1152. Groundhoppingbericht, 07.06.2026:

"Abschlussdreier im Jihocesky kraj"

3. Spiel: Jihocesky kraj; 7. Liga; skupina C, 24. Spieltag

17:00 FK Protivin B vs. FC ZVVZ Milevsko B 1:0

kein Ticket

200 Zuschauer

Der letzte Tanz auf der Tour stieg in Protivin fünfzehn Minuten entfernt von Pistin. Diese Kombi war mit der Groundhoppingpolizei im Rücken die einzige sinnvolle Alternative. Just in Time und genau pünktlich zum Anpfiff erreichten wir Protivin.

Man konnte zum Tourabschluss auf jeden Fall einen schlechteren Ground erwischen. Eine große Tribüne mit der Aufschrift Protivin, sowie ein großes Eingangstor sind hier die Highlights. Für ein Reservespiel war hier sehr viel los. Bei weiterhin schönen Wetter gönnten wir uns auf die Tour noch einmal einen Fernet Citrus und ein Pivo. Warum zum Teufel eigentlichen keinen Pfeffi(Zelena)mehr?

Ein Tor reichte Protivin zum Sieg. Zufrieden mit sieben neuen Grounds für mich und sogar acht Grounds für Punky war die Tour trotz einiger Hürden und Umplanungen gelungen. Die 

Tschechienentzugserscheinungen setzten bei mir schon am heutigen Dienstag ein. Ich ahne böses...


2. Spiel: Jihocesky kraj; Ceske Budejovice; 11 TS 10. Liga, 17. Spieltag

15:00 TJ Sedlec B vs. TJ Sokol Chrastany 9:1

kein Ticket

35 Zuschauer

Mit einer Pause von etwa zwei Stunden, abzüglich der Fahrt war Zeit für ein wenig Kultur. Der erste Zwischenstopp war wenige Kilometer nordöstlich von Prachatice bei der Burgruine "Osule". Während Punky schon beim Anblick des Berger kapitulierte, schwang ich meinen FKK-Körper den steilen Weg hinauf zur der Burgruine. Während des Aufstiegs bereute ich es, den Weg auf mich genommen zu haben. Aber egal, wir sind ja nicht zum Spaß hier. Hechelnd wie ein hochgezüchteter Schäferhund erreichte ich das Ziel. Und man sah nicht viel, also wieder runter, wo man mächtig aufpassen musste nicht auf die Fresse zu fliegen. Der zweite Stop war beim Schloss Netolice hier entspannte Kultur für 60 Kronen Eintritt. Irgendwann ging es dann zum Ground nach Pistin, wo Sedlec B zum 10. Ligabums rief.

Der Platz war schlicht und nur die Kühltürme vom Atomkraftwerk Temelin und andere optischen Reize, konnten den Ground aufwerten.

Zehn Tore ungleich verteilt, mehr muss man hier nicht erwähnen.   


1. Spiel: Jihocesky kraj; 7. liga; skupina B, 25. Spieltag

11:00 FK Tatran Prachatice B vs. TJ Sokol Sedlice 4:1

kein Ticket

20 Zuschauer

Etwas als später als zu gewöhnlichen Zeiten begann für uns der Sonntag in Tschechien. Vom schönen Städtchen Pisek ging es rund eine Dreiviertelstunde in den Westen nach Prachatice. Hier spielte im Mestsky Stadion die zweite Mannschaft vom FK Prachatice. 

Auch wenn das Spiel in der Früh fast alternativlos war, so konnte man mit dem Ground sehr zufrieden sein. Eine große Tribüne ist der Hauptmerkmal des Stadions. Die Bewirtung im dortigen Tennisheim rundete den Spielbesuch vernünftig ab.

Mit vier zu eins gewann Prachatice ungefährdet. Mit ein bisschen Zeit im Gepäck ging die wilde Fahrt weiter.


