfernt von St. Johann spielte der FC Pinzgau Saalfeld in der Regionalliga West ein Meisterschaftsspiel aus. Hier kam ich mit den Anpfiff am Stadion an.

Das Stadion besteht eigentlich nur aus einer überdachten Tribüne. Für mich sind aber die mächtigen Felsen bzw. Berge im Stadionhintergrund ein weiterer Hingucker. Auf jeden Fall war das hier auch anständig und ich konnte schon jetzt von zwei ordentlichen Grounds sprechen.

Der FC Pinzgau Saalfeld führte nach nicht mal zehn Minuten mit 2:0, weil die Gäste aber mit zunehmender Spieldauer immer besser wurden, gewannen sie nicht unverdient diese Partie. Von den Spielniveau hier war ich sehr positiv überrascht. Als der Abpfiff ertönt war, fuhr ich eine gute halbe Stunde zurück in die Pension. Morgen folgt dann der deutsche Teil des Kurztrips…

1. Spiel: Tirolliga, 2. Spieltag

18:00 SK St. Johann in Tirol vs. SV Kirchbichl 1:0

250 Zuschauer

Meine leichte Verbesserung, wenn es um bessere Groundbesuche geht, wollte ich auch in dieser Woche beibehalten. Nachdem ich Mittwoch und Donnerstag frei habe überlegte ich mir rechtzeitig was ich mit der freien Zeit anstellen könnte. Mittwoch ist in den katholischen Gebieten in Deutschland ein Feiertag. Als ich ein paar Spiele aus Oberbayern sympathisch fand, wurde ich des weiteren auf einige Spiele in Österreich am Dienstagabend aufmerksam. Nun ging alles ziemlich flott und ich plante eine kleine Österreich-Südbayerntour für den Dienstag und Mittwoch. Unmittelbar nach der Frühschicht am Dienstag ging es schnurstracks Richtung Österreich. In der Gegend um Kufstein, besser gesagt in St. Johann in Tirol bezog ich für eine Nacht ein Zimmer. Am frühen Abend ging ich dann zum heimischen SK St. Johann in der Tirolliga, welche die vierthöchste Liga in Österreich ist. Zehn Minuten vor dem Anpfiff war ich da und gegen eintretenden Hunger holte ich mir die beliebte Käsekrainer.

Besser als erwartet war der Ground. Das Koasastadion bietet mit einer größeren Tribüne hinter den einen Tor und einer unüberdachten Sitzplatztribüne auf der linken Längsseite einen relativ großzügigen Ausbau. Landschaftlich liegt das Stadion übrigens traumhaft.

Auch wenn das Spiel sehr kurzweilig fiel nur ein Tor. Dieses erzielte der St. Johann sieben Minuten vor dem Abpfiff. Mit einen sehenswerten Kurzurlaubseinstiegsground begann der heutige Tag. Und das war heute noch nicht alles…

572. Groundhoppingbericht, 12.08.2018:

"Überstunden beim Hoppen"

3. Spiel: Kreisklasse West; Kreis Neumarkt/Jura, 1. Spieltag

18:00 SG Unterschwanigen/Geilsheim vs. DJK Stopfenheim 0:5

kein Ticket

100 Zuschauer

Und noch immer war nicht Schluss... Unmittelbar neben Wassertrüdigen liegt der kleine Ort Unterschwanigen, dort suchte der Kollege noch ein Spiel in der Kreisklasse West heraus. Na dann bitte und so wurden heute drei Grounds weggeschrubbt. Ein paar Minuten vor dem Anpfiff waren wir da und gegen den Heißhunger holte man sich erstmal was essbares.

Der Platz in Unterschwanigen ist jetzt nix tolles, aber für die Klasse ist er wiederum in Ordnung.

Die Gäste aus Stopfenheim waren besser, auch wenn die Niederlage für die Heimmannschaft um zwei Tore zu hoch ausfiel. Egal, nachdem Spiel gönnte man sich in einen schönen Gasthof ein superleckeres Cordeu Bleu. Der Tag ging somit würdig zu Ende.

2. Spiel: Testspiel, Kreis Nürnberg/Frankenhöhe

16:00 TSV Wassertrüdigen vs. 1. FC Altenmuhr 3:2

kein Ticket

50 Zuschauer

Normalerweise wollte ich nachdem Spiel in Aufkirchen wieder nach Hause und ein wenig die Füße hochlegen. Aber daraus wurde nichts, weil mein Mitfahrer heute andere Pläne hatte. Er erzählte mir bereits auf der Hinfahrt nach Aufkirchen, von seinen Plänen und sagte mir, dass er heute drei Spiele geplant hatte. Das zweite Spiel beim TSV Wassertrüdigen hörte sich für mich vielsprechend an und so stimmte ich mal zu. Allerdings war in Wassertrüdigen nur eine Halbzeit möglich und die Hopperpolizei dürfte deshalb mahnend den Zeigefinger heben!

Auch den Ground in Wassertrüdigen hatte ich schon lange auf dem Schirm, aber auch diesen Ground hob ich mir bis zum heutigen Tag auf. Mit einer wirklichen netten Tribüne kann das Stadion Wassertrüdigen voll überzeugen. Solche Grounds machen in solchen Rumpelligen richtig Spaß.

In der zweiten Halbzeit sahen wir ein paar Tore und der Ground in Wassertrüdigen wurde so endlich gemacht.

1. Spiel: Landesliga Nordwest, 5. Spieltag

15:00 SC Aufkirchen vs. ASV Rimpar 0:3

kein Ticket

250 Zuschauer

Trotz einer intensiven Arbeitswoche blieb ich am Sonntag nach der Frühschicht auch am Ball und plante den nächsten regionalen Trip. Nach einer Rücksprache mit meinen Hopperkollegen aus Erlangen, entschieden wir uns einstimmig für das Landesligaspiel vom SC Aufkirchen gegen den ASV Rimpar. Beim Autohof in Schwabach bildeten wir eine Fahrgemeinschaft und fuhren dann ohne große Umwege nach Aufkirchen, welches zum Landkreis Ansbach gehört. Schon seit Jahren wollte ich dort hin, aus irgendwelchen Gründen dauerte es aber bis zum heutigen Tage mit dem Besuch. Pünktlichst zum Anpfiff waren wir am Sportgelände von Aufkirchen angelangt.

Am Anfang fiel gleich mal die schöne landschaftliche Lage des Sportplatzes auf. Mehr gab es aber nicht zu berichten, da der Sportplatz noch niemals eingezäunt ist und es außer der Sportheimterasse keine Form von Ausbau gab. Der Eintritt wurde beim Herumgehen von zwei Ehrenamtlichen eingesammelt, hier gab es noch niemals ein Ticket. Insgesamt ein schwächerer Landesligaground, der aber deutlich besser ist, als der z.B. in Großschwarzenlohe.

Der SC Aufkirchen muss sich als Aufsteiger erst noch an die Liga gewöhnen, nach der heutigen Niederlage haben die Mittelfranken nur einen Punkt nach fünf Saisonspielen.

571. Groundhoppingbericht, 09.08.2018:

Testspiel, Kreis Nürnberg/Frankenhöhe

19:00 TSV Altenberg vs. TSV Petersaurach 4:0

kein Ticket

10 Zuschauer

Donnerstag konnte ich zumindest was im kleinen Rahmen machen. An einer handvoll Testspiele musste ich mich bedienen und relativ schnell entschied ich mich für das Spiel von Hüttenbach-Simmelsdorf 3 gegen die zweite Mannschaft vom Hilpolsteiner SV. Die Partie wurde laut des bayerischen Fussballverbandes auf den Nebenplatz angesetzt. Deshalb entschied ich mich für diesen Spielbesuch, weil ich zwar den Hauptplatz in Simmelsdorf hatte, aber keinen der zwei Nebenplätze. Nun ja, auf jeden Fall staunte ich nicht schlecht, als ich in Simmelsdorf ankam und dieser Testkick auf den Hauptplatz ausgetragen wurde. Ein Verbleib von mir hier war somit sinnlos und deshalb fuhr ich weiter in die Fürther Gegend um beim TSV Altenberg vorbeizuschauen. Hier wurde auch auf dem Hauptplatz gespielt, dieser fehlte mir, also alles gut.

Die Hans-Reif-Sportanlage ist eine weitläufige Anlage. Mit zwei, drei Stehstufen und einer kleiner Überdachung, kann der Platz zumindest ansatzweise überzeugen.

Altenberg gewann gegen im Abschluss ungefährliche Gäste um zwei Tore zu hoch. Ein wenig zu schnell trat ich die Heimreise an und so kostete mich der Tag noch 35 Euro mehr...

570. Groundhoppingbericht, 07.08.2018:

Regionalliga Südwest, 3. Spieltag

18:30 FK Pirmasens vs. SSV Ulm 1846 2:2

1120 Zuschauer

Wie schon letzte Woche angekündigt, soll es nun wieder in Sachen Groundhopping ein wenig bergauf gehen. Dienstag musste ich zuerst eine Frühschicht abarbeiten und während dieser Schicht stellte ich mir die Frage, wo ich denn heute hinfahren wollte. Es sollte heute ein größerer Ground werden. Zur Auswahl standen ein paar Spiele aus der Regionalliga Nordost, Südwest und eine handvoll Spiele aus der Rheinland-Pfalz Oberliga. Schlussendlich entschied ich mich für einen Besuch beim FK Pirmasens. Die Anfahrt war mit ziemlich genau dreihundert Kilometer recht weit, aber die Strecke meisterte ich relativ problemlos. Ein paar kleinere Staus und ewiges tuckern über die Landstraße verhinderte aber ein wesentlich früheres ankommen in Pirmasens. Immerhin reichte noch die Zeit für ein Eis in der Innenstadt und einen kurzen Stopp beim dortigen Getränkemarkt. Zwanzig Minuten vor dem Anpfiff fand ich mich am Stadion ein.

Positiv überrascht war ich von den Eintrittspreisen in Pirmasens. Für einen Platz auf der Gegengerade zahlte ich gerademal acht Euro. Ich weiß gar nicht, was zahle ich denn bei Weiden in der Landesliga?...

Der Sportpark Husterhöhe fasst offiziell zehntausend Zuschauer. Die Haupttribüne ist relativ mächtig und groß ausgefallen. Die Hintertorseiten sind identische, einfache Stehblöcke. Die Gegengerade besteht aus einen Teil Sitz- und unüberdachten Stehplätzen. Für ein Dienstagabendspiel war die Zuschauerzahl ordentlich, aus Ulm wurden etwa zwei Neunsitzer gezählt. Diese machten über die komplette Spiellänge einen durchgängigen Support. Es war auf jeden Fall annehmbar hier und als ich mich in den Stadionsitz zurück lehnte brach dieser fast komplett durch. Nun gut kann mal passieren und ich suchte mir einen neuen Sitzplatz. Als ich mich dort ebenfalls ein wenig fester anlehnte brach auch dieser ab. Ich fragte mich, ob das hier versteckte Kamera war... Auf jeden Fall stand ich den Rest des Spiels. Besser war das...

Pirmasens starte furios in die Partie, Ulm hatte seine liebe Mühe und Not. Pirmasens führte nach einer guten Viertelstunde bereits mit 2:0. Ulm konnte in der Folgezeit noch zum Ausgleich kommen. So länger das Spiel dauerte, umso ausgeglichener war es. Am Ende war das Remis verdient. Nach dem Schlusspfiff fuhr ich komplett entspannt die dreihundert Kilometer zurück... So darf es gerne weiter gehen!

569. Groundhoppingbericht, 31.07.2018:

Landesliga Nordost, 5. Spieltag

19:00 TSV Buch vs. FC Vorwärts Röslau 1:1

250 Zuschauer

Zuletzt war für mich in Sachen Groundhopping leider nicht so viel möglich, dies soll sich aber in der nächsten Zeit wieder ändern. Am Dienstag reichte es zumindest schon mal wieder für einen neuen Landesliga Ground. Der Aufwand war relativ gering, denn seitdem der TSV Nürnberg Buch einen neuen Platz hat und mir dieser in meiner Sammlung noch fehlt, wurde dieser heute gemacht. Dank eines Staus und rund eine halbe Stunde glühen in der Sommerhitze bei 40 Grad auf der Autobahn, kam ich eine Viertelstunde zu spät. Für sechs Euro betrat ich dann aber zügig das Sportgelände des TSV Buchs.

Seit letzten Jahr hat der TSV Buch einen neuen Hauptplatz, der linker Hand quer zum alten Hauptplatz gebaut wurde. An dieser Stelle war früher der Hartplatz. Der alte Platz vom TSV Buch zählte früher zu den schwächeren Landesligagrounds, der Neue ist deutlich besser. Mit einer kleinen überdachten Tribüne und zwei Stehstufen auf der Gegengerade, kann der Platz schon mal von Anfang an überzeugen. Ein stillgelegter Linienbus ist als Cafe umgestaltet worden, auch dieser findet sich auf der Gegengerade wieder, dies ist zweifelsohne der Blickfang. Insgesamt konnte der Platz bei mir an Gefallen finden. Desweiteren kann ich über die Bratwurstsemmel beim TSV Buch nur Gutes berichten, war sehr lecker!

Der TSV Buch war gegen einen biederen Gegner aus Röslau über weite Strecken des Spiels klar besser. Am Ende ließen die Nürnberger ein wenig nach und Röslau kam durch einen berechtigten Foulelfmeter zum glücklichen Ausgleich. Der vor der Saison hochgehandelte TSV Buch hängt damit weiter auf den Abstiegsplätzen fest, der FC Vorwärts Röslau findet sich in der Tabelle als Aufsteiger im vorderen Tabellendrittel wieder. Für mich hieß es nach Spielschluss wieder nach Hause und vielleicht kehrt am Wochenende ein wenig Alltag in das Hopperleben bei mir wieder ein...

568. Groundhoppingbericht, 27.07.2018:

Landesliga Nordost, 4. Spieltag

19:00 SC Großschwarzenlohe vs. 1. FC Herzogenaurach 1:3

170 Zuschauer

Während des heutigen Spielbesuches schrieb ich mit einen Bekannten und dieser fragte micht, warum ich denn hier sei, wenn ich dort schon gewesen bin. Meine Antwort fiel ganz plump aus, das Wetter ist halt schön. Einen anderen Grund gab es eigentlich nicht, denn der Revisit wurde nur aus mangel an Alternativen gemacht. Die Arbeit wollte mich nicht so recht los lassen und bevor ich irgendwo in die Ansbacher Gegend hetzen sollte, um irgendeinen weiteren Testkick an zuschauen, schaute ich ein zweites Mal beim SC Großschwarzenlohe vorbei.

Mein Fazit fiel relativ eindeutig aus. Der Ground hat sich seit meinen Besuch vor cirka sechs, sieben Jahren in der Kreisliga nicht verändert. Dies ist wieder ein neuer Landesligaground den man sich streng genommen schenken kann. Was dennoch in Erinnerung bleibt, wie amateurhaft sich die Männer am Grill anstellten. Für eine Bratwurstsemmel wartete ich ungelogen geschlagene fünfzehn bis zwanzig Minuten, obwohl nur fünf Leute vor mir standen. Irgendwann gab ich halt mal den "Meistergrillern" den Tipp, dass man vielleicht in eine Grillpfanne Öl zugeben sollte, damit die Bratwürste braten können. Kommentar erspar ich mir!

In dem Spiel konnten nur die Gäste aus Herzogenaurach für Lichtblicke sorgen, Großschwarzenlohe war nur selten eines Landesligisten würdig. Alles in Allem trudelte der Tag bei sommerlichen Temperaturen aus.

567. Groundhoppingbericht, 24.07.2018:

Testspiel, Kreis Erlangen/Pegnitzgrund

19:00 SpVgg DJK Heroldsbach Thurn vs. SC Uttenreuth 1:1

kein Ticket

30 Zuschauer

Eigentlich hatte ich an diesen Dienstag komplett andere Pläne, aber weil mir was auf privater Ebene dazwischen kam, musste ich den Tag notgedrungen umgestalten. Am Ende reichte es nur zur einen kleinen Testkick im Raum Forchheim. Für diesen konnte sich extrem kurzfristig noch einen Mitstreiter finden. Die Gespräche über das Hoppen waren somit gesichert. Pünktlich zum Anpfiff parkte ich mein Auto vor dem Sportgelände.

Ein wenig positiv überrascht war ich dann schon von diesen Platz. Mit drei maroden Stehstufen über die komplette Spielfeldlänge bot der Platz einen ganz ordentlichen Hingucker.

Viel muss ich über diese Partie nicht verlieren. Das Unentschieden war am Ende leistungsgerecht und für mich gings wieder ab der Heimat.

566. Groundhoppingbericht, 17.07.2018:

Testspiel, Kreis Erlangen/Pegnitzgrund

19:00 SV Langensendelbach vs. SK Lauf 2:5

kein Ticket

25 Zuschauer

Bereits am Montagabend kam von einen Bekannten eine Anfrage, ob man am Dienstag wieder ein wenig unterwegs sein wollte... Nun gut ich musste nicht allzu lang überlegen, am Ende fuhr ich halt am frühen Abend in den Erlanger Nordosten, wo heute mal beim SV Langensendelbach vorbei geschaut wurde. Überpünktlich war ich am besagten Sportplatz angekommen, mein Mitstreiter traf wenig später ein.

Ganz ok, wenn auch ohne welchen feinen Details kommt der Platz vom SV Langensendelbach daher. Das kühle Radler rundete einen gemütlichen Abend zufriendstellend ab. Die Partie war zudem noch torreich.