1151. Groundhoppingbericht, 06.06.2026:

"Vierer im Jihocesky kraj"

4. Spiel: Jihocesky kraj; Strakonice; 8. Liga Dudak muzi, 25. Spieltag

17:00 Sokol Cehnice vs. TJ Sokol Mnichov 7:0

kein Ticket

100 Zuschauer

Das vierte Spiel sollte in Cehnice in der Nähe von Pisek steigen. Auf diesen Ground wurde Punky gestern Abend noch aufmerksam. Auch hier waren selbstverständlich pünktlich und es war sogar für mich noch ein Eis beim dortigen Rummel drin. Wie sagte mal ein bekannter Hopper, der Stuhl war heute einfach noch zu fest…

Zurück zum Thema, der Ground kann mit einer kleinen ranzigen Tribüne einen Ausbau bieten.

Wie im letzten Spiel gab es zum Tagesabschluss Tore, Tore, Tore. Der Tag endete torreich und nach dem Einchecken im Hotel in Pisek, gab es noch ein leckeres Abendessen am Fuße des Flußes Otava. Dobrou noc.


3. Spiel: Jihocesky kraj; Strakonice; 8. Liga Dudak muzi, 25. Spieltag

14:30 TJ Sokol Doubravice vs. Sokol Bavorov B 10:2

kein Ticket

35 Zuschauer

Die Fahrt von Strakonice zum nächsten Spiel in Doubravice war mit etwa zwanzig Kilometern wieder überschaubar. Frühzeitig kamen wir am Ground an und machten es uns dort erst einmal bequem. Leider gab es nur Flüssignahrung, sodass man auf die Rohlik und den Rest von den Frühstückssachen zurückgreifen musste.

Mit ein paar Bänken und einem Balkon auf der kompletten Länge des Sportheims ist der Platz ganz in Ordnung, am besten kann aber das Landschaftspanorama gefallen.

Reichlich Tore gab es hier zu sehen, dadurch wurde das Spiel nicht langweilig. Drittes Spiel am heutigen Tage war geschafft.


2. Spiel: Jihocesky kraj; KP mladsiho dorostu; skupina p sestup 7-12, 4. Spieltag

12:15 SK Strakonice 1908 TJ Lokomotiva Ceske Budejovice 5:1

kein Ticket

80 Zuschauer

Zur Mittagszeit gab es für mich wie gesagt einen Revisit der bessern Sorte. Das Stadion sidlisti vom FK Junior Strakonice. Für Punky ein neuer Ground und vermutlich auch der Beste der ganzen Tour. Zwar spielte hier nur die B-Jugend, aber so war wie gesagt ein Vierer am Samstag möglich. Mit Tobi kreuzte ich vor etlichen Jahren diese Perle.

Bei Sonnenschein ließ man es sich gut gehen. Ein bisschen durch schnaufen, ehe es beim nächsten Spiel auch für mich wieder ernst wird.


1. Spiel: Jihocesky kraj; Pisek; Bespo 6. Liga dorostu, 20. Spieltag

10:00 Sokol Sedlice vs. FC Znakon Sousedovice 1:5

kein Ticket

40 Zuschauer

Die Zelte schlugen wir in der Nacht gute zehn Kilometer nördlich von Strakonice in Sedlice auf. Praktischerweise stellte man bei der abendlichen Bierrunde fest, dass in der Früh um zehn Uhr eben die A-Jugend von Sedlice spielen sollte. Dies war auf dem zweiten Blick höchst interessant, denn so sollte für Punky am Samstag sogar ein Vierer gehen, weil um 12:15 Uhr in Strakonice die B-Jugend im Stadion sidlisti spielen sollte. Für mich sollte das zweite Spiel zwar ein Revisit sein, aber was solls. Von der Pension in Sedlice waren es fünfhundert zum Ground. Also alles mega entspannt. Bei örtlichen Supermarkt wurde sich mit einem Frühstück eingedeckt.

Mit ein paar Plastiksitzschalen kann der Ground in Sedlice durchaus eine kleine Duftmarke setzen.

Die Gäste gewannen relativ ungefährdet. Weiter gings just in Time nach Strakonice.


1150. Groundhoppingbericht, 05.06.2026:

Divize A, 29. Spieltag

18:00 FC Krimice vs. FK Tachov 0:1

kein Ticket

220 Zuschauer

Neues Wochenende und ein weiteres Wochenende im geliebten Tschechien stand vor der Tür. Vor einigen Wochen plante Punky diese Tour unter den Namen "South Bohemia Summer Breeze". Sein Wunsch war in den Jihocesky kraj zu fahren, also nix wie hin da. Durch die Arbeit mussten wir leider den Freitag ein wenig abwandeln und so hieß das erste Ziel nicht Kapalice, sondern Krimice in Plzen. Was auch nicht weiter schlimm war, denn beiden fehlte noch dieser Ground in der Divize A. Entspannt und mit reichlich Zeit im Gepäck erreichten wir weit vor dem Anpfiff den Ground in Krimice.

Mit zwei kleinen Tribünen ist der Platz nicht so verkehrt. Die zwei Adler aus Beton über den Sportheim sind aber definitiv der Hingucker. Beim letzten Heimspiel konnte man den Platz gegen eine freiwillige Spende betreten.

Die Gäste aus Tachov gewannen als Absteiger diese Partie etwas überraschend mit 1:0. Während des Spiels wurde noch einmal die Unterkunft umgebucht, um den Tag morgen fahrtechnisch erträglicher zu gestalten. Schlussendlich schlugen wir unsere Zelte in Sedlice nördlich von Strakonice auf. 


1149. Groundhoppingbericht, 30.05.2026:

"Tschechien Wochenende Light im Karlovarsky kraj"

3. Spiel: Karlovarsky kraj; 6. Liga muzu 1. A trida, 24. Spieltag

17:00 FK Nejdek vs. TJ Sokol Lipova 1:2

kein Ticket

50 Zuschauer

Zum dritten Tanz lud dann der FK Nejdek, fast schon zu viel Qualität für diesen Samstag. Auch hier war man schon wieder rechtzeitig und bei allerhand gastronomischer Angebote, machte man es sich erst einmal bequem. Die Klobasa war allerdings nix tolles. Schade eigentlich.

Dafür war das Stadion vom FK Nejdek ganz nett. Eine größere Tribüne in den blau-weißen Vereinsfarben und ein schönes Naturpanorama. Alles was mich zufrieden macht. Dazu ein kühles Pivo, Tschechien du bist und bleibst noch immer eine Reise wert.

Nejdek verlor das Spiel gegen die abstiegsgefährdeten Gäste aus Lipova. Nach dem Abpfiff fuhr ich wieder nach Hause. Danke an Sebastian für das Mitnehmen. Und nächstes Wochenende geht es wieder ein bisschen hochtouriger zu Sache. 


2. Spiel: Karlovarsky kraj; Karlovy Vary; 8. Liga muzu; Gazza Sport Okresni prebor, 24. Spieltag

14:00 TJ Pocerny vs. TJ Slavoj Becov 9:2

kein Ticket

30 Zuschauer

Um 14 Uhr sollte dann für uns beide der Ball in Pocerny, nahe Karlovy Vary rollen. Die Fahrt war mega entspannt und weil Tobi kein großen Bock auf Kultur oder sonstige Sache hatte, verbrachte man die Zeit bis zum Anpfiff eben am Ground in Pocerny.

Für entspannte Fussballromantiker w.z.b. Punky aus Muschenried wäre dieser Platz seine Liebesoase gewesen. Ein solcher Ranz und ein Rasen der eher an einen verdorrten Kartoffelacker erinnerte war der Hingucker schlecht hin. Was auch gleich als erstes auffiel, war der Tatsache geschuldet, dass der Platz sehr schmal war. Ich habe wahrscheinlich noch nie so einen schmalen Platz gesehen. Zwischen Sechszehner und Außenlinie waren max. 2,50 Meter. Geisteskrank aber geil! Bei einem Kaffee Turek, der an Abspülwasser erinnerte warteten wir auf dem Anpfiff für diesen Achtligabums. Kurz vor dem Anpfiff traf dann noch Sebastian ein. Die paar wenigen Fans sorgten mit zwei Trommel für ein wenig Stimmung und Leben in der Bude.

Wie im ersten Spiel war dieses Spiel auch extrem torreich. Elf Tore, allerdings ungleich verteilt wurden uns hier präsentiert. Pocerny hat bei mir auf jeden Fall einen Platz in meinem Herzen.