565. Groundhoppingnbericht, 15.07.2018:

Testspiel, Kreis Erlangen/Pegnitzgrund

13:00 TSV Marloffstein vs. FSV Weingartsgreuth 7:0

kein Ticket

10 Zuschauer

Durch einige Faktoren fiel das Hoppen am Sonntag recht bescheiden aus. Immerhin für einen Ground konnte ich mich motivieren. Relativ spontan stoß Benny aus Erlangen zu diesen Ground dazu. Durch einige Straßensperren und langwieriges Gegurke über die Landstraße war ich erst ein paar wenige Minuten nach dem Anpfiff in Marloffstein angekommen.

Vor meiner Ankunft in Marloffstein fragte ich mich, warum ich nicht schon in Marloffstein gewesen sei, es liege ja nur wenige Kilometer von Erlangen entfernt. Bei meiner Ankunft dachte ich mir, wenn ich hier nicht sei würde oder für immer und ewig auf den Platz verzichtet hätte, wäre ich vermutlich auch nicht gestorben. Einzig der Ausblick auf Erlangen konnte an Gefallen finden, sonst leider rein gar nichts.

Die Partie war furchtbar einseitig und am Ende waren die Gespräche mit meinen Mitstreiter das, was heute hängen blieb.

564. Groundhoppingbericht, 13.07.2018:

Landesliga Nordost, 1. Spieltag

19:00 1. SC Feucht vs. TSV Sonnefeld 9:0

213 Zuschauer

Anders als erwartet verlief die bisherige Woche. Um wenigstens ein wenig zu hoppen, fuhr ich am Freitag mal wieder zum benachbarten 1. SC Feucht. Der erste Spieltag in der Landesliga Nordost stand gegen den TSV Sonnefeld an. Das schöne Wetter, ein kühles Bier und eine frische Bratwurstsemmel waren ein Argument für den Spielbesuch.

Vieles war so wie sonst auch, bei meinen gelegentlichen Spielbesuchen beim SC Feucht. Der Gegner war einer Landesligamannschaft in der Verfassung nicht würdig. Die Feuchter verpassten am Ende nur durch ein wenig runter schalten, einen zweistelligen Sieg. Ich hoffe am Sonntag wieder ein wenig unterwegs zu sein.

563. Groundhoppingbericht, 07.07.2018:

Testspiel, Kreis Erlangen/Pegnitzgrund

15:00 FC Thuisbrunn vs. SG Siemens Erlangen 3:1

kein Ticket

25 Zuschauer

Der Samstag wurde ein wenig zum Hoppen genutzt. Nach meiner Frühschicht war allerdings nicht mehr so viel möglich und so suchte ich mir halt eins von den paar Testspielen im fränkischen Raum heraus. Der FC Thuisbrunn wurde angesteuert, welcher in der Nähe von Gräfenberg, irgendwo im Landkreis Forchheim liegt. Gleichzeitig weihte ich an diesen Tag meine neue Kamera ein, die Alte hatte in Rimpar ihr Ende erlebt.

Gemütlich ist der Sportplatz von Thuisbrunn. Ein relatives moderenes Sportheim rundet das solide Areal vom FC Thuisbrunn ab. Bei wunderbaren Sommerwetter kamen dann doch ein paar Zuschauer. Im Schatten verfolgte ich bei einen kühlen Getränk das Spielgeschehen.

Bei den Gästen wurden einige bekannte ehemalige Bayernligaspieler auswendig gemacht. Dies half den Gästen aber nur wenig, denn am Ende gewann der FC Thuisbrunn relativ souverän mit 3:1.

562. Groundhoppingbericht, 05.07.2018:

Bayerischer Totopokal, 2. Qualifikationsrunde

18:30 ASV Rimpar vs. 1. FC Sand 1:2

85 Zuschauer

Fast genau ein Monat verging ohne jeden neuen Ground. Außer der zwei Spiele mit der Spielvereinigung Weiden ging rein gar nichts. Heute unternahm ich endlich mal wieder einen Anlauf, etwas zu machen. Die Spiele im bayerischen Totopokal, unter der Woche, waren eine gern gesehene Chance. Ich stellte mir eine kleine Auswahl an Spielen zusammen und nach dem nachfragen bei einen Bekannten, entschloss man sich gemeinsam dieses Spiel zu besuchen. Wir bildeten eine Fahrgemeinschaft ab Erlangen und trotz zellfließenden Verkehr und Starkregen kamen wir fast pünktlich am Stadion vom ASV Rimpar an. Das Sportgelände war mir bereits bekannt, denn vor wenigen Jahren sah ich hier mal auf den dortigen Nebenplatz die dritte Mannschaft vom ASV Rimpar. Wie dem auch sei, heute spielte die erste Mannschaft natürlich im Stadion.

Das Stadion trägt den Namen "Schömig-Digitaldruck-Arena", nun ja ein Name der nur was mit dem Sponsor zu tuen hat. Ansonsten ist die Anlage für die Landesliga überdurchschnittlich gut. Mit einer überdachten Tribüne bietet das Areal sogar ein Wiedererkennungsmerkmal. Vor nicht mal hundert Zuschauern wurde dann die Partie absolviert. Für mich war die Zuschauerzahl um ein bis zwei Dutzend zu hoch.

Durchschnittlich war die Partie, die die Gäste aus Sand verdient gewannen. Am Ende war der Ausflug in den Würzburger Nordosten ok. Während dem Spiel verreckte dann meine Kamera nun entgültig. Nachdem sie sich nach dem Regen Ende Mai, beim Spielbesuch in Schlicht, augenscheinlich erholt hatte gab sie heute den Geist auf...

561. Groundhoppingbericht, 10.06.2018:

A-Klasse Gruppe 2; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 30. Spieltag

15:00 Türk KV Forchheim vs. DJK Pautzfeld 1:1

60 Zuschauer

Zehn Tage setzte ich teils freiwillig vom Groundhopping aus. Am Sonntag wurde ich nach dieser Pause, dann aber wieder aktiv. Vorab verabredete ich mich mit Benny, um an diesen hochsommerlichen Sonntag ein wenig regional zu hoppen. Nach kurzer Rücksprache, entschied man sich für das Spiel vom Türk KV Forchheim. Ein Verein den ich zuletzt immer auf den Radar hatte, denn mit der Sportinsel kann der Türk KV einen ganz pasabeln Ground bieten. Im letzten Oktober startete ich schon mal einen Versuch den Platz zu machen, damals wurde aber auf einen Nebenplatz gespielt. Egal, heute war es soweit und nach einen kleinen Zeitpuffer, der mit einen kurzen Stop in einen Cafe verbracht wurde, kam ich pünktlich zum Anpfiff am besagten Areal an.

Die Sportinsel kann mit einer guten handvoll Stehstufen und etlichen Sitzbänken für Aufsehen sorgen. Um den Fussballplatz verläuft dann noch eine Tartanbahn. Insgesamt ist Platz zwar weitläufig, aber trotzdem kann dieser an Gefallen finden.

Mit einen Unentschieden verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Sommerpause. Der Türk KV und die Gäste aus Pautzfeld sind nach dem Saisonabschluss in der oberen Tabellenhälfte zu finden. Insgesamt konnte der Tag nicht nur wegen der zahlreichen Gespräche bei mir an Gefallen finden. Nun bin ich auf die anstehenden Relegation in Mittelfranken gespannt, mal sehen was ich hier abstauben kann...

560. Groundhoppingbericht, 31.05.2018:

Relegation zur Kreisliga; Kreis Amberg/Weiden

18:30(Gelände 1. FC Schlicht)SV Hubertus Köfering vs. FC Dießfurt 1:3

500 Zuschauer

An Frohnleichnam konnte ich mit den Relegationsspiel vom SV Hubertus Köfering gegen den FC Dießfurt einen weiteren Ground verbuchen. Das Spiel wurde auf neutralen Platz, beim 1. FC Schlicht ausgetragen. Zeitlich war ich ein wenig knapp dran und deshalb verpasste ich die ersten fünf Minuten vom Spiel.

Bereits vor dem Eintreffen am Sportplatz regelte die Polizei den Verkehr. Auch bei diesen Relegationsspiel kamen wieder etliche Leute. Der Sportplatz vom 1. FC Schlicht ist grundsolide und kann mit zwei kleinen moblilen Stahlrohrtribüne für ein wenig Ausbau sorgen.

Lange Zeit war die Partie chancenarm. Anfang der zweiten Hälfte unterbrach der Schiedsrichter für etwa zwanzig Minuten die Partie. Grund war ein heranziehendes Gewitter. Dies entlud sich zunächst nicht, nach wie gesagt zwanzig Minuten ließ der Schiedsrichter wieder weiterspielen. Kurios war, dass es jetzt stark anfing zu regnen. Obwohl es jetzt aus allen Gübeln goss und es ab und zu blitzte unterbrach der Schiedsrichter kein weiteres Mal. Am Ende gewann der FC Diessfurt mit 3:1, was gleich bedeutend mit den Aufstieg in die Kreisliga war. Für mich ging es komplett durchnässt nach Hause und meine Kamera dürfte, obwohl in der Kameratasche verstaut, ihr zeitliches Ende gesehen haben! Nun ja, wäre ich nun besser zum Auto gelaufen...

559. Groundhoppingbericht, 27.05.2018:

A-Klasse Gruppe 4; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 28. Spieltag

15:00 SF FC Büg vs. TSV Rückersdorf 2 2:0

kein Ticket

40 Zuschauer

Der heutige Sonntag wurde ganz regional gestaltet. Nach dem üblichen Durchschauen der möglichen Spiele im regionalen Umkreis, stelle ich inzwischen des Öfteren fest, dass ich schon etliche Ligen voll habe und es somit immer schwerer wird, ein passendes Spiel zu finden. Ein Ground welcher mir noch im näheren Umkreis fehlte, war der von den Sportfreunden Büg. Dieser kleine Verein liegt auf halber Strecke zwischen Lauf und Erlangen.

Bei schönen Sommerwetter kam ich am Sportgelände von den Sportfreunden Büg an. Dieses Gelände ist ganz ok und kann als gemütlich betitelt werden. Manche mögen dies vielleicht als Einheitsbrei in den unteren Ligen betiteln... Ich halte mich da mal raus.

Während den ordentlichen Kick machte ich eine Bekanntschaft mit einen Groundhopper der ebenfalls vor Ort war. So konnte man ein wenig quatschen und das Spiel ging zügig vorbei. Schöne Grüße an Domi! Insgesamt war der Tag komplett entspannt.

558. Groundhoppingbericht, 26.05.2018:

Divize B, 27. Spieltag

10:15 FC Chomutov vs. TJ Tatran Rakovnik 1:2

130 Zuschauer

Auch wenn ich die Woche erst wieder mit dem Arbeiten angefangen hatte, hatte ich das Wochenende schon wieder frei. Gerne hätte ich mich zu einen Tschechien-Hopping aufgemacht, aber weil die Spielvereinigung Weiden in der Relegation um den Klassenerhalt in der Bayernliga spielt, musste ich meine ursprünglichen Pläne verwerfen. Trotzdem schnupperte ich an diesen Wochenende mal ganz kurz ins Nachbarland rüber. In der Früh hatte ich das Spiel vom FC Chomutov auf dem Schirm. Der FC Chomutov hat seit einigen Jahren ein neues Stadion, welches mir noch in meiner Statistik fehlt. Also so wurde dieser Ground heute gemacht. Relativ pünktlich war ich vor Ort.

Das neue Stadion von Chomutov passt eigentlich so ganz und gar nicht in die tschechische Stadionlandschaft. Es ist ein neues, modernes Stadion. Dies ist zwar ganz ok, aber vor allem wenn ich an das alte Stadion in Chomutov denke, kann mir das Teil nur bedingt gefallen. Die Haupttribüne ist eine halbrunde Tribüne, schaut ganz ok aus. Die Gegengerade ist dagegen einfach gebaut und überdacht. Die Hintertorseiten sind beide identisch und unüberdacht. Gelegentlich gaben eine handvoll Chomutovfans ein wenig Stimmung von sich. Gleich nach der Ankunft im Stadion holte ich mir die geliebte Klobasa. Diese war geschmacklich aber nicht so toll, dafür war das Mädel im Kiosk sehr reizend angezogen...

Die Gäste aus Rakovnik gewannen eine ausgeglichene Partie, erst in der 88 Minute. Der Sieg für Rakovnik war somit glücklich. Unmittelbar nach dem Schlusspfiff in Chomutov machte ich mich zum wichtigen Relegationsspiel in Richtung Weiden auf...

557. Groundhoppingbericht, 25.05.2018:

Kreisklasse West; Kreis Neumarkt/Jura, 16. Spieltag

19:00 SV Alesheim vs. DJK Dollnstein 0:3

kein Ticket

65 Zuschauer

Auch am Freitag ging es zum Hoppen. Meine Tour über die fränkischen Dörfer, mit dem Spiel beim SV Alesheim, wurde fortgesetzt. Diesesmal fand ich mich in der Gegend um Weißenburg herum ein.

In Alesheim ist der Platz ganz solide gehalten. Es ist halt ein typischer Dorfsportplatz. In konnte nicht groß klagen und verfolgte dann das Spiel.

Dieses war deutlich besser als erwartet. Für Kreisklasse war das hier ein ganz ansehnlicher Kick. Die Gäste aus der Eichstätter Gegend gewannen hochverdient. Nun kann das Wochenende kommen.

556. Groundhoppingbericht, 24.05.2018:

B-Klasse Gruppe 6; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 27. Spieltag

18:30 SpVgg Sittenbachtal 1952 2 vs. TV Leinburg 2 2:2

kein Ticket

10 Zuschauer

Zum Donnerstagabend hin gab es noch einen kleinen Feierabendground. Die Anzahl an Spielen am heutigen Tage war nicht so schlecht, dennoch entschied ich mich für einen kurzen Weg und machte schlussendlich einen Ground, den ich vor knapp zwei Wochen schon machen wollte. Damals verwechselte ich den Ground von der SpVgg Sittenbachtal mit dem vom SV Altensittenbach. Das damalige Ende dürfte den treuen Leser meiner Homepage bekannt sein. Entspannt fuhr ich am Abend nach Sittenbachtal und konnte das Spiel in aller Ruhe verfolgen.

Irgendwie ist der Sportplatz von der SpVgg Sittenbachtal zwar nichts besonderes, aber irgendwie ist er gemütlich. Ein paar Bänke und ein paar kleine Details sorgen für eine wohnliche Atmosphäre. Bei diesen Ligaspiel der beiden Reserveteams wurden nicht gerade die Zuschauermassen angezogen. Die zehn Zuschauer waren am Ende noch leicht aufgerundet.

Die Partie war halbwegs vernüftig und so konnten die neunzig Minuten ohne große Längen vergehen. Der Arbeitstag endete mit einen kleinen Ground in der fränkischen Schweiz.

555. Groundhoppingbericht, 20.05.2018:

B-Klasse Gruppe 7; Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, 23. Spieltag

13:00 SV Reichelsdorf vs. GSV Megas Alexandros 1:3

kein Ticket

25 Zuschauer

Ein eigentlich ganz ruhiger Spielbesuch sorgte für einen lebhaften Urlaubsabschluss. Wie an Pfingsten üblich geht in den bayerischen Amateurklassen relativ wenig, weil hier meistens die Stadtmeisterschaften ausgespielt werden. Nicht mal eine handvoll Nachholspiele standen heute dennoch bereit. Für mich war das Nachholspiel vom SV Reichelsdorf ein Glücksgriff, denn Reichelsdorf fehlt mir als einziger Nürnberger Verein in meiner Vita, zumindest wenn man hier die Hauptplätze berücksichtigt. Relativ entspannt fuhr ich gegen halb eins in Richtung des Nürnberger Westens.

Der Sportplatz von Reichelsdorf ist relativ schlicht gehalten. Irgendwelche Details sucht man hier vergebens.

Eigentlich wäre der Bericht jetzt schon mit ein bis zwei weiteren Sätzen zu Ende. Aber eine wahrlich aufregende zweite Halbzeit veranlasst mich dazu, noch ein bisschen mehr zu schreiben. Die Partie verlief bis mitte der zweiten Hälfte eigentlich komplett friedlich, ehe nach einen Allerweltsfoul ein Spieler von den grieischen Gästen komplett durchdrehte. Dieser konnte nur mit aller höchster Vehemenz vom Schiedsrichter ferngehalten werden. Der Spieler schubste trotzdem 2-3 den Schiedsrichter und beschimpfte ihn aufs übelste. Ein paar Spieler(nicht alle)von Megas Alexandros boten ebenfalls kein gutes Bild, wenn auch es keine weiteren tätlichen Angriffe gab. Der Schiedsrichter brach fast das Spiel ab, ehe es nach zehn Minuten doch wieder fortgesetzt wurde. Nach einer weiteren roten Karte für die Gäste artete das Spiel, allerdings nicht mehr so schlimm, nochmals aus. Es gab noch einen Elfmeter für Reichelsdorf, der kurzzeitg beim Spielstand von 2:0 für die Griechen, den Spielverlauf nochmals hätte spannend machen können. Die Griechen machten aber das 3:1 und entschieden ein hitziges Spiel mit 3:1 für sich. Nach dem Spiel blieb alles friedlich, aber die Ereignisse mitte der zweiten Hälfte waren schon sehr traurig. Der Schiedsrichter machte übrigens über das ganze Spiel, keine gravierenden Fehler. Nun ja, der Urlaub endete mit einen ereignisreichen Spiel... Nächste Woche geht es wieder zum Tagesgeschäft über!

554. Groundhoppingbericht, 19.05.2018:

"Oberbayern Doppler am Samstag"

2. Spiel: C-Klasse 2; Kreis Donau/Isar, 24. Spieltag

17:00 FC Fatih Spor Ingolstadt 3 vs. FC Wackerstein Dünzing 2 1:4

kein Ticket

7 Zuschauer

Ein Gewitter erwartete mich unmittelbar nach meiner Auffahrt auf die Autobahn, als ich wieder zurück nach Nürnberg fahren wollte. Bei Ingolstadt Nord haute ich trotzdem nochmal die Bremse rein, ein Spiel sollte gemacht werden. Jetzt kommt die alte Floskel "Hoppen muss wehtuen". Es passt wohl hier ganz gut, denn in der untertesten Liga, bei strömenden Regen, auf einer Bezirkssportanlage, sah ich die dritte Mannschaft vom FC Fatih Spor Ingolstadt. Das ist mal eine Hausnummer und wer kann dies unterbieten?

Von Bezirkssportanlage halte ich mal fast nix und diese hier ist mit zwei Stehstufen zumindest halbwegs erträglich. Unter Bäumen suchte ich während des Spiel schutzt vor dem Regen. Neunzig Minuten wurden aber eisig verfolgt...

Über das Spiel brauche ich nicht viel zu sagen, außer das es vielleicht ansehnlicher war, als erwartet. Dieser Spielbesuch bleibt mit Sicherheit nicht lange in Errinnerung, aber alles muss halt mal gemacht werden. In diesen Sinne, bis morgen...

1. Spiel: Landesliga Südost, 34. Spieltag

14:00 VFB Hallbergmoos-Goldach 1950 vs. SC Eintracht Freising 2:0

200 Zuschauer

Letztes Wochenende im dreiwöchigen Urlaub begann am gestrigen Freitag eher schlecht als recht. Heute sollte Schadensbegrenzung betrieben werden. Für mich standen neben einen kleinen Ausflug nach Tschechien, noch diverse Landesligaspiele auf den Plan. Am Ende wurde sich dann für ein Spiel in der Landesliga Südost entschieden. In der Landesliga Südost war ich nur selten am Werke und mit dem heutigen geplanten Ground beim VFB Hallbergmoos, sollte erst der vierte Ground in der Landesliga Südost verbucht werden. Anders als gestern klappte heute die Anfahrt über die A9 Richtung München einwandfrei. Kein Stau und nach 1,25 Stunden war bereits beim Sportgelände des VFB Hallbergmoos angekommen. Dies liegt unweit des Münchener Flughafen entfernt. Ich bin mal erfinderisch und sage, der VFB Hallbergmoos empfing heute zum Flughafenderby den SC Eintracht Freising. Beide Vereine liegen keine zehn Kilometer entfernt voneinander.

Der Sportpark hier kann mit einer größeren überdachten Tribüne und einer unüberdachten kleinen Gegengerade sogar ein wenig an Gefallen finden. Ein häufiges Problem der südlichen Landesligen wurde bei diesen Spiel wieder sichtbar. Obwohl es sogar ein Art Derby war, kamen nur zweihundert Zuschauer zwischen dem Tabellenzehnten und dem Tabellenzweiten. Dafür war die Speisenauswahl am dortigen Kiosk sehr reichhaltig.

Für die Gäste aus Freising ist schon seit letzten Wochenende klar, dass sie in die Relegation zum Aufstieg müssen. Hallbergmoos war vor diesen Spiel bereits im Niemandsland der Tabelle. Am Ende war das Spiel ein besserer Sommerkick, den die Heimmannschaft verdient für sich entschied. Als der Abpfiff ertönt war, machte ich mich teilweise schon wieder in Richtung Heimat auf...

553. Groundhoppingbericht, 18.05.2018:

B-Klasse Gruppe 7; Kreis Bamberg/Bayreuth, 30. Spieltag

18:30 SG Neuenmarkt/TSV Wirsberg 3 vs. SpVgg Wonsees 2 7:1

kein Ticket

40 Zuschauer

Einen wahren Alptraum erlebte ich an diesen Freitag. Mit vollen Ehrgeiz machte ich mich in Richtung Hof auf, um der Spielvereinigung Weiden beim letzten Auswärtsspiel in Hof beiseite zu stehen. Die Fahrt verlief zuerst gut, allerdings nur bis Bayreuth und dann brachten mich zwei Staus mit insgesamt 16 Kilometer, um den Spielbesuch in Hof. Obwohl ich noch versuchte den Stau zu umfahren, gelang es mir nicht ansatzweise, wenigstens bis zur zweiten Halbzeit in Hof zu sein. Am Ende gab ich völlig niedergeschlagen auf und konnte dank eines Bekannten wenigstens noch ein Spiel der in B-Klasse sehen. Dieser gab mir dieses Spiel via Handy durch, weil ich gerade schlechten Internetempfang auf meinen Handy hatte. Die Verzweiflung war mir anzumerken. Aber selbst diesen Graupel musste ich mir noch hart erarbeiten. Eine große Straßensperrung kostete mir weitere Nerven. Als ich endlich an besagter Adresse angekommen war, stellte ich fest, dass sie dieses Spiel auf den anderen Sportplatz der Spielgemeinschaft gelegt hatten. Also nochmals drei Kilometer weiter... Es war ein Wunder am heutigen Tage, dass ich überhaupt noch ein Spiel sehen sollte. Hier war es gerademal eine Halbzeit, aber dies war mir nach den ganzen Schererein herzlichst bums. 45 Minuten konnte ich ja sehen und für manche reicht das ja schon... Gedanklich war ich immer bei Spielvereinigung Weiden und so klebte ich immer am Liveticker des BFV und verfolgte das Spiel im 45 Kilometer Hof. Am Ende erreichte Weiden nur die Relegation... Nächste Woche versuche ich hier am Start zu sein!

Nach so vielen Strapazen noch schnell zum heutigen Ground und Spiel! Der Platz war ein einfachster Rasenplatz, ohne große Details. Die Bratwürste, die es überraschend gab, waren sehr gut und das Spiel war ein munteres Scheibenschießen. Ende, nach einen wahrlich verkorksten Tag...

552. Groundhoppingbericht, 15.05.2018:

Kreisliga Bamberg, 20. Spieltag

18:30 ASV Naisa vs. SpVgg Rattelsdorf 1:4

50 Zuschauer

Mit einen Spiel in der Kreisliga Bamberg startete die dritte und letzte Urlaubswoche. Dieses Spiel suchte ich mir unter einer handvoll Spiele am Ende heraus. Der Platz sollte von Bildern her ganz akzeptabel sein und so entschloss ich mich, bis kurz vor Bamberg zu fahren, um dem Ground vom ASV Naisa zu machen. Bei meiner Ankunft an dem Sportgelände, wartete bereits ein vor zwei Wochen kennengerlernter Hopperkollege, mit dem ich das Spiel zusammen ansah.

Für die Kreisliga ist der Platz oberer Durchschnitt, denn mit fünf großzügigen Stehstufen kann der Platz auf jeden Fall für ein wenig Aufsehen sorgen. Selbst in der Bayernliga findet man zum Beispiel schlechtere Plätze. Für mich war der Platz auf jeden Fall eine Reise wert.

Der ASV Naisa stand bereits vor dem Spiel als Absteiger in die Kreisklasse fest. Deshalb war der deutliche Sieg für die Gäste nicht besonders überraschend. An dieser Stelle bedanke ich mich nochmals bei Benny für die netten Gespräche. Insgesamt war es ein ganz netter Tag für mich im Bamberger Südosten.

551. Groundhoppingbericht, 13.05.2018:

Kreisklasse 3; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 26. Spieltag

15:00 SV Bieberbach vs. FC Betzenstein 0:3

kein Ticket

70 Zuschauer

Seit Freitag bin ich wieder in Deutschland und die letzten zwei Tage gönnte ich mir aus verschiedenen Gründen ein wenig Ruhe vom Fussball. Am Sonntag sollte dann aber die Wiedereingliederung in dem Normalbetrieb beim Hoppen erfolgen. Viel Lust hatte ich zwar nicht, denn kein Spiel in der Region lachte mich so richtig an. Es wurde schon früh klar, dass das heute nichts Großes werden würde. Am Ende entschloss ich mich, ein kleines A-Klassenspiel nahe Hersbruck anzuschauen. Als ich praktisch vor dem Sportplatz des SV Altensittenbach ankam, stellte ich fest, dass ich hier schon gewesen war. Den Verein verwechselte übrigens mit Kirchensittenbach, einen Verein der nur zwei, drei Kilometer entfernt gelegen hätte. Dort fand aber heute kein Spiel statt. Nach dieser Gedächtnislücke schwankte ich auf die SpVgg Obertrubach um, dieser Verein lag etwa 15 Kilometer entfernt. Dort fiel aber aufgrund eines Spielermangels bei den Gästen das Spiel aus. Ja, selten so blöd gelaufen. Gott sei Dank ist bei diesen ganzen unterklassigen Rotz, der nächste Verein nicht weit. Am Ende landete ich noch beim SV Bieberbach. Nochmals drei, vier Kilometer zu fahren. Naja, den nicht erwähenswerten Ground tütete ich mit viel Nebengeräuschen ein.

Selbst für die Klasse, war das Spielniveau dürftig. Die Gäste aus Betzenstein gewannen gegen ganz biedere Hausherren mit 3:0. Mehr brauche ich über diese Spiel nicht zu sagen. Mal schauen, was in der letzten Urlaubswoche noch geht...

550. Groundhoppingbericht, 10.05.2018:

1. SNL, 32. Spieltag

16:00 ND Triglav 2000 Kranj vs. NK Celje 1:0

600 Zuschauer

Nun ja heute war dann der letzte Tag gekommen, wo ich mich schweren Herzens vom Balkan wieder verabschieden musste. Den Tag reitzte ich aber nochmal in vollen Umfang aus. Zuerst machte ich mich von meiner Pension in Pula nach Slowenien auf, um dort die Höhlen von Postojna anzuschauen. Nach diesen kulturellen Urlaubsabschluss, ging es dann nochmal zum Fussball. Das Abschiedsspiel stieg in der ersten Liga in Slowenien. Normalerweise wäre ich wahrscheinlich ohne irgendwelche Aktivitäten an diesen Tag zurück gefahren, aber weil das Spiel von ND Triglav schon um 16 Uhr anfing, nahm ich dies halt auch noch mit. Den Ground erreichte ich zehn Minuten vor dem Anpfiff.

Das Stadion von Triglav ist an einen Sportzentrum angeschlossen. Mit einer großen überdachten Haupttribüne und einer unüberdachten Gegengerade kann das Stadion halbwegs an Gefallen finden. Zuschauertechnisch erwartete ich nicht viel, denn beim letzten Heimspiel von Triglav sollen laut den slowenischen Fussballverband nur 25(!)Zuschauer anwesend gewesen sein. Heute waren auf jeden Fall mehr da. Die offizielle Zuschauerzahl von sechshundert kann aber ansatzweise nicht stimmen, außer man zählte jeden Zuschauer beim Rein- und beim Rausgehen. Triglav hatten einen Minifanblock mit cirka einen Dutzend Fans, sie blieben aber die meiste Zeit stumm. Von Celje kamen überhaupt keine Zuschauer mit.

Die Partie war nicht gerade herzerwärmend. Um ziemlich zu sagen bescheiden. Am Ende gewann Triglav durch ein Eigentor sehr glücklich mit 1:0. Unter den Spiel konnte ich mich sehr gut mit Tim unterhalten, den ich letzte Woche bei Aluminij kennengelernt hatte, war nett. Schöne Grüße an dieser Stelle nach Dresden!

Mit diesen eher unspektakulären Spiel ging die Balkantour 2018 zu Ende. Insgesamt bin ich halbwegs zufrieden, ein paar Kritikpunkte hätte ich. Um ein entgültiges Fazit über diese Tour zu fällen, muss ich erstmal eine Nacht drüber schlafen...

Die Rückfahrt betrug von Kranj nach Nürnberg gute fünfhundert Kilometer. Diese konnte ich ohne Probleme und sehr zügig zurücklegen. Am Ende war ich schon weit vor elf Uhr in Mittelfranken angekommen. Damit sage ich vorerst "Servus" bis zum nächsten Hopp...

549. Groundhoppingbericht, 09.05.2018:

1. HNL, 34. Spieltag

18:00 NK 1961 Istra vs. Hajduk Split 1:5

2272 Zuschauer

Der vorletzte Tag auf dem Balkan begann mit einen Tiefschlag. Eigentlich wollte ich der A-Jugend von HNK Rijeka gegen Osijek zuschauen, die in einen anderen Stadion als gestern gespielt hätten. Zwar hätten diese nicht im beliebten Kantrida gespielt, sondern im Robert Komen Stadion. Als ich in der Früh relativ zeitig dort ankam, musste ich feststellen, dass die Eckfahnen aufgestellt, die Tornetz aufgehangen waren, aber nicht gespielt wurde. Schnell erfasste ich den Entschluss und fuhr schnell zum Kunstrasenplatz vom Kantrida Stadion, ob die da spielten. Auch Fehlanzeige, an einen anderen Stadion war ich bereits vorbeigefahren, so fragte ich nochmal Doktor Google was los ist, dort stand aber immer noch 10 Uhr Spielbeginn. Auf der Homepage von Rijeka war das Spiel nicht mehr drin. Somit musste ich ohne dieses Spiel weiter zur meiner letzten Station in Kroatien reisen. Das Spiel wurde übrigens erst am Morgen verschoben...


Jetzt ging es weiter an der Adria Küste weiter nördlich, wo in Pula am Abend der NK Istrien daheim spielen sollte. Dieses Spiel nahm ich mir schon lange vor meiner Urlaubsanreise vor, denn erstens fehlte mir dieser Ground noch und zweitens spielten diese gegen Hajduk Split und die sind ja immer einen Besuch wert. Den Tag über verbrachte ich in der Stadt und am Abend ging es frühzeitig zum Stadion. Bereits eine knappe halbe Stunde vor dem Anpfiff war ich da und die Schlange vor den Kassenhäuschen war mit zwanzig Meter überraschend groß. Der Witz war, dass diese Schlange sich nur im Schneckentempo abbaute und ich erst zur 25 Minute im Stadion war. Kein Witz, jeder Zuschauer musste seinen Ausweis vorlegen und der Kassier tippte alles mit Einfingerhacktechnik, in Zeitlupe in den Computer ein. Meine Agression steigerte sich von Minute zu Minute...


Nun ja irgendwann war ich dann auch mal drinne und das Spiel lief schon. Das Stadion von Istra ist eigentlich ganz nett. Es gibt vier Tribünen. Die Haupttribüne ist einzigste überdachte Tribüne im Stadion. Ansonsten wird das Stadion in den Vereinsfarben von NK Istra gehalten. Auf der Gegengerade sieht man zudem einen Schriftzug der Heimmannschaft.
Mit 2272 Zuschauern war das Spiel ein wenig schwächer besucht worden, als vorher angenommen. Hajduk Split brachte schätzungsweise rund 400 Fans an die nördliche Adriaküste mit. Istra war mit einen dreißig Mann Stimmungsblock vertreten. Istra konnte sogar einen besseren Support hinlegen, als vorher erwartet. Vor den Spiel zündelten diese ein wenig. Hajduk machte einen durchgängigen Support, der teilweise aber ein wenig verhalten war. Mitte der zweiten Halbzeit konnten sie mit einer Pyroshow ein wenig Farbe in das Spiel bringen.


Hajduk konnte bereits mitte der ersten Hälfte eine 2:0 Führung herausspielen. Istra konnte daraufhin erst einmal verkürzen, ehe Hajduk wieder den alten Abstand herstellte. In der zweiten Halbzeit war Split aber klar besser und sie siegten am Ende hochverdient 5:1 gegen Istra. Split erhielt sich somit, so wie gestern Rijeka, eine minimale Chancen auf die Meisterschaft in Kroatien offen. Allerdings beträgt der Rückstand auf den Erzrivalen Zagreb, bei noch zwei ausbleibenden Spielen, fünf Punkte.


Nach dem Schlusspfiff ließ ich mir ein wenig Zeit, um dann den Abend noch ein wenig in der Pension ausklingen lassen. Morgen gehts dann wieder etappenweise der Heimat entgegen.

548. Groundhoppingbericht, 08.05.2018:

1. HNL, 34. Spieltag

20:00 HNK Rijeka vs. NK Inter Zapresic 5:1

5110 Zuschauer

Wieder zurück nach einen Tag Erholungspause vom Fussball, ging es heute wieder den runden Leder hinterher. Das letzte Mal im Urlaub verlagerte ich meinen Aktionsraum von Zagreb in den Norden von der Adria Küste. Heute wollte ich bei dem Erstliga HNK Rijeka gegen Inter Zapresic dabei sein. Nach einen guten Frühstück im Hotel fuhr ich die gut 150 km von Zagreb nach Rijeka. Bereits um 13 Uhr war ich vor Ort. Bevor ich mir überlegen konnte wie ich den Tag rumbringen sollte, fuhr ich erstmal zum alten Stadion von Rijeka, Kantrida und stattete dem einen ausführlichen Besuch ab. Bilder hierzu findet ihr auf meiner gleich namenigen Facebookseite. Als dies erledigt war, ging es kurz in die Pension und danach einen Tag an den Strand, gleich hundert Meter hinter dem Stadion Kantrida...