1. Spiel: Karlovarsky kraj; Krajsky prebor dorostu, 24. Spieltag

10:00 Sokol Lazne Kynzvart/Dolni Zandov vs. FK Hvezda Cheb 2:7

kein Ticket

30 Zuschauer

Sehr gerne wird die fussballarme Zeit in Bayern für vermehrt Ausflüge nach Tschechien genützt. Die letzten drei Wochenende war ich schon zwei komplette eben im Honzaland und nächstes Wochenende hat Punky bereits schon wieder eine komplette Tour auf die Beine gestellt. Wenn ich dachte, ich könnte diese Woche ein wenig kürzer treten der sollte irren. Denn Tobi war mal wieder heiß, eine Fahrt in das Honzaland zu unternehmen. Er machte den Fahrer ab Weiden und so konnte ich zumindest mal wieder ein paar Kilometer beim Auto einsparen. Aus Mangel an Alternativen blieb in der Früh nur das A-Jugendspiel von Sokol Lazne Kynzvart/Dolni Zandov gegen Hvezda Cheb. Pünktlich erreichten wir das Ziel und zum Frühstück gab es neben Pivo, noch ein Parek Rohliku, dass als besseres Hundefutter deklariert werden konnte.

Der Ground war mit ein paar Bänken vor dem Sportheim nichts tolles. 

Die Gäste von Hvezda Cheb gewannen locker und leicht dieses Spiel. Weiter im Programm. 


1148. Groundhoppingbericht, 25.05.2026:

Relegation Kreisliga; Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, 1. Spieltag

15:00(TSV Weidenbach-Triesdorf)FC Heide Königshofen vs. SG Petersaurach/Großhaslach 3:5 n. E.

kein Ticket

1200 Zuschauer

Montag und allerhöchste Eisenbahn für das erste Fussballspiel der Woche und nach einer schier unendlich freien Fussballzeit von 22 Stunden. Zurück in der Heimat, wollte ich zumindest ein wenig Regionalverkehr machen. Ohne großen Aufwand konnte ich einen Ground nahe Ansbach kreuzen. Auf dem Platz des TSV Weidenbach-Triesdorf stieg das erste Spiel zur Kreisliga zwischen dem FC Heide Königshofen und der SG Petersaurach/Großhaslach. Bei sommerlichen Temperaturen erreichte ich den Ground pünktlich auf die Minute. Durch das erhöhte Zuschaueraufkommen pfiff der Schiedsrichter die Partie 15 Minuten später an.

Mit einer kleinen Tribüne gibt es hier ein wenig Ausbau. Heute war natürlich jeder freie Platz dringend benötigt. 1200 Zuschauer fanden sich zu diesem Relegationsspiel ein. Purer Wahnsinn! Stimmung gab es leider nur situationsbedingt. 

Königshofen hatte die Partie lange im Griff und kassierte erst kurz vor Schluss das 1:1. Es ging in die Verlängerung, die auch keine Entscheidung brachte. Im Elfmeterschießen setzten sich die Spieler von der SG Petersaurach/Großhaslach durch. Königshofen bekommt noch eine zweite Chancen im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga. Die SG feierte den Aufstieg ausgelassen.

 

1147. Groundhoppingbericht, 24.05.2026:

"Gemütlicher Dreier im Ustecky kraj"

3. Spiel: Ustecky kraj; Chomutov; Macron 8. Liga muzu; o. 1-6 misto, 2. Spieltag

17:00 SK Ervenice-Jirkov vs. SK Strupcice B 3:5

kein Ticket

150 Zuschauer

Schneller als irgendwie gedacht, kam dann auch schon wieder der Tourabschluss. Dieser wurde mit dem Heimspiel vom SK Ervenice-Jirkov bestritten. Jirkov liegt ein paar wenige Meter nördlich von Chomutov. Nach kurzer Suche des Platzes und einer Extrarunde mit dem Auto, stand ich dann auch erfolgreich vor ihm.

Mit einer Tribüne mit rot-weißen Sitzschalen ist der Platz ganz ok. Am Kiosk gab es wieder was für die schlanke Linie. Wetter weiterhin toll, also alles Bestens.