Am Abend fuhr ich dann wie gesagt zum Erstligaspiel Rijeka gegen Zapresic. Das neue Stadion(Übergangsstadion?)Rujevica liegt Luftlinie zwei bis drei Kilometer vom Meer weg, auf gleicher Höhe des Stadion Kantrida. Wer das alte Stadion kennt, wird das Neue wohl kaum mögen, oder besser finden. Wenn man es objektiv betrachtet, ist das Neue ok, aber nichts besonderes. Die Haupttribüne ist die einzige überdachte Tribüne, der vier Tribünen im Stadion. Für den Gästeblock passt wohl nie besser der Ausdruck "Käfig".
Mit etwas mehr als fünftausend Zuschauern war das Spiel für Rijeka Verhältnisse normal besucht worden. Die Heimtribüne(Armada)der Rijeka Fans machte über die komplette Spiellänge einen durchgehenden Support. Besonders viele Lieder hatten diese aber nicht auf Lager. Zum dreißigten Geburtstag präsentierten die Rijeka Ultras eine schöne Choreo unterstrichen mit einen Feuerwerk. Nach Spielschluss wurde dann noch einmal ein deutlich längeres Feuerwerk abgebrannt.


Rijeka hielt sich durch einen ungefährdeten Sieg gegen die Gäste aus Zapresic, die minimale Chance auf die Meisterschaft in Kroatien am Leben. Denn zeitgleich verlor Dinamo Zagreb bei Lokomotive Zagreb. Vor den letzten zwei Spieltagen hat Rijeka vier Punkte Rückstand auf Dinamo Zagreb. Unmittelbar nach Spielschluss machte ich mich auf den Rückweg in die Pension.

547. Groundhoppingbericht, 06.05.2018:

"Zufriedenheit nach Slowenien-Dreier"

3. Spiel: 1. SNL, 31. Spieltag

19:00 NK Celje vs. NK Aluminij 2:2

410 Zuschauer

Zur guter Letzt sollte es am Abend noch zum Erstligaspiel in Celje gehen. Hier war allerdings klar, dass ich aufgrund der Anstoßzeiten erst Mitte der ersten Hälfte kommen sollte. Dies war mir aber herzlichst wurscht. So fuhr ich mit relativ zügigen Fahrstil nach Celje, wo ich dann um 19:25 ankam. Die Parkplätze lagen gleich neben den Stadion, deshalb verlor ich keine Zeit bis ich im Stadion war. Der Eintritt war mit sieben Euro sogar ein wenig günstiger, als zuletzt bei den ganzen Erstligaspielen.

Kurz nachdem ich die Haupttribüne betreten hatte, stellte ich fest, dass sich der Spielbesuch absoulut gelohnt hatte. Das Stadion ist echt eine Reise wert. Alle vier Seiten sind mit Ausbau. Die Haupttribüne ist mit der rechten Hintertortribüne die größte Tribüne. Die Gegengerade ist auch relativ groß, auf dieser prangt der Vereinsname vom NK Celje. Irgendwie sticht die Gegengerade sofort ins Auge. Die linke Hintertortribüne ist dagegen deutlich kleiner, aber auch diese ist nicht zu verachten.

Mit 13000 Zuschauer ist das Stadion für den NK Celje absoulut zu groß geraten. Bei diesen Spiel gegen die Gäste von NK Aluminij fanden sich nur ein paar mehr als über Vierhundert ein. Naja, aus Slowenien bin ich solche Zuschauerzahlen gewohnt. Auch die Gäste waren wieder nur mit einer Autoladung vertreten.

Die zweite Halbzeit war sehr kurzweilig in der alle Tore des Spiels fielen. Am Ende war das Remis leistungsgerecht. Für mich endete der Tag versöhnlich. Beim Italiener nebenan vom Stadion gönnte ich mir noch Spagetti Carabonara, ehe es wieder nach Zagreb zurück ging. Morgen setzte ich mal mit Fussball aus, Dienstag wird dann der Endspurt im Urlaub eingeläutet...

2. Spiel: 1. SNL, 31. Spieltag

16:50 NK Olimpija Ljubljana vs. NK Triglav Kranj 2:0

2500 Zuschauer

Gestern Abend versuchte ich bei der Planung für diesen Tage das Maximum herauszuholen. Nach allen möglichen Varianten und Abgleichungen fiel aufgrund der Anstoßzeit, dass Spiel von Olimpija Ljubljana mir ins Auge. Dies wurde gleich mit eingebaut und so hieß mein zweiter Spielbesuch am heutigen Tage Olimpija Ljublijana gegen NK Triglav. Es war ein Spiel in der ersten Liga. Den Zeitpuffer zwischen den Spiel von Krka und Ljubljana verbrachte ich mit einen Schnellkurs in Sachen Kultur. Zwar relativ knapp, aber noch rechtzeitig kam ich am Stadion von Ljubljana an. Die Parkplätze liegen äußert praktisch in einen Parkhaus unter dem Stadion. Zum Anpfiff war ich dann so gut wie im Stadion.

Das Stadion Stozice von Olimpija Ljubljana ist zugleich das größte Stadion des Landes mit etwa 16000 Zuschauer. Allerdings ist das offizielle Nationalstadion das von Maribor. Dies nur am Rande. Das Stadion Stozice ist noch relativ neu. Von der Bauweise her kann es sich ein wenig von den anderen Stadieneinheitskäse abheben. Die Dachkonstruktion fällt am ehsten ins Auge.

Die Zuschauerzahl war für slowenische Verhältnisse akzeptabel. Ljubljana brachte einen 150 Mann großen Stimmungsblock auf die Beine. Der Support ging ohne Pause über die kompletten neunzig Minuten. Gästefans konnte ich drei auswendig machen.

Ljubljana konnte seine Pflichtaufgabe als Tabellenführer gegen den Tabellenletzen aus Kranj relativ souverän und ohne große Aufregungen erledigen. Damit träumen sie weiterhin vom Meistertitel. Maribor ist aktuell Zweiter.

1. Spiel: 2. SNL, 27. Spieltag

12:30 NK Krka vs. NS Mura 2:1

kein Ticket

150 Zuschauer

Irgendwie stand ich an diesen Sonntag auf und dachte ich habe das Wochenende mir versaut. Anstatt eine Expetion nach Montenegro oder Kosovo zu machen, blieb mir aufgrund der Spielansetzungen fast keine andere Wahl ein ausprägtes Slowenien-Hopping durchzuziehen. Auch in Kroatien ging nicht viel, da außer das Spiel von Trnje um 11 Uhr praktisch nichts für mich in Frage kam. Leider wurde in Bosnien auch nicht gespielt und so musste ich einen weiteren Besuch nach letzten Jahr in Bosnien verschieben. Manche würden jetzt vielleicht einwerfen, dass ich nach Montenegro hätte fahren können... Ja, schon aber das wäre für einen Tag eine perverse Fahrerei gewesen. Es ist wie es ist und so machte ich mich nachdem Frühstück in Richtung Slowenien auf. An der Grenze verlor ich übrigens eine halbe Stunde. Ein wenig später als gedacht war ich dann beim ersten Spiel in Slowenien, besser gesagt in Novo Mesto. Hier fand ein Zweitligaspiel statt. In Slowenien natürlich wieder etwas anderes...

Manche können sich schon denken, wie ich das gemeint habe. Das Stadion war mit einer unüberdachten Tribüne und einen Gästeblock zum Schmunzeln dann sehr minimalitisch. Aber irgendwie gefiel mir die Anlage trotzdem. Die Zuschauerzahl war mit etwa 150-180 Zuschauer im slowenischen Normalbereich. Fast die Hälfte der Zuschauer wurden von den Gästen vertreten. Die Gästefans machten ab und zu sogar ein wenig Stimmung. Mitte der zweiten Halbzeit zündelten diese sogar ein bisschen. War somit durch die Gäste eine ganz annehmbare Veranstaltung.

Was ich auch noch erwähnen muss, war die Tatsache, dass es bei knapp dreißig Grad nichts  offiziell zum Trinken zu kaufen gab. Eine Frau(vermutlich von den Gästefans)verkaufte aus ihren Privatpkw ein paar Dosen Bier und ein paar Flaschen Wasser. Zum Glück konnte ich auch etwas abstauben.

Insgesamt gefiel mir das Ganze hier inklusive des ordentlichen Spiels recht gut. So konnte ich den weiteren Tag mit ein bisschen mehr Zuversicht gestalten.

546. Groundhoppingbericht, 05.05.2018:

"Alles kann passieren, beim eigentlich perfekten Tag"

2. Spiel: Super Liga, Championship-Round; 5. Spieltag

18:00 FK Partizan Belgrad vs. FK Napredak 2:2

1500 Zuschauer

Nach einen Tag den ich ein wenig in der Belgrader Alstadt verbracht hatte, machte ich mich am Abend in Richtung Partizan Belgrad auf. Von der Innenstadt waren es gerademal vier Kilometer. Wohl überlegt parkte ich mein Auto ein wenig versteckt in einen Wohngebiet, man weiß ja nie, wie manche Serben auf ein kroatisches Kennzeichen reagieren. Als diese Sache erledigt war kaufte ich mir erstmal ein paar Souverniers aus dem Fanshop, danach brachte ich diese zum Auto. Jetzt wollte ich mir ein Ticket kaufen, der Ticketschalter lag aber dreihundert Meter vom Stadion entfernt. Schwachsinn! Nun gut irgendwann war auch das erledigt und nun ab ins Stadion.

Auch hier sieht man den typischen Ostblockbau von einen Stadion. Wie gestern in Timisoara ist das Stadion von Partizan eine einfache Schüssel. Das Stadion ist komplett unüberdacht. Schwarz-weiße Sitzschalen zieren das ganze Stadion, was ein reines Sitzplatzstadion ist.

Während des Spiels kam ich mit einen Partizanfan ins Gespräch, der mir erläuterte, warum die Partizanfans sich in zwei Stimmungsblöcke aufteilen. Es sind zwei verhasste Fangemeinde. Im letzten Dezember lieferten sich diese beide Fangruppen beim Derby gegen Roter Stern einen Fight untereinander(!). Angeblich sollen die Capos von den Stimmungsblock auf der Südkurve ehemalige Fans von Roter Stern sein. Nicht nur deswegen hassen die wahren Partizanfans von der Osttribüne die Fans von der Südtribüne. Während des Spiels wollten die Fans von der Osttribüne dann wieder die Fans auf der Südtribüne angreifen. Die Polizei war aber bereits in Bereitschaft und erstickte den aufkommenden Streit im Keim. Unmittelbar danach gab sich noch eine weitere Fangruppierung auf der Osttribüne zu erkennen, die ebenfalls gegen die Fans von der Süd pöbelten. Sehr schade, wenn  sich die Fans schon untereinander nicht verstehen! Die Stimmung war bei beiden Fanlagern der Partizanen ausdaudern. Während die Fans auf der Ostribüne einen südamerkanischen Fangesang zelebrierten, lieferten die Fans von der Süd eher einen europäischen Support ab. Im Laufe der zweiten Halbzeit wurde bei den Partizan Fans von der Osttribüne zweimal Pyro gezündet.

Für Partizan war das Spiel nicht von aller größter Bedeutung, denn die Rivalen von Roter Stern sind wenige Spieltage vor dem Ende der Playoffs so gut wie Meister. Deshalb argierte Partizan die ersten Minuten ein wenig pomadig, die Gäste wussten das auszunutzen und führten nach fünfzen Minuten bereits mit 2:0. Diesen Rückstand konnte Partizan in der zweiten Halbzeit immerhin noch ausgleichen. Nach neuzig Minuten hieß es 2:2. Jetzt sollte es schnell zu Roter Stern gehen, die Polizei sperrte einen Teil des Stadions ab, was aber nicht wegen der Gästefans war, sondern wegen den zwei Fangruppen der Partizanen.

Wie dem auch sei, ging ich schnellen Schrittes zum Stadion von Roter Stern. Das Fluchtlicht erhellte bereits den Abendhimmel. Ich sah mich gedanklich schon im Stadion. Aber nix da! Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Für mich unerklärlich, weil ich zwei Tage zuvor noch gemeint hatte, auf der Homepage von Roter Stern gesehen zu haben "Buy Tickets"... Und so wurde wieder was in die Katogorie "Kuriostäten" der nicht gesehene Spiele hinzugefügt. Diesmal kam ich nicht herein, weil keine Zuschauer zugelassen waren. Das ich jetzt depprimiert war, war klar und ich musste gleich die Heimreise antreten! Diese führte mich heute wieder zurück nach Zagreb. Hätte ich gewusst wie dieser Tag verlaufen würde, wäre ich doch bei meiner ursrpünglichen Planung geblieben... So bleibt ein schwarzer Fleck auf meiner Balkantour 2018.

1. Spiel: Srpska Liga, 25. Spieltag

10:00 BASK Belgrad vs. FK Kolubara Lazarevac

kein Ticket

60 Zuschauer

Von meiner ursprünglichen Planung für das Wochenende kam ich vor einer Woche ab, als ich erfuhr, dass sowohl Partizan als auch Roter Stern Belgrad am gleichen Tag zuhause spielen sollten. Ich konnte es erst gar nicht glauben, weil die Anstoßzeit mit 18 und 20 Uhr optimal war, weil beide Vereine nur wenige hundert Meter voneinander entfernt liegen. Ich vergewisster mich noch einen Tag vorher, ob die wirklich zur besagten Uhrzeit spielen sollten. Es war tatsächlich so und somit plante ich am Samstag einen Dreier in Belgrad. Zuerst suchte ich mir passend ein Spiel aus der Srpska Liga heraus, wo der BASK Belgrad um zehn Uhr zuhause spielte. Ein wenig knapp von der Zeit her fuhr ich von meinen Hotel los und war dennoch so gut wie pünktlich an der besagten Adresse angekommen. Nur blöd war, dass diese Adresse genau auf der Brücke bzw. auf der Belgrader Stadtautobahn war. Ich konnte zuerst keinen Platz sehen und so kurvte ich ein wenig in diesen Gebiet umeinander. Ich kürze die Geschichte mal ab. Der Platz liegt unter der Brücke, aber damit nicht genug, so verwinkelt und von so vielen Kreisverkehren und Straßenabzweigungen umgeben, braucht man da schon Glück, dass man da auf Anhieb hin kommt. Bei mir dauerte es jedenfalls einige Minuten. Und auch als ich dachte vor dem Eingang zu stehen, musste ich nocheinmal um das komplette Stadion herum laufen, weil der Eingang gesperrt war. Leicht genervt war ich dann irgendwann mal im Stadion.

Das Stadion ist ganz ok. Die Haupttribüne ist vom Spielfeld von der Höhe deutlich erhoben. Auf der rechten Seite der Haupttribüne wäre ein kleiner Gästeblock. Desweiteren gibt es auf der Gegengerade noch ein paar Stehstufen. Rechts von der Haupttribüne gibt es nochmal eine kleinere Sitzplatztribüne. Die linke Hintertorseite ist ohne Ausbau.

Mit immer zunehmender Spieldauer wurden die Gäste böse abgeschossen. Für mich war der Auftakt für diesen Tag von ein paar Hindernissen geprägt...

545. Groundhoppingbericht, 04.05.2018:

Liga 1, Play-Off Abstieg; 8. Spieltag

17:00MEZ ACS Poli Timisoara vs. FC Voluntari 2:3

geschätzte 500 Zuschauer

Kaum war ich am Freitag in meinen Hotel in Zagreb aufgewacht, hieß es gut frühstücken und dann wieder ab mit dem Auto. Eine lange Strecke stand mir bevor, denn ich wollte in Timisoara nicht nur das Erstligaspiel auschauen, sondern auch meinen zwanzigsten Länderpunkt in Rumänien verbuchen. Die Strecke hörte sich mit 530 km noch halbwegs machbar an, aber mir standen zwei Grenzübertritte an und ab Belgrad sollte es wohl keine Autobahn mehr geben. Ich war ein wenig angespannt und so holte ich den kroatischen Leihwagen für das kommenden Wochenende noch 1,5 Stunden früher ab, als eigentlich ausgemacht war. Gott sei Dank gab ihn mir die Leihwagenfirma. Dann hieß es los. Die Fahrt bis zur serbischen Grenze verlief zufriedenstellend. Zur meiner positiven Überraschung musste ich an der Grenze nur insgesamt zehn bis fünfzehn Minuten warten. Letztes Jahr durfte ich fast eine Stunde warten. Die Fahrt bis Belgrad verlief dann auch sehr gut und dann hieß es ab Belgrad schön die restlichen 150 Kilometer bis Timisoara über die serbische bzw. rumänische Landstraße tuckern. Die Grenze in Rumänien passierte ich auch relativ zügig. In Timisoara musste ich noch schnell ein wenig Geld wechseln, was auch relativ problemlos und ohne großen Zeitverlust von Statten ging. Im Stadionumfeld war ich fünfzehn Minuten vor dem Anpfiff, einen Parkplatz fand ich praktischerweise direkt vor dem Stadion. Das Ticket konnte ich kurz darauf in der Hand halten. Umgerechnet 4,20 Euro kostete mich der Eintritt beim Erstligaabstiegsrelegationsspiel Poli Timisoara gegen FC Voluntari.


Das Stadion in Timisoara ist übrigens das zweitgrößte des Landes und kann bei mir nur die pure Begeisterung ausrufen. Wahnsinnsteil. Eine richtige veraltete, verranzte Ostblockschüssel. Das Stadion besteht ausschließlich aus Sitzplätzen. Unübersehbar ist, dass das Stadion in den Vereinsfarben von Poli Timisoara gehalten ist. Und mal wieder wurde Osteuropa seinen Ruf gerecht, dass nicht immer viele Zuschauer den Weg ins Stadion finden. Die paar die hier waren, gingen fast verloren, am Ende dürften es maximal 500 gewesen sein. Timisoara hatte aber immerhin einen kleinen Stimmungsblock mit zwanzig Mann zu bieten, von den Gästen kamen schätzungsweise zwei Autolandungen mit.


Die Gäste kamen westenlich besser ins Spiel und führten früh in der ersten Hälfte mit 2:0. Der Schiedsrichter war bei diesen ganzen Spektakel nicht ganz unbetroffen, denn er pfiff im Laufe des Spieles drei Elfmeter. Zwei für die Gäste, einen für die Heimmannschaft. In der zweiten Halbzeit wurde es noch wenig spannend, weil Timisoara das Spiel jetzt offener gestalten konnte. Trotzdem konnten die Gäste am Ende einen 3:2 Sieg verbuchen.


Weil mir das rumänische Bier vor Ort ganz gut schmeckte, kaufte ich mir noch schnell vier Dosen im gegenüberliegenden Supermarkt, um danach die Heimreise, diesmal allerdings nur bis nach Belgrad anzutreten. Die Fahrt verlief ohne Komplikationen und somit konnte hinter diesen Tag ein fetter Hacken gemacht werden.

544. Groundhoppingbericht, 03.05.2018:

Prva liga Telekom Slovenije, 30 Spieltag

18:00 NK Aluminij vs. NK Olimpija Ljubljana 0:2

700 Zuschauer

Am dritten Tag verabschiedete mich aus der ungarischen Stadt Györ, um weiter zu ziehen. Jetzt war als nächstes Slowenien dran. Hier fand am frühen Abend ein Spiel der ersten Liga zwischen NK Aluminij und Olimpija Ljubljana statt. Nachdem ich noch am Mittag Györ ein wenig angeschaut hatte, fuhr ich gegen zwei Uhr weiter. Die Fahrt nach Slowenien verlief zwar reibungslos, aber dennoch dauertete diese gute drei Stunden. Trotzdem war ich eine halbe Stunde vorher da, im kleinen Örtchen Kidricevo wo der NK Aluminij beheimatet ist. Kidricevo zählt übrigens nur rund 1200 Einwohner. Schon vor dem Anpfiff merkte ich, dass Slowenien eine ganz andere Nummer ist...


Für die erste Liga ist das Stadion echt winzig. Gerademal 2400 Zuschauer würden im selbigen Platz finden. Das Stadion besteht eigentlich nur aus einer Sitzplatztribüne, rechts davon findet man noch ein paar Stehstufen. Linker Hand von der Haupttribüne ist der Gästeblock. Die Gegengerade ist einmal abgesehen von einer Minitribüne ohne Ausbau. Die linke Hintertorseite ist für die Zuschauer nicht zugänglich. Die rechte Hintertorseite ist ohne Ausbau. Gegen den halbwegs attraktiven Gegner aus der Hauptstadt Sloweniens kamen 700 Zuschauer, aus Ljublinana wurden etwa 30-40 Fans gezählt. Stimmung wurde hier nur selten gemacht und wenn dann auch nur von den Gästefans. Desweiteren war das Gastronomieangebot ein Novum. Zwei Getränke- und Snackautomaten wurden rechts neben den Eingang in einen kleinen Raum hingestellt und dann hieß es wie am Bahnhof do-it-yourself. In diesen Automaten gab es übrigens nur alkoholfreies Bier, dass dann auch wie Brunse schmeckte... Als Trost durfte man sich diese Brühe, immerhin noch in einen Plastikbescher selber eingießen.


Die Partie war dann ein wenig besser als gedacht. Die Gäste wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und schlugen verdient die Heimmannschaft. Während den Spiel konnte ich noch ein paar Worte mit einen Hopper aus Dresden wechseln. Nun ja große Emotionen ließ der heutige Tag nicht zu, dafür wird das Wochenende aller Vorraussicht nach nochmals ein bis zwei Stufen besser und ereignisreicher...

543. Groundhoppingbericht, 02.05.2018:

"Länderdoppler am zweiten Tag"

2. Spiel: NB 2, 33. Spieltag

19:15 Gyirmot FC Györ vs. Vac FC 0:0

Zuschauerzahl wird nachgereicht, max. 400

Mit viel Kultur verbrachte ich den Tag über in Bratislava. Am frühen Abend machte ich mich dann mit den Auto von Bratislava nach Ungarn auf, hier sollte es noch bei Gyirmot FC Györ einen Spielbesuch geben. Auch hier war ich überpünktlich da. Bei schönsten Wetter nahm ich im Stadion Platz und wartete die paar Minuten bis zum Anpfiff.

Das Stadion von Gyirmot kann als solides Teil bezeichnet werden. Die Gegengerade sowie die Haupttribüne sind neue fast identische Tribünen mit blau, gelben Sitzschalen. Die linke Hintertortribüne dürfte noch vom alten Stadion stammen. Hier wären rheintheoretisch die Gästefans untergebracht.

Für mich war die Zuschauerzahl ein wenig dürftig. Stimmung gab es nicht und manchmal war das rascheln von den Nusstüten lauter, als die von dem Sprechen der Zuschauer. Es war manchmal totenstill im weiten Rund. Von den Gästen waren exakt fünf Fans aus Budapest mitgekommen.

Zu diesen etwas dürftigen Rahmen gab es ein über weite Strecke langweiliges Spiel zu sehen. Erst die Schlussviertelstunde war ereignisreicher, am Ende endete dieses Spiel aber leistungsgerecht 0:0. Naja, den Ground nahm ich trotzdem lieben gern mit. Zeit zum Durchatmen gibts nicht, morgen geht es nach Slowenien...

1. Spiel: U-19 League; 1. Liga Juniorky, 27. Spieltag

11:00 SK Slovan Bratislava vs. MFK Zemplin Michalovce 5:0

kein Ticket

50 Zuschauer

Guten Morgen hieß es am ersten Urlaubstag und anstatt ein wenig die Seele baumeln zu lassen, hatte ich gleich wieder etwas vor. Von meiner Pension in Hainburg überquerte ich die nahegelegende Grenze zur Slowakei und fuhr in die Hauptstadt Bratislava. Äußert praktisch war, dass diese nur zwanzig Kilometer entfernt war. Bevor ich aber den Tag mit ein wenig Kultur bewältigen wollte, schaute ich mir noch das Spiel von der A-Jugend von Slovan Bratislava gegen Michalovce an. Dieses Spiel sollte sich aufgrund des Grounds lohnen. Ein paar Minütchen früher war ich im kleinen Stadion der Nachwuchs-Akademie von Slovan Bratislava. Das Stadion gehört ursprünglich Rapid Bratislava.

Das es auch in der Slowakei ganz brauchbare und abgeranzte Ground gibt, beweist dieser Platz hier. Die Haupttribüne besteht aus einer Metallkonstruktion, auf dieser sind einfache Bretter angebracht. Die Überdachung ist mit einen Wellendach richtig "Oldschool". Auf der Gegengerade findet man noch etliche Stehstufen, auf dieser sind noch vereinzelt blaue Sitzbänke. Zur guter Letzt fällt noch die nette Anzeigetafel in der rechten Kurve auf. Mit diesen Ground war ich somit völlig zufrieden.

Zu diesen schönen Ground gab es dann noch ein interessantes, wenn auch einseitiges Spiel zu sehen. Bratislava spielte einen richtig erfrischenden und flotten Fussball. Entspannt nahm ich nach dem Spiel die Stadt von Bratislava unter die Lupe.

542. Groundhoppingbericht, 01.05.2018:

"Umdenken war nötig, beim ersten Tag auf der Balkan-Tour 2018"

Vorwort:

Dienstag machte ich mich schon in aller Früh auf, um in Nürnberg einen Leihwagen für die nächsten zehn Tage zu holen. Ich habe Urlaub und jetzt soll es endlich mal wieder auf große Tour gehen. Geplant ist mal wieder eine Balkan-Tour. Die letzten zwei Jahre haben mich hungrig bleiben lassen. Zu vielseitig ist so eine Tour durch das ehemalige Jugoslawien. Bevor ich aber die Länder wie Kroatien usw. erreiche, plante ich erst mal einen Stopp in Österreich. Hier gab es zum ursprünglichen Plan, eine gravierende Veränderung, weil ich eigentlich das Pokalfinale in Österreich besuchen wollte. Dadurch dass aber die Bullen aus Salzburg in der Europa Leauge ins Halbfinale gekommen sind, wurde das Pokalfinale in Österreich, um eine Woche nach hinten verlegt. Kotz… Eine Karte hatte ich mir im Vorfeld leider schon geholt. Durch diese Tatsache hoppte ich halt am ersten Tag, durch die unteren Ligen in Österreich. Des weiteren werden die nächsten Tage dann noch die Slowakei, Ungarn, Slowenien aufs Korn genommen, ehe es zum Wochenende hin in Richtung Kroatien geht. Durch die kurzfristigen Spielansetzungen auf den Balkan, hieß es mal wieder einfach losfahren und mal gucken. Deshalb kann ich hier noch nicht ansatzweise sagen, wo mich der Weg hinbringt. Als Ziel habe ich mir aber Minimum einen neuen Länderpunkt gesetzt. Man darf also gespannt sein, wie die nächsten gut einerhalb Wochen verlaufen... Feuer frei!

3. Spiel: Regionalliga Ost, 30. Spieltag

18:30 ASK Ebreichsdorf vs. Rapid Wien 2 4:1

500 Zuschauer

Zum Tagesabschluss gab es wieder ein Spiel der Regionalliga Ost zu sehen. Hier war ich beim ASK Ebreichsdorf. Diese spielten in ihren Ligaspiel gegen die Zweitvertretung von Rapid Wien. Im Gegensatz zum Spiel in Drassburg, war ich in Ebreichsdorf überpünktlich, so konnte ich noch in aller Ruhe einen Kaffee trinken.

Das Sportzentrum in Ebreichsdorf kann mit einer größeren Tribüne vor dem Sportheim für Aufsehen sorgen. Die Sitzplatztribüne ist einige Meter zum Spielfeld erhöht. Vor der Sitzplatztribüne gibt es dann zusätzlich noch eine Stehtribüne. Sonst gibt es keinen Ausbau.

Die Zuschauerzahl war für diese Liga völlig ok und von Rapid Wien kamen cirka zwanzig Fans mit.

Lange Zeit war die Partie sehr einseitig und Ebreichsdorf führte Anfang der zweiten Hälfte mit 3:0. Rapid verkürzte kurz darauf, dann wurde es eine offenere Partie. Als aber Ebreichsdorf zehn Minuten vor dem Ende das 4:1 erzielte, war das Spiel entschieden. Alles in Allen war der Sieg für die Heimmannschaft völlig verdient.

Nach dem ich mir, nach dem Spiel meinen Bauch mit einen sehr guten Schnitzel vollgehauen hatte, fuhr ich noch eine Stunde weiter zu meiner Pension nahe der ungarischen Grenze. Morgen geht es dann weiter...

2. Spiel: Landesliga Burgenland, 17. Spieltag

16:00 ASV Drassburg vs. SV Stegersbach 4:1

150 Zuschauer

Beim nächsten Spiel hätte ich wohl mit der Groundhoppingpolizei Probleme gekriegt, denn ich konnte, dies war im Vorfeld schon klar, nicht die vollen neunzig Minuten sehen. Auch wenn ich gut vorrankam, traf ich erst Ende der ersten Halbzeit ein. Für mich ist zwar so ein Hopping nicht unbedingt an der Tagesordnung, aber ab und zu geht das schon. Man bedenke, ich hätte sonst zuviel Leerlauf zwischen beiden Spielen gehabt. Kurz um fand ich mich südlich von Wien in Draßburg wieder. Hier wurde ein Spiel der Landesliga ausgetragen.

Der Sportplatz konnte mit einer kleinen Tribüne vor dem Sportheim für ein wenig Ausbau sorgen. Dann holte ich mir das erste Bier auf dieser Tour und dies war ekelig. Ich weiß nicht was das für eine Plörre war, aber es schmeckte mir zu keineswegs.

In diesen Spiel sah ich eine gute Anzahl von Toren, so wurde mir nicht langweilig. Weiter gings zum dritten und letzten Spiel am heutigen ersten Tag...

1. Spiel: Regionalliga Ost, 30. Spieltag

14:00 SV Schwechat vs. SC ESV Parndorf 1:0

200 Zuschauer

Mein Navi zeigte gut fünfhundert Kilometer bis zum ersten Spiel auf meiner Balkantour 2018 an. Ich steuerte als erstes den Osten von Wien an, um beim SV Schwechat vorbeizuschauen. Hier wurde ich im Vorfeld auf ein großes Stadion aufmerksam. Mit zwei kleinen Pausen erreichte ich Schwechat ohne Probleme fünfzehn Minuten vor dem Anpfiff. Dann ging es voller Vorfreude zum ersten Spiel. Zehn Euro musste ich hier für das Spiel in der Regionalliga Ost löhnen. Gegen den Durst gönnte ich mir, nicht wie zuletzt ein Bier, sondern einen guten Sommerspritzer, der mir in guter wie in schlechter Erinnerung geblieben ist...  Auch ein Käsekrainer wurde zeitnah verdrückt, der übrigens sehr lecker war.
Mit einer großen überachten Tribüne ist das Stadion in Schwechat ein richtig schickes Teil. Im Stadion hätten reintheoretisch 8500 Zuschauer Platz. Neben der großen Tribüne ragen noch vier Flutlichtmasten heraus. Diese sieht man schon lange Zeit, vor dem Erreichen des Stadions.
Das Niveau in der Partie war schwankend. Einmal wurde ganz ordentlicher Fussball den Zuschauern geboten, ein anderes Mal gab es wildes Gebolze zu sehen. Insgesamt gewann Schwechat verdient.
Nach dem Abpfiff sollte es für mich schnell weiter zum nächsten Spiel gehen, ein vor Ort gewesener Groundhopper durchkreutzte aber meinen Plan. Diesen fuhr ich freundlicher Weise zum Bahnhof in Schwechat und fuhr danach erst weiter zum nächsten Ground.

541. Groundhoppingbericht, 29.04.2018:

Kreisklasse West; Kreis Cham/Schwandorf, 23. Spieltag

15:15 TV Glück-Auf Wackersdorf vs. SG Niedermurach Pertolzhofen 4:0

kein Ticket

60 Zuschauer

Am vergangenen Dienstag hatte ich nicht nur eine interessante Begegnung mit Benny aus Erlangen, sondern dieser brachte mich auf einen Ground, der bei mir nur in der hintersten Gehirnzelle existierte. Es ging konkret um das Sepp-Simon Stadion in Schwandorf, was neben der Hinderburgkampfbahn beim 1. FC Schwandorf und dem Stadion beim ASV Fronberg eine wahre Perle ist. Ich hätte schon längst das Sepp-Simon gemacht, wenn dort nur irgendwer gespielt hätte. Leider tat dies bis jetzt nur sehr selten jemand, sodass mir dieser Ground bis zum heutigen Tage verwährt blieb. Benny brachte mich auf den neuesten Stand, dass im Sepp-Stadion der TV Wackersdorf seine Heimspiele austrägt, weil ihr Platz zur Zeit umgebaut wird. Ich zögerte keine Minute und fuhr nach der letzten Frühschicht vor meinen Urlaub eben nach Schwandorf, um dort den begehrten Ground zu machen. Überpünktlich war ich bereits dort.

Mit 8500 Zuschauern ist das Stadion wirklich eine Hausnummer. Die Sitzplatztribüne bittet Platz für rund eintausend Besucher. Links und rechts von dieser Tribüne sind noch etliche Stehstufen vor zufinden. Auf der Gegengerade gibt es ebenfalls eine handvoll einfache Stehstufen. Ein wirklich tolles Teil hier! Zum Glück konnte ich diesen Ground endlich machen.

Der TV Glück-Auf Wackersdorf gewann sein Spiel sehr souverän und somit stehen die Wackersdorfer kurz vor dem Aufstieg in die Kreisliga. Der Urlaubseinstieg war mehr als anständig. Dienstag geht es dann auf Tour... Bis dahin...

540. Groundhoppingbericht, 28.04.2018:

A-Klasse Nord; Kreis Amberg/Weiden, 23. Spieltag

16:00 SV Michaelpoppenricht vs. SV Concordia Hütten 2:2

kein Ticket

35 Zuschauer

Erleichtert vom wichtigen Derbysieg der Spielvereinigung Weiden beim FC Amberg, machte ich mich danach noch zu einen kleinen Spiel in der Nähe von Amberg auf. Keine zehn Kilometer fuhr ich, um den SV Michaelpoppenricht einen Besuch abzustatten. Dies ist einer wenigen Vereine, den ich noch nicht in Amberger Gegend besucht hatte. Der Sportplatz wurde dank Navi ohne Probleme gefunden.  Für 2,50 Euro wurde mir dann der Eintritt gewährt. Der SV Michaelpoppenricht spielte im Ligaspiel gegen die Gäste aus Grafenwöhr von Concordia Hütten. Die Gäste waren gespickt mit einigen amerikanischen Landsleuten, dies ist wenig verwunderlich, wenn man bedenkt, dass in Grafenwöhr ein Armeestützpunkt der Amerikaner ist.

Der Sportplatz vom SV Michaelpoppenricht, der den Namen Drei-Mohren-Hügel trägt, ist mit einen Rasenwall und ein paar Sitzbänken, zwar nichts tolles, aber für die Pampa doch ok.

Im Spiel gab es einige verletzungsbedingte Unterbrechungen auf beiden Seiten. Am Ende trennten sich beide Teams 2:2. Der Tag konnte mit einen bisschen in der Sonne sitzen und einen neuen Ground erfolgreich beendet werden.

539. Groundhoppingbericht, 24.04.2018:

Kreisklasse 1; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 19. Spieltag

19:00 SpVgg Uehfeld vs. SpVgg Erlangen 2 2:1

kein Ticket

60 Zuschauer

Auch wenn der alljährliche große Urlaub kurz bevor steht, wollte ich auch heute bereits ein bisschen in Sachen Groundhopping aktiv sein. Schließlich ging die letzten zwei Wochen, außer der Spielvereinigung Weiden, nicht viel. Montag sondierte ich den Markt an möglichen Spielen für den morgigen Dienstag und wurde auf einen bis jetzt unbekannten schönen Ground bei der SpVgg Uehfeld aufmerksam. Ohne groß zu zögern machte ich mich am Dienstagabend auf, um in den Markt Uehlfeld zu fahren. Dieser liegt auf halber Strecke zwischen Höchstadt und Neustadt Aisch. Rechtzeitig zum Anpfiff kam ich am Sportplatz der SpVgg Uehfeld an.

Bereits als ich mit dem Auto am Sportplatz vorbei kam, staunte ich nicht schlecht, als mich eine große Tribüne mit einer kleinen Überdachung in der Mitte begrüßte. Im Hintergrund dieser Tribüne sah man dann noch, eine Fabrik die dem Ganzen einen Wiedererkennungswert sichert. Ein ganz feiner Ground in den Niederungen des fränkischen Amateurfussball.

Schnell machte ich mich auf, um ein paar Fotos zu schießen. Vom Anblick der Sportanlage war ich noch immer begeistert. Nach einen kurzen Rundgang machte ich dann eine sehr nette Bekanntschaft mit "Benny" aus Erlangen. Mit diesen quatschte ich praktisch das ganze Spiel über. Hiermit schöne Grüße nach Erlangen!

Der Vollständigkeit halber noch zum Spiel... Uehfeld drehte die Partie nach einen 1:0 Rückstand in einen 2:1 Sieg. Die Partie war halbwegs ansehnlich und konnte so den tollen Spielbesuch solide abrunden. Jo, war ein netter Abend...

538. Groundhoppingbericht, 08.04.2018:

"Der zwischenzeitlichen Ernüchterung, folgt der versöhnliche Abschluss"

4. Spiel: HET-liga, 23. Spieltag

18:00 FC Bohemians Prag vs. FC Viktoria Pilsen 5:2

5000 Zuschauer

Mit dem Spiel vom FC Bohemians Prag gegen den wahrscheinlich zukünftigen Meister in Tschechien FC Viktoria Pilsen gönnte ich mir einen gutklassigen Abschluss. Ein Ticket sicherte ich mir im Vorverkauf, auch wenn zu meinen Erstaunen, es noch Karten an der Tageskasse gegegeben hätte. Mein Auto parkte ich wieder am Bahnhof in Vrsovice und so war ich sogar noch pünktlich zum Anpfiff im Stadion, wo ich heute mal bei einen xten Besuch im Block C Platz nahm.

Die Partie war nicht ganz ausverkauft, die Bohemians Fans boten ihren gewohnten soliden Support(Video: https://youtu.be/OWf5aba-51U), von den Gästefans wurde überhaupt nicht vernommen. Sah mir sehr nach Stimmungsboykott aus... Zum Anfang der zweiten Halbzeit boten die Bohemians eine schöne Choreo, unterstrichen mit ein paar Bengalos. Insgesamt wurde dem Spiel, trotz des Stimmungsboykott der Plzen-Fans ein würdiger Rahmen verliehen.

Das Spiel dürfte nicht nur mir lange im Gedächtnis bleiben... Bohemians spielte Plzen nahtlos an die Wand. Nach einer halben Stunde führten die "Klokani" mit Sage und Schreibe 3:0. Plzen konnte kurz darauf das erste Mal verkürzen. Bohemians ließ sich davon nicht beeindrucken und stellte postwendend den alten Abstand wieder her. 4:1! Vor der Pause konnte Plzen noch das 4:2 machen. Der zweite Durchgang ging wesentlich gemählicher zu. Ein Tor für Bohemians gab es aber trotzdem und so gewann der krasse Außenseiter mit 5:2! Die Party stieg im Stadion... Wahnsinn....

Für mich war dieses atemberaubende Spiel ein versöhnlicher Abschluss! Und so bleibt mir wieder zu sagen, bis bald...

3. Spiel: Hlavni mesto Praha; trida 1. B; skupina A, 16. Spieltag

16:00 TJ Sportovni kluby Satalice vs. TJ Sokol Nebusice 1:8

kein Ticket

40 Zuschauer

Durch meinen nicht geplanten Spielbesuch beim FK Zlichov und dem damit verbundenen engen Zeitfenster, entschied ich mich gegen meinen ursprünglichen Plan und fasste den Entschluss beim TJ Sportovni kluby Satalice vorbei zu schauen. Dieses Spiel machte ich tags vorher noch auswendig und mit einer größeren Tribüne sollte dieser Platz halbwegs anständig sein. Ok, vor diesen Spiel nutzte ich den Zeitpuffer und kauft noch schnell ein paar Sachen ein. Dann war ich aber auch beim Sportgelände von Satalice.

Und jetzt gab es eine mittelschwere Katastrophe. Die Tribüne stand nicht mehr... Der Platz kam somit als stinklangweilig daher. Diesen Kunstrasenplatz braucht somit kein Mensch. Immerhin konnte der Hauptplatz, der ein Rasenplatz ist, mit einer großen überachten Tribüne im meinen Speicher vermerkt werden.

Die Partie war höchst einseitig. Kurz vor dem Abpfiff fuhr ich zum Abschluss dieser Wochenendtour...

2. Spiel: Hlavni mesto Praha; trida 2. B; skupina A, 16. Spieltag

13:00 FK Zlichov 1914 B vs. TJ Sokol Lipence B 0:2

kein Ticket

30 Zuschauer

Und wieder einmal musste ich an diesen Sonntag kurzfristig umschwenken, eigentlich wollte ich um 12:15 ein unbedeutendes Spiel in Prag auf irgendeinen Kunstrasenplatz als Lückenfüller machen, aber als ich dort ankam stellte ich fest, dass ich dort schon gewesen war. Schnell fasste ich den Entschluss und fuhr zum Alternativspiel zum FK Zlichov, ebenfalls ein Prager Verein. Hier fand ich zuerst den Platz nicht. Zwei Passanten ließen mich auf ihre Wanderkarte blicken und so fand ich doch noch total entnervt den Platz. Mein Tipp die Adresse bei Fotbal.cz oder Google hilft gar nicht... Einfach in Richtung der Bahnlinie fahren und  dann ist man gleich da...

Überraschender Weise kann der Platz mit einer handvoll Stehstufen ein bisschen an Gefallen finden.

Auch hier galt das Fazit vom letzten Spiel. Es war ansehnlich und nach Abpfiff musste ich nochmals umplanen...

1. Spiel: Stredocesky; Okres Kladno; 3. trida; skupina A, 16. Spieltag

10:15 FK Slavoj Kladno vs. TJ Banik Stochov 3:2

30 Zuschauer

Blöderweise kriegte ich in der Nacht die Grippe. Mit ein paar Medikamente konnte ich mich zumindest für den Sonntag halbwegs fit kriegen. Die Fahrt zum ersten Spiel war mit etwa zwanzig Minuten auch recht überschaubar. In Kladno wollte ich in der Früh ein Spiel ganz tief unten sehen. Dies bezog sich auf die Liga. Irgendwo im Okres Kladno wurde ich auf den Verein FK Slavoj Kladno aufmerksam und laut Bildern sollte dieser gar nicht so verkehrt sein. Frühzeitig war ich am Sportgelände des heimischen Verein angekommen.

Der erste Anblick, sowie die restliche Begutachtung des Sportgelände sind eindeutig. Einen so abgefuckten Platz habe ich selbst in Tschechien nur selten gesehen. Der Platz an sich, mit ein paar Stehstufen und den Funktionsgebäuden würde in Deutschland schon vor Jahren abgerissen werden worden sein. Mega geil, wie verranzt hier alles ist. Im Sportheim, dass vor dem Betreten als nicht sicher galt, ob das überhaupt noch offen hat, ist für Hygienefanatiker nichts... Die Klobasa gönnte ich mir trotzdem. Leider konnte diese nicht wirklich überzeugen. Dafür fanden noch zwei Kaffee "Turek" den Weg in meinen Magen.

Für diese Rumpelklasse war das Spiel sehr ansehnlich. Am Ende war ich von diesen Ground sehr angetan. Und weiter gings...

537. Groundhoppingbericht, 07.04.2018:

"Toller Anfang, maues Ende beim ersten Tschechien-Tag 18"

3. Spiel: Divize B, 20. Spieltag

16:30 SS Ostra vs. SK Kladno 1:0

kein Ticket

220 Zuschauer

Mit endlos viel Zeit fuhr ich von Smichov zum letzten Spiel am Samstag. Hier entschied ich mich für ein weiteres Spiel in der Divize B. Der Neuling SS Ostra hatte ein Heimspiel. Dieser Verein ist etwa dreißig Kilometer östlich von Prag beheimatet. Tiefenentspannt war ich bereits eine knappe Stunde vor dem Anpfiff am Sportareal vom SS Ostra, von diesen Platz konnte ich von den Bildern her, nicht viel erwarten... Mein Magen knurrte inzwischen und ich musste noch geschlagene 45 Minuten bis zur ersten Klobasa am heutigen Tag aushalten. Die Zeit bis zum Anpfiff vertrieb ich mir im Sportheim und sah dort ein wenig von der Liveübertragung Sparta gegen Dukla.

Dieser Platz in Ostra zählt ohne Zweifel zu den langweiligsten Grounds in der Divize B. Außer ein paar Sitzbänke vor dem Sportheim gibt es rein gar nichts zu begutachten. Nun gut, aber auch so einen Platz muss man halt machen. Die Zuschauerzahl war ganz ok und die Gäste brachten zwei Autoladungen voll Fans mit, die gelegentlich Stimmung machten.

Beide Teams waren vor dem Spiel im oberen Tabellendrittel platziert. Dies sah man immerhin ansatzweise. Am Ende gewann Ostra verdient gegen die Gäste aus Kladno. Der Tag fand einen etwas faden Abschluss. Immerhin konnte die Klobasa für ein wenig Trost sorgen...

2. Spiel: 1. B trida; skupina A; Praha, 16. Spieltag

13:00 SK Cechie Smichov vs. SK Stresovice 1911 2 0:3

kein Ticket

20 Zuschauer

Zur besten Mittagszeit um 13:30 wollte ich einen weiteren bereits seit Jahren geplanten Ground in Prag machen. Hier handelte sich um den extrem unterklassigen Verein AFK Union Zizkov. Das Stadion stach mir vor Jahren mal ins Auge. Aber auch hier sollte ein Spielbesuch bis zum heutigen Tage dauern... Zeit zwischen den beiden Spielen hatte ich genug, sodass ich erstmal in meinen Hotel einchecken wollte. Obwohl ich ein Zimmer reserviert hatte, wurde ich im Hotel vertröstet und wurde ersatzweise zu einen anderen Hotel zwei Kilometer in der Nähe vom Flughafen geschickt. Dies ist mir auch nie passiert. Im ersten Hotel lag angeblich keine Reservierung vor. Der Mann an der Rezeption meinte, dass passierte bei Kunden über Booking.com öfter(Sporthostel Scandinavia). Na dann...

Wieder zurück zum eigentlichen Geschehen. Nach einer extrem langwierigen Fahrt durch die Stadt, war ich 13:30 am Stadion von Union Zizkov angekommen. Hier kam aber das blanke Entsetzten. Kein Spiel... Meine Sprachkenntnisse waren hier zu schlecht, um zu Fragen was los war. Ich verstand nur, die spielen irgendwo anders. Kotz... Das Stadion wäre übrigens ganz ok gewesen. Jetzt musste alles schnell gehen und so entschied ich mich wenigstens noch eine Halbzeit beim Spiel SK Cechie Smichov zu schauen. Also weitere elf Kilometer durch die Stadt. Mein Fahrstil wurde derweil sehr aggressiv... Zur zweiten Halbzeit war ich am Areal von Cechie Smichov angelangt. Es war jede Menge  los, allerdings nicht beim Fussball, sondern beim Ruby-Turnier(oder sonst was)nebenan. Das Stadion vom Rubyteam Smichov hätte eine größere Tribüne gehabt. Beim Fussball findet man dagegen nur einen einfachen Sportplatz.

Mit leeren Blick verfolgte ich das Geschehen. Die Enttäuschung saß irgendwie tief. Aber es sollte noch weiter gehen...

1. Spiel: Divize B, 20. Spieltag

10:15 SK Motorlet Prag vs. FK Banik Sous 3:0

90 Zuschauer

Nicht ganz so früh, wie sonst immer hieß es auf ins gelobte Land. Natürlich freute ich mich auf meinen ersten richtigen "Hopp" in Tschechien im Jahr 2018. Ich plante für Samstag und Sonntag eine kleine Tour, mit Schwerpunkt im Raum Prag. Von meiner Bleibe für die Nacht in Floß fuhr ich die knapp zweihundert Kilometer nach Prag, wo ich als erstes ein schon seit zig Jahren geplantes Stadion machen wollte. Fragt mich nicht warum, ich fahre schon seit einen Jahrzehnt nach Tschechien zum hoppen, aber im Stadion, des meist viertklassigen FK Motorlet Prag war ich noch nie. Heute sollte auch dieser Ground endlich gemacht werden. Obwohl laut fotbal.cz "UMT" drin stand, riskierte ich den Besuch, mit dem Gedanken die werden schon im Stadion spielen und nicht auf den Kunstrasenplatz, wo ich schon vor Jahren mal war. Ein kleiner Stau vor Prag war schuld, dass ich etwa fünf Minuten nach Anpfiff im Stadion war. Dafür fielen mir gleich mehrere Steine vom Herzen, sie spielten tatsächlich im Stadion. Yeah!

Was mir gleich beim Eintreffen am bereits bekannten Areal auffiel, war die Tatsache, dass der Eingangsbereich abgerissen wurde. Sehr schade. Ansonsten ist das Stadion aber komplett unangetastet. Mit einer großen und komplett überdachten Haupttribüne kann das Stadion auf jeden Fall überzeugen. Bei der Hintertorseite beim Eingang findet man neben ein paar Stehstufen, noch eine handvoll Sitzbänke. Die restlichen Seiten des Stadion sind ohne jeglichen Ausbau.

Zu den Spiel fanden sich bei besten Frühlingswetter knapp hundert Zuschauer ein. Nach bereits wenigen Sekunden im Stadion entdeckte ich die geballte "Hopperprominenz" aus Karl-Marx Stadt. An dieser Stelle, beste Grüße an Pasa, der mit einigen Hopperkollegen vor Ort war. Ein paar kurze Gespräche waren die Folge...

Es hätte alles so perfekt sein können, wäre da nicht die Vollkatastrophe gewesen. Es gab nicht allen Erntens keine Klobasa. Daumen nach unten! Das Spiel war ganz ok. Der Sieg von Motorlet ging in Ordnung, vielleicht war aber dieser um ein Tor zu hoch. Mit diesen Spielbesuch startete die Tour äußert verheißungsvoll...

536. Groundhoppingbericht, 05.04.2018:

Kreisliga 2; Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, 20. Spieltag

18:00 SV Burggrafenhof vs. FC Stein 4:2

kein Ticket

60 Zuschauer

In dieser Woche soll endlich mal wieder was in Sachen Groundhopping los sein. Heute wurde das Wochenende von mir eingeläutet. Morgen werde ich mich in Richtung Tschiechen auf machen... Heute gabs als Warm up ein kleines Kreisligaspiel bei mir in der Region. In der Kreisliga Nürnberg/Frankenhöhe wurde ein kompletter Nachholspieltag angesetzt, an diesen bediente ich mich. Als einzigstes mögliches Spiel kam das Heimspiel vom SV Burggrafenhof in Frage. Die Hinfahrt war dank eines kleinen Stau von ein wenig von Verzögerung geprägt, deshalb war ich erst nach fünfzehn Minuten am Sportplatz des SV Burggrafenhof angelangt.

Dieser ist relativ einfach gehalten. Einzig das neue Funktionsgebäude mit angeschlossener Turnhalle kann für ein wenig positiven Eindruck sorgen.

Der SV Burggrafenhof führte schon während der ersten Halbzeit mit 3:0. Gecoacht wurden diese übrigens von dem Ex-Bundesligaspieler Juri Judt. In der zweiten Halbzeit bot Stein eine offene Partie und kam zwischenzeitlich auf 3:2 heran. In der Schlussminute konnte aber die Heimmannschaft den 4:2 Siegtreffer und somit die Entscheidung herbeiführen. Also der Einstieg in ein hoffentlich ereignisreiches Wochenende wurde gemacht...

535. Groundhoppingbericht, 27.03.2018:

3. Liga, 27. Spieltag

19:00 Chemnitzer FC vs. SV Wehen Wiesbaden 1:4

5125 Zuschauer

Ein Schritt wieder zurück in hoffentlich erfolgreicheres Hopperleben als zuletzt, nahm ich heute das Nachholspiel der dritten Liga des Chemnitzer FC gegen den SV Wehen Wiesbaden in Angriff. Schon seit langen wollte ich bei einen guten Bekannten in Chemnitz vorbeischauen und dort endlich mal die neue Arena besuchen. Heute konnte ich dieses Vorhaben verwirklichen und so war ich schon am Nachmittag im Chemnitz, wo nach einen kleinen Kulturchrash am Abend lecker Burger gegessen wurde und zum Abschluss dann der Spielbesuch auf dem Plan stand. Relativ knapp war ich mit dem Bekannten dran und so schaffen wir es gerade noch so zum Anpfiff ins Stadion. Als Platz wählte ich diesmal den Bekannten zuliebe seinen Stammplatz in der Südkurve.

Jo, was soll ich über dieses Stadion sagen... Ich sag mal so, morderner Einheitsbrei, dass auch so in Ingolstadt oder sonst wo steht. Ein paar schöne Grafitis hinter den Stadienkiosken sind der eindeutige Hingucker in diesen Stadion. Was für mich lustig war, war der Galgen über den einen Stadioneinlass, ich weiß zwar nicht, was dieser bezwecken soll, aber kurios war dieser schon.

Dem Chemnitzer FC steht sportlich wie auch finanziell das Wasser bis zum Hals und deshalb muss man den Fans des CFC allen Respekt zollen, die ihre Mannschaft über die komplette Spiellänge nach vorne peitschten. Die Zuschauerzahl bei diesen Spiel war wie erwartet nicht besonders hoch, aus Wehen fanden auch nur exakt 30 Mann den Weg in die drittgrößte Stadt Sachsens.

Der CFC begann dieses Spiel etwas verhalten und Wehen war ohne zu glänzend überlegen. Mitte der ersten Hälfte gewann der Chemnitzer FC an Oberwasser und wurde dominanter. Nach 36 Minute konnte dieser sogar in Führung gehen. Diese Führung hielt bis weit in die zweite Halbzeit. In der Schlussviertelstunde konnten die Wehener die Chemnitzer ganz böse verprügeln und gewannen am Ende deutlich mit 4:1. Dies dürfte der entgültige K.O. für die Chemnitzer in der dritten Liga sein. Die Fans waren nachdem Spiel aufgebracht und forderten die Mannschaft, die aber nur sperrlich vor der Fankurve eintraf...

Nach einen kurzen Tratsch mit einen weiteren bekannten CFC-Gesicht wurde von mir die Heimreise angetreten. Diese klappte einwandfrei. Alles im Allen wars ein schöner Tag... Und jetzt hoffe ich, dass das Jahr endlich mal Fahrt aufnimmt.

534. Groundhoppingbericht, 18.03.2018:

First Amatuer Divison, 25. Spieltag

15:00 KS Berchem vs. VC Erndracht Aalst 2002 3:3

geschätzte 2000 Zuschauer(genaue Zahl wird nachgetragen)

Der Samstag wurde erst gerade angefangen zur verdauen, da stand schon der letzte Tag meines Urlaub an. Samstag fällte ich zwecks meiner Planung für Sonntag keine Entscheidungen, da aufgrund des Wetters vieles noch im Ungewissen lag. So stand ich Sonntag früh auf und machte ein Update, was alles stattfinden sollte usw. Nachdem ich schon wieder den Wind draußen wüten sah, entschloss ich mich, nur das eine wichtige Spiel was ich mir vorgenommen hatte zu machen. Auf zwei unterklassige Spiele in Essen verzichtete ich bei genau so ekelhaften Wetter, wie am Tag zuvor, nur zu gern. Nun nach allen Ärgernissen fuhr ich nach Belgien. Vor kurzen wurde ich dank einer Facebookgruppe auf den Verein KV Berchem aufmerksam. Weil dort das Stadion demnächst auch nicht mehr stehen soll, machte ich dies noch schnell. Der Anblick bei den Fotos, versprach mir ein megageiles altes Ding... Die Anfahrt klappte völlig problemlos und so war ich nach guten zwei Stunden im Antwerpener Stadtteil Berchem angekommen. Schnell kaufte ich noch ein paar Bierproben in der örtlichen Tankstelle ein... Dann holte ich mir ein Ticket und betrat das Stadion.

Bei diesen alten vergammelten Ding müsste normalerweise jeden Hopper das Herz aufgehen. Der Eingangsbereich ist einem Tor und vier Kassenhäuschen schon der erste Hingucker. Dann darf man auch nicht die Haupttribüne vergessen, die aus einen Wellblech auf der Rückseite besteht. Darauf findet man den Vereinsnamen, sowie das Logo vom KV Berchem. Auf der Haupttribüne findet man einfache Plastiksitzschalen. Die Gegengerade ist eine reine Stehtribüne, wo kurioserweise die Heimfans und die Gästefans gleichermaßen platziert sind. Der Zustand der Gegengerade darf als sehr marode gelten und dürfte in Deutschland so schon lange nicht mehr stehen... Die Kurven sind jeweils identische Stehränge. Durch diesen Kuven führt auf beiden Seiten ein Marathontor. Es gibt soviele Details zu sehen. Ein super geiles Teil hier!

Nicht ganz erwartungsgemäß brachten beide Vereine zwei Fanblocks her, die unterschiedlich oft Support boten. Bei der Heimmannschaft war der Block cirka 50-70 Mann stark, ihre Stimmungsmache war durchschnittlich und im Spiel nicht regelmäßig. Bei den Gästen war der Block deutlich größer und lautstärker. Neben den verschiedenen Fangesänge, war dieser auch noch ausdaudernd und über die komplette Spiellänge. Richtig geil und "Oldschool" mäßig. Dabei pflegten die Gäste ihre Freundschaft mit den Engländer. Alles sehr schick...

Und als Top oben drauf, sah ich noch ein kurzweiliges Spiel, wo sich die Führungen abwechselten. Am Ende endete das rassige Spiel 3:3. Dieser Spielbesuch entschädigte für alles, was bisher geschah und bleibt auf jeden Fall in Errinnerung. Leider musste ich nach diesen Appetitmacher die Heimreise antreten. Mit dem Leihauto donnerte ich über die Autobahnen nach Köln, wo ich das Leihauto zurückgab und dann mit den Zug in die fränkische Heimat fuhr...

533. Groundhoppingbericht, 17.03.2018:

"Winterdepression in NRW"

2. Spiel: Eredivise, 26. Spieltag

19:45 FC Vitesse Arnheim vs. Heracles Alemelo 0:0

15000 Zuschauer

Nun gut das Spiel in Wattenscheid war überstanden worden und nun machten wir uns nach Holland auf, wo am Abend ein Ersatzspiel für das geplante Spiel vom Rheydter SV herhalten musste. Man konnte aber über dieses Spiel in Holland nicht meckern, weil es ging immerhin zum FC Twente Enschede. 45 Minuten vor dem Anpfiff waren wir am Stadion, die Menschen tummelten sich erst vereinzelt vor dem Stadion herum. Dann aber der Schock! Spiel restlos ausverkauft... Nach dem wir uns dies bezüglich absoulut hundert prozentige Sicherheit verschafft hatten, trabten wir bedröbelt zum Auto... Schnell wurden die Handys gezückt, doch der Winter hatte uns heute scheinbar besiegt... Nichts ging mehr... Der Kollege weckte allerdings mein Gehirzentrum auf und machte mir klar, dass ich noch nicht beim FC Vitesse Arnheim gewesen sei, die heute Abend um 19:45 zuhause spielten. Ich verwechselte aus irgendeinen Grund diesen Verein mit Roda Kerkrade... Ja... Nun hieß es Vollgas nach Arnheim! Für mich ein neuer Ground, für meinen Mitfahrer ein Revisit. Sicherlich hätten wir es noch bis um 20:45 zum FC Herrenveen geschafft, was für uns beide ein neuer Ground gewesen wäre, aber auf diese lange Mehrfahrt, hatte keiner von uns beiden nach dem heutigen Tage mehr Lust.

Fast pünktlich zum Anpfiff parkte ich auf den Stadionparkplatz, eine Gebühr musste nicht mehr errichtet werden. Dann war ich glückseelig als ich für dieses Spiel ein Ticket in der Hand halten durfte. Ja, tatsächlich ich konnte heute noch ein Spiel sehen... Das Stadion ist nichts besonderes. Einfacher Baukasten, der beliebig erweitertet werden könnte.

Stimmung gab es wenn nur von den cirka 150 Gästefans. Von den Heimfans kam überhaupt nichts...

Das Spiel endete 0:0. Es war ein Spiel der besseren 0:0 Sorte. Nach einen kurzen Besuch im Fanshop, nach dem Abpfiff brachte ich den Kollegen dann zur seiner Bleibe. Ein Tag der mich um etliche Jahre ältern ließ ging zu Ende... Trotzdem war ich nach dem Spielbesuch in Arnheim ein wenig versöhnt worden!

1. Spiel: Regionalliga West, 26. Spieltag

14:00 SG Wattenscheid 09 vs. FC Wegberg-Beeck 5:2

325 Zuschauer

Nach so einen Tag stelle ich mir die Frage, warum machst du die ganze Scheiße überhaupt? Eine Antwort fällt mir heute auch nicht mehr ein, zuviel lief heute schief, trotzdem war ich am Ende des Tages noch ein wenig versöhnlich gestimmt. Aber der Reihe nach...

In aller Herrgotts Früh wollte ich mit einen Bekannten(https://www.facebook.com/Fussballreisen/)ein wenig den erneuten drohenden Wintereinbruch trotzen und einen gepflegten Hoppingtag einlegen. Den Bekannten gabelte ich in der Nähe von Wuppertal auf, der dort ein paar Tage aus urlaubstechnischer Sicht verweilt. Erster Halt sollte dann... Ach komm hör auf, unser ganzer Tagesplan wurde komplett umgeworfen, da fast alle Spiele erst kurz vor 12 Uhr Mittags absagt wurden... Ein fast Supergau und nach einer Krisensitzung beim McDonalds in Leverkusen, entschlossen wir uns um 14 Uhr zur SG Wattenscheid zu fahren. Das Spiel fand laut einen Facebookbeitrages statt. Für mich sollte dieses Spiel ein Revisit werden, aber Alternative gab es nicht wirklich und der Bekannte hatte halt Wattenscheid noch nicht. Bei eisigen gefühlten minus 15 Grad, froren wir uns dann den Arsch auf der Haupttribüne ab.

Mit dem ehemaligen Bundesligastadion Lohrheide, gehört das Stadion von der SG Wattenscheid zu den Kultstätten in Deutschland. Die Haupttribüne besteht aus einer mittelgroßen Sitzplatztribüne, vor dieser sind ebenso Stehplätze, wo heute die härtesten Fans der SG ihren Mann standen. Die Gegengerade ist eine große überdachte Sitzplatztribüne. Die Kurven sind mit jeweils unüberdachten, halbrunden Stehrängen ausgestattet.

Sieben Tore fielen bei diesen "Schneespiel" und mich stellte sich nicht nur einmal die Frage, warum dieses Spiel überhaupt angepfiffen wurde. Egal, ein wenig konnten die sieben Tore für Aufheiterung sorgen. Nach dem Abpfiff zogen wir dann durchgefroren zum Auto.

532. Groundhoppingbericht, 16.03.2018:

Erste Divison, 30. Spieltag

20:00 FC Eindoven vs. Jong FC Utrecht 5:2

2346 Zuschauer

Ich weiß nicht, soll ich diesen Bericht mit dem Guten oder was schlechten anfangen? Ich berichte zuerst vom Guten und dann im Abschluss mit dem Schlechten. Der Tag wurde mit dem Spielbeschuss beim FC Eindhoven in der zweiten holländischen Liga geplant. Hier wollte ich am Abend vor Ort sein. Am Nachmittag, das Wetter war beschissen, holte ich mir zuerst wieder ein Leihauto, was ich über das Wochenende haben wollte. Nachdem ich das Auto abgeholt hatte, machte ich einen Umweg über Solingen, um dort von den dortigen Stadion der Union Solingen in einer gewissen Art und Weise Abschied zu nehmen. Das Stadion wird demnächst abgerissen und somit stirbt einer weiterer toller Ground in Deutschland... Bilder dazu findet ihr auf einer Facebookseite! https://www.facebook.com/weidenhopper/

Nach diesen Abschiednehmen in Solingen fuhr ich nun nach Eindhoven, was Gott sein Dank und wie durch ein Wunder ohne Stau erreicht wurde. Eine halbe Stunde vor dem Anpfiff war ich dann vor Ort. Bei Dauerregen holte ich mir eine Karte und betrat mit klitschnassen Schuhen das Stadion. Zur meiner Überraschung waren vielleicht gerademal ein paar Dutzend Zuschauer im Stadion. Sehr komisch, rechnete ich doch mit einen gut besuchten Spiel. Schließlich ist der FC Eindhoven nicht nur der große Rivale vom PSV Eindhoven, sondern auch ein holländischer Tradtionsverein.

Jan Louwers Stadion wird das Stadion vom FC Eindhoven genannt und bietet Platz für 5400 Leute. Wie die meisten Stadien in Holland, ist es einfach gebaut worden. Fast drei gleich aussehene reine Sitzplatztribünen bilden das Stadion. Die eine Hintertorseite ist ohne Ausbau. Erst wenige Augenblicke vor dem Anpfiff trudelten noch ein paar Zuschauer ein. Das aber 2346 Zuschauer bei diesen Spiel dagewesen sein sollen, halte ich für einen schlechten Scherz. Aus meiner Sicht waren es maximal 1000-1500. Die Fans aus Eindhoven boten einen kleinen dreißig Mann Stimmungsblock, der ab und zu ordentlich Stimmung machte.

Irgendwie sind die Spiele für mich in Holland immer toll. Es fallen Tore, Tore und nochmals Tore. Am Ende waren es sieben. Der FC Eindhoven gewann relativ locker und leicht mit 5:2. Als der Abpfiff ertönt war, ging ich schnurstraks zum Auto, das Regenwasser schwabbte aus meinen Schuhen. Scheißwetter...

Dieses Scheißwetter soll auch morgen schuld sein, dass ich meinen ursprünglichen Plan nicht so umsetzen kann und wahrscheinlich vieles spontan planen muss. In diesen Sinne bis morgen...

531. Groundhoppingbericht, 15.03.2018:

Landesliga; Staffel 1, 15. Spieltag

20:00 SC Brühl vs. SV Deutz 05 0:2

60 Zuschauer

Dieser Tag sollte leider der sogenannte Floptag werden. Hört sich krass an, aber ich fand leider kein Spiel, was irgendwie seinen größeren Reiz hatte. Ein paar Spiele machte ich zwar im Amateurbereich aus, die ganz brauchbare Spielstätten hätten, bei diesen Spielen wurde leider immer auf den Kunstrasen ausgewichen. Ich will gar nicht alle Spiele aufzählen... Kurz um entschied ich mich nach meiner Ankunft in Köln, ein wenig dort tätig zu sein, um wenigstens heute einen Ground verbuchen zu können. Mein Wahl fiel dann ohne große Emotionen auf das Spiel vom SC Brühl gegen den SV Deutz. Schön das der SC Brühl ein kleines nettes Stadion gehabt hätte, aber leider wurde auch hier auf den Kunstrasen ausgewichen. Kotz... Mit der Straßenbahn fuhr ich von meinen Hotel eine gute halbe Stunde ehe ich in Brühl angekommen war. Zur Belohnung am heutigen Tage gab es noch Dauerregen. Jawohl!
Mit immerhin zwei Stehstufen hat der Kunstrasenplatz vom Schlossparkstadion, wenigstens ein wenig Form von Ausbau. Bei diesen Gruselwetter fanden sich ungefähr 60 Zuschauer ein.
Im Gesamten betrachtet war das Spiel noch das Beste. Teilweise wurde richtig schöner Tempofussball, mit teils ordentlichen technischen Aktionen gespielt. Am Ende hieß es, ein Hacken unter dieses Spiel machen, Mund abputzen und morgen wird das Wochenende eingeläutet. Hier gibt es mit Sicherheit bessere Spiele...

530. Groundhoppingbericht, 14.03.2018:

Sparkassenpokal Saarland, Viertelfinale

19:00 FC 08 Homburg vs. 1. FC Saarbrücken 1:2

5600 Zuschauer

Tag zwei, und etwas gerädert wachte ich in der Früh in Frankfurt auf. Ich machte mich dennoch auf, denn heute sollte es ins Saarland gehen, wo am Abend ein kleines Schmankerl auf mich warten sollte. Dank eininger Verspätungen war meine Fahrt von Frankfurt nach Homburg, dann nicht ganz so erholsam. Irgendwann am frühen Nachmittag war ich dann aber im Homburg, wo ich noch schnell in meiner Pension eincheckte. Nach einer kurzen Erholungspause fuhr ich in Stadt, wo ich mir zuerst den Bauch vollschlug um dann noch einen kleinen Crashkurs in Sachen Kultur zu machte. Um halb Sechs machte ich mich dann aber zum Stadion des FC Homburg auf, der heute im Saarland-Pokal den Regionaligisten 1. FC Saarbrücken zu Gast hatte. Das Stadion erreichte ich unkompliziert zu Fuß und an der Tageskasse war meine im Vorverkauf gesicherte Karte hinterlegt worden. Noch war eine dreiviertel Stunde Zeit bis zum Anpfiff.
Mit einer Kapazität von ungefähr 21000 Zuschauern ist das Waldstadion vom FC Homburg natürlich überdimensioniert, aber genau deswegen ist das Stadion ein richtiges schönes Teil. Die Haupttribüne ist überdacht, der Rest vom Stadion sind komplett identische Stehränge und diese sind unüberdacht. Richtig schick... Der FC Homburg war übrigens Ende der achziger Jahre drei Jahre lang Bundesligist und spielte gegen solche Teams wie Bayern München, Kaiserlautern usw.
Heute kam zum Saarlandderby der 1. FC Saarbrücken. Die Saarbrücker brachten einen etwa 2000-2500 starken Auswärtsmop mit, die über die komplette Spielzeit und ohne Pause einen richtigen tollen Support ablieferten. Eine Choreo zum Spielanpfiff, sowie etliche Pyroeinlagen waren die Zugabe zum Spiel. Riesenlob an die Saarbrücker Fanszene! (Video: https://youtu.be/GWv_zGg9kYg)
Die Homburger hatten einen cirka zweihundert Mann Stimmungsblock der auch teils sehr ordentliche Stimmung bot. Am Ende war es ein klasse Rahmen, für dieses Traditionsduell, was übrigens sagenhafte 5600 Zuschauer sahen. Und das bei einen Spiel zwischen einen Fünft- und Viertligisten...
Im ersten Durchgang konnten die Homburger den Saarbrücker den Schneid meistens abkaufen. Fast folgerichtig machten die Homburger kurz vor der Pause das 1:0. Saarbrücken wurde erst in der zweiten Halbzeit spielbestimmend und konnten diese tolle Partie noch zu einen knappen 2:1 Sieg drehen. Am Ende war der Sieg des FCS verdient, damit stehen sie im Halbfinale des Saarlandpokal.
Mit diesen tollen Spielbesuch endete ein wunderbarer Tag, morgen geht es dann etwas ruhiger weiter...

529. Groundhoppingbericht, 13.03.2018:

Regionalliga Südwest, 24. Spieltag

18:30 TSV Eintracht Stadtallendorf vs. FSV Mainz 05 2 1:0

572 Zuschauer

Der alljährliche Märzurlaub sollte dieses Jahr nicht für das großes Wow stehen, aber mit ein paar netten Spielen sollte ich dennoch ein wenig Spaß haben. Mit dem Regionalligaspiel vom TSV Eintracht Stadtallendorf gegen die Reserve vom FSV Mainz 05 startete ich in diese Woche. Stadtallendorf wurde von Frankfurt aus mit dem Regionalzug angesteuert. Nach einer guten Stunde Fahrzeit war ich dann in der hessischen Kleinstadt Stadtallendorf, die etwas südlich von Kassel liegt angekommen. Nach zehn Minuten Fußweg erreichte ich das kleine Stadion vom TSV Eintracht Stadtallendorf. Nach dem Betreten gönnte ich mir erstmal gegen den aufkommenden Hunger und Durst ein Bier und eine Bratwurstsemmel.

Was soll ich über dieses Stadion sagen... Für Regionalliga eher unterer Durchschnitt und mit dem Worten "passt scho" fällt die Beurteilung, dann auch nur mittelmäßig aus. Mit einer überdachten, nicht allzu großen Tribüne findet das Stadion sein einzigistes Augenmerk. Die Kurven sind ohne Ausbau und auf der Gegengerade gibt es eine handvoll Stehstufen, dass wars dann schon.

Knapp sechshundert Fans waren bei diesen Nachholspiel der Regionalliga anwesend. Während die Mainz Fans ihre Anwesenheit gänzlich vermissen ließen, konnten die Stadtallendorfer mit ein wenig Support für ein wenig Aufheiterung sorgen.

In der ersten Halbzeit gingen die Stadtallendorfer relativ zügig, nach einen verwandelten Foulelfmeter in Führung. Mainz entäuschte in der ersten Halbzeit komplett. Erst in der zweiten Halbzeit gelang es den Mainzern ein wenig Dominanz zu erlangen. Am Ende wackelte die knappe 1:0 Führung der Heimmannschaft bedenklich, aber am Ende hielt diese bis zum Schluss. Er Sieg ging schlussendlich in Ordnung und für mich ging es nach einen ersten Spielbesuch auf meiner Deutschlandtour wieder zurück nach Frankfurt...

528. Groundhoppingbericht, 03.03.2018:

2. Bundesliga, 25. Spieltag

13:00 1. FC Nürnberg vs. SpVgg Greuther Fürth 0:2

47489 Zuschauer

Den Start in den März konnte ich mit dem ältesten Derby Deutschlands, 1. FC Nürnberg gegen die SpVgg Greuther Fürth machen. Auf diese Partie freuten sich vorallem die Clubbfans, denn im Hinspiel konnten die Clubberer nach schier endloser Durststrecke endlich mal wieder in Fürth gewinnen. 3:1 hieß es im letzten September und heute wurde dieses Erfolgserlebnis gerne wieder erwünscht. Auch dank der guten Tabellensituation beim Clubb, konnte man heute wieder mit einen besseren besuchten Derby, als die letzten Jahre rechnen. Auch wenn ich an diesen Tag noch eine Spätschicht in der Arbeit ableisten musste, so konnte mich dies nicht von diesen Spielbesuch abhalten. Mit der S-Bahn fuhr ich zeitig zum Stadion, wo hier überraschend schnell der Einlass ins Stadion erfolgte. Vor dem Spiel traf ich mich noch mit einen Bekannten auf ein Bier, ehe es dann zum Platz im Stadion ging.

Mit rund 47500 Zuschauern war das Spiel gut besucht worden, wenn es auch nicht ganz ausverkauft war. Die Stimmung vor dem Anpfiff war schon ordentlich. Etwas überraschend war Fürther Gästeblock nicht ganz voll, am Ende kamen dreitausend Fans der Kleeblättler mit. Vor dem Spiel gab es eine einfache aber schöne Kurvenchoreo der Nürnberger Fans. Die Fürther konnten mit ein paar Fahnen eine kleine Art von Choreo bieten. Die Stimmung ebbte im Laufe des Spiels auf beiden Seiten immer mehr ab, zum Ende hin wurde diese auf Seiten der Fürther aufgrund des Ergebnisse natürlich wieder besser...

Leider war die Partie dann über weite Strecken der ersten Halbzeit kein hochklassiges Frankenderby. Die Fürther verharrten in ihrer Defensive und die Nürnberger fanden gegen dieses Bollwerk kein wirksames Mittel. Zur Pause stand ein langweiliges 0:0 zur Buche. Die zweite Halbzeit begann mit dem 1:0 für Fürth, für Nürnberg denkbar schlecht. Nürnberg war jetzt verunsichert und Fürth spielte teilweise guten Konterfussball. Von Nürnberg kam unerkläricher Weise fast nichts. Fürth hatte jetzt alles im Griff und hatte sogar die Vorentscheidung auf dem Fuß. Auch wenn Nürnberg lange Hoffen konnte, so wäre der Ausgleich nicht verdient gewesen. Am Ende konnten die Fürther wenige Augenblicke vor dem Ende das 2:0 machen und den verdienten Derbysieg einfahren. Für Nürnberg ist diese Niederlage in dieser Saisonphase ein Schuss vor dem Bug. Dennoch muss man nach dieser Niederlage nicht in Panik verfallen.

527. Groundhoppingbericht, 11.02.2018:

Testspiel

14:00 FSV Stadeln 2 vs. SV Poxdorf 1:4

kein Ticket

10 Zuschauer

Während der Winter in Deutschland nochmal Fahrt aufnimmt, so konnte ich an diesen Sonntag von den ersten neuen Fussballground im Jahr 2018 berichten. Fast wäre es soweit nicht gekommen, denn eigentlich wollte ich zum Spiel Greuther Fürth gegen Dynamo Dresden gehen, aber weil sich Keiner im Bekanntenkreis für dieses Spiel fand, entschied ich mich kurzfristig doch nicht für diesen Spielbesuch und sparte mir rund dreißig Euro. Trotzdem sah ich ein Fussballspiel in Fürth und dies fand beim FSV Stadeln statt. Einen Verein den ich schon vor Jahren mal einen Besuch abstattete, damals noch mit der SpVgg Weiden. Heute trug die Reserve vom FSV Stadeln ein Testspiel aus, dieses fand erwartungsgemäß nicht auf den Hauptplatz statt, sondern auf einen Nebenplatz. Deshalb konnte ich auf recht unspektakuläre Weise den ersten neuen Fussballground im Jahr 2018 vermelden.

Der Platz war freilich nix tolles, erwähenswert war nur, dass ich hier die Fangesänge von Dynamo Dresden aus dem zwei Kilometer entfernten Fürther Ronhof hörte.

Über das Spiel konnte ich nicht groß klagen, es fielen immerhin fünf Tore und es war relativ gut anzusehen. Mehr brauche ich dann auch nicht mehr verlauten lassen. Dann ging es noch zu einen Testspiel der SpVgg SV Weiden im Nürnberger Osten...

526. Groundhoppingbericht, 02.02.2018:

2. Bundesliga, 21. Spieltag

18:30 1. FC Nürnberg vs. FC Erzgebirge Aue 4:1

24451 Zuschauer

Der Start in den Februar wurde mit einen weiteren Besuch eines Heimspiel des 1. FC Nürnberg gemacht. Für den Clubb lief das neue Jahr relativ gut an und heute hatte man gegen die "Veilchen" von Erzgebirge Aue die Chance sich weiter auf den Aufstiegsplätzen festzusetzen. Für jedes Spiel bin ich in dieser Jahreszeit dankbar und so musste ich nicht zweimal überlegen zu diesen Heimspiel des Clubbs zu gehen.

Obwohl der Clubb seit langer Zeit mal wieder realitischer Weise vom Aufstieg reden kann, wird das von den Zuschauerzahlen nicht unbedingt üppig honoriert. Knappe 25000 Zuschauer kamen zu diesen Ligaspiel am Freitagabend. Aus dem Erzgebirge brachten die "Schachter" etwa 1500 Fans mit. Die Stimmung der Nürnberger war bis mitte der zweiten Halbzeit zuletzt gewohnter Durchschnitt, nichts weltbewegendes, erst mit der späteren deutlichen Führung wurde die Kurve und das restliche Stadion deutlich lauter. Von den Auer bekam ich stimmungstechnisch nichts mit.

Die erste Halbzeit war von vielen Längen geprägt, kaum packende Spielszenen. Der Clubb ging durch einen Hammer von Kevin Möhwald nach einer guten halben Stunde mit 1:0 in Führung. Dies war auch der Halbzeitstand in einen allenfalls durchschnittlichen Spiel. Die zweite Halbzeit schaltete der Clubb zwei Gänge hoch und schoss die Auer mit zwei weiteren Toren früh mit 3:0 ab. Auch wenn die Sachsen das 1:3 erzielen konnte, keimte keine Hoffnung auf, da der eingewechselte Tobias Werner für Nürnberg das 4:1 machte. Am Ende war der Sieg hochverdient und komplett ungefährdet. Nürnberg darf weiter vom Aufstieg in die erste Liga träumen.

525. Groundhoppingbericht, 23.01.2018:

2. Bundesliga, 19. Spieltag

20:30 1. FC Nürnberg vs. SSV Jahn Regensburg 2:2

26231 Zuschauer

Zur fanfreundlichen Anstoßzeit am Dienstagabend um halb neun, empfing der Clubb den SSV Jahn Regensburg zum kleinen bayerischen Derby. Das man über diese Anstoßzeit nur mit dem Kopf schütteln musste, war wohl bei den meistens klar, denn es wurde gemunkelt, dass dadurch ein paar weniger tausend Zuschauern diesen Spiel zuschauten, als vielleicht unter anderen Umständen. Schade, am Ende waren es ein paar über 26.000, davon kamen ungefähr 2500 aus der Domstadt mit.

Die Stimmung war von Anfang an weg auf beiden sehr ordentlich, wobei diese auch mit zunehmender Spieldauer immer schwächer wurde. Am Ende war dann alles irgendwie wieder durchschnittlich. Viele Besonderseiten um dieses Spiel herum gab es nicht, der Jahn präsentierte vor dem Anstoß in der ersten Halbzeit eine Mini-Choreo mit Luftballons. Die Clubb-Fans boten den üblichen Support.

Der Clubb startete wie die Feuerwehr in diese Partie, der Jahn ging aber durch die erste Chance allerdings gleich in Führung. Der Clubb konnte wenige Augenblicke später wieder ausgleichen, worauf dieser wieder die Spielkontrolle übernahm. Bis zur Pause blieb es in einen munteren Spiel beim 1:1. Nach der Pause ging dann der Jahn wieder in Fürhung, der Nürnberger Salli, konnte aber wenig später wieder für Nürnberg ausgleichen. Auch wenn Nürnberg kurz darauf eine riesen Chancen zur Führung hatte, konnte er diese nicht nutzen und es blieb beim 2:2. Die Regensburger konnten dann nochmals deutlich zulegen und waren am Ende den Sieg näher dran, als der Clubb. Am Ende blieb es aber beim 2:2 Unentschieden. Für den Clubb ein holpriger Restrückrundenstart.

524. Groundhoppingbericht, 21.01.2018:

"Die endlose Zeit geht mit einen Hallendoppler vorbei"

2. Spiel: Hallenkreismeisterschaft Frauen; Kreis Nürnberg/Frankenhöhe

15:00 Hauptrunde

kein Ticket

cirka 150 Zuschauer

Pünktlich zum Anpfiff der Hallenkreismeisterschaft Hauptrunde der Frauen, war ich an der Halle der Realschule in Züricher Straße, in Nürnberg angekommen. Geparkt wurde unweit der Halle und einen Eintritt musste ich seltsamer Weise nicht löhnen. Die Halle war bei meiner Ankunft ordentlich besucht, auch wenn eine genaue Zuschauerzahl ausblieb.

Die Halle wurde wie übrigens auch die gesamte restliche Schule im letzten Jahr komplett neu gebaut. Die Halle ist relativ groß. Die Sitzplatztribüne ist mit drei Sitzreihen, dann aber eher überschaubar. Leider führt die deutliche Erhöhung zum Hallenboden zu einen eher wenigen tollen Sichtverhältnis, zudem was ich da unten abspielt.

Fussballerisch war das teilweise hier sehr ansprechend. Die Mädels zum Beispiel vom 1. FC Nürnberg boten einen tollen Hallenfussball. Es war eine kurzweilige Veranstaltung und es machte hier Spaß. So gegen halb sechs, machte ich mich aber auch hier vom Acker. Die ersten neuen Grounds im Jahr 2018 waren unter Dach und Fach.

1. Spiel: 7. SC Eckenhaid AH-Hallencup 2018

11:30 Gruppenphase; Platzierungsspiele

kein Ticket

25 Zuschauer

Die Tage und Wochen vergingen zuletzt ohne große Aktivitäten. Außer zwei Clubspiele sah ich in den letzten zwei Moanten gar nichts, an Live-Fussball oder sonstigen Hoppingveranstaltungen. Eigentlich hätte diese Zeit wahrscheinlich noch eine Zeit angedauert, aber nach einen Tritt in den Hintern konnte ich mich für den ersten neuen Ground seit 56(!)Tagen bereit erklären. Viel war nicht los und Kosten will ich weiterhin in den nächsten zwei Monaten so gering wie möglich halten. Im Nürnberger Raum konnten dann aber zwei Hallenturniere meine Aufmerksamkeit erwecken und so fuhr tatsächlich um die Mittagszeit nach Eckenhaid(Eschenau), wo die Altherren vom SC Eckenhaid ein Altherrenturnier austrugen. Jo, die Halle hatte ich noch nicht und so war ich dann halt da...

Über die Halle muss man nicht viel sagen, außer das diese sehr alt und marode ist. Die mobile Tribüne machte zudem einen sehr wackeligen Eindruck. Die Zuschauerzahl hielt sich in Grenzen. Der Fussball war ok und die "Alten" zeigten aber teilweise noch ordentlichen Fussball. Nach 2,5 Stunden hatte ich von diesen Hallenturnier genug gesehen und fuhr weiter nach Nürnberg.

523. Groundhoppingbericht, 17.01.2018:

 

Testspiel

14:00 1. FC Nürnberg vs. FK Dukla Prag 2:1

350 Zuschauer

Der tiefe Winterschlaf wurde heute mal für einen kurzen Augenblick unterbrochen. Ich nahm den ersten Spielbesuch im Jahr 2018 in dem Angriff. Zugegeben ging es mit dem Testspiel vom 1. FC Nürnberg gegen Dukla Prag nicht gerade besonders erotisch zu, aber dennoch wollte ich dieses Spiel unbedingt mitnehmen. Von der Frühschicht ging es schnurstraks zum Valznerweiher, wo ein paar mehr Leute vor den Toren standen. Am Ende trügte aber dieser Schein, dass dieses Spiel überdurchschnittlich besucht worden wäre. Mit 350 Zuschauern war das Spiel auch der Anstoßzeit geschuldet schwach besucht. Nun ja und bereits Ende der ersten Halbzeit, bereute ich es beim stürmischen und kalten Wind, irgendwie hier zu sein, aber es hieß Zähne zusammen beißen.

Ach ja, gespielt wurde auch und dort gewann der Clubb relativ schmucklos mit 2:1. Es war ein typisches Testspielgeplänkel. Am Ende dürfte dieser Jahresauftakt wohl nicht in allzu großer Errinnerung bleiben. Nun hoffe ich, dass der Motor langsam bei mir wieder anläuft...