Acht Tore waren auch eine gute Unterhaltung. Das Spiel wurde aber mitte der zweiten Halbzeit von einem Notarzteinsatz überschattet. Das Spiel wurde nach einer zwanzig minütigen Unterbrechung, aber zu Ende gespielt. Und damit war die nächste Tschechien Tour auch schon wieder vorbei. Sieben neue Grounds, Erholung pur. In zwei Wochen soll es angeblich wieder ins Honzaland gehen. Immer weiter!


2. Spiel: Ustecky kraj; Chomutov; Macron 8. Liga muzu; o. 7-12 misto, 2. Spieltag

14:00 SK Libedice vs. TJ Sparta Radonice 1:6

kein Ticket

60 Zuschauer

Beim Spiel in Citoliby entschied mich entgültig, gegen unnötige Fahrereien und wählte den bequemen Weg. Dadurch waren die Grounds zwar nicht so hochklassig, was mir aber relativ wurscht war, frei nach meinem Motto "Es muss alles gemacht werden!" Ich fand mich ein wenig südlich von Chomutov wieder. In der Gemeinde Libedice stieg der Achtligakracher zwischen eben dem SK Libedice und dem TJ Sparta Radonice.

Der Ground kam zwar ohne Ausbau daher, war aber ganz nett. Der Kioskverkauf brummte, bei Temperaturen bei um die dreißig Grad. So macht hoppen, eben auch Spaß.

Libedice bekam richtig eins auf die Mütze. Ein 6:1 Auswärtssieg für Radonice. Weiter im Programm und auf zum Tourabschluss.


1. Spiel: Ustecky kraj; Louny; 9. Liga Marcon, 26. Spieltag

10:30 SK Citoliby B vs. TJ Sokol Chozov 1:0

kein Ticket

50 Zuschauer

Der Start am Sonntag hing an einem seidenem Faden. Mit dem Spiel vom SK Citoliby B hatte ich praktisch fahrtechnisch nur eine sinnvolle Option, in den Sonntag zu starten, ohne einen Revisit zu machen. Zum Glück fand das Spiel von Citoliby statt, so waren auch wieder für mich drei Kreuze am Sonntag möglich. Citoliby liegt übrigens keine fünf Kilometer entfernt von Louny, wo am letzten Silvester das große Hopperspiel stattfand.

Der Platz von Citoliby ist mit immerhin mit ein paar Bänken, besser als die Bilder von europlan den Platz vermuten lassen. 

In der Schlussviertelstunde erzielte Citoliby das goldene Tor. Tagesauftakt erfolgreich gemeistert. 


1146. Groundhoppingbericht, 23.05.2026:

"Dreier im geliebten Ustecky kraj"

3. Spiel: Ustecky kraj; Krajsky prebor dospelych, 27. Spieltag

17:00 FK Junior Decin vs. TJ Probostov 1:3

kein Ticket

350 Zuschauer

Während des zweiten Spieles wurde sich dann auch mal bei mir entschieden, wo es hingehen sollte. Mit kurzer Überlegung ging es zum FK Junior Decin. Vor Jahren kreuzte ich bereits den 10.000 Ground, heute war mit dem heutigen Hauptground beim FK Rezuz  Decin der nächste neue Ground in Verbindung mit dem FK Junior Decin möglich. Eine Stunde vor Anpfiff erreichte ich Decin, wo erst einmal sich beim nahegelegenen Kaufland ein Eis organisiert wurde. Kurz vor dem Betreten des Stadions wurde mit Josef ein wieder bekanntes Gesicht getroffen. Im Endeffekt waren mehr als ein Dutzend Hopper vor Ort. Der Gegner war mit dem TJ Probostov ein recht attraktiver Gegner, der über eine kleine, aber feine Ultra-Gruppe verfügt. Zudem konnten die Gäste heute den Aufstieg perfekt machen. Spannung war also geboten.

Das Stadion von Rezuz besteht hauptsächlich aus einer großen Tribüne. Hier nahmen die etwa fünfzig Fans der Gäste Platz. Auf einer, der zwei kleinen Stahlrohrtribünen machten sich die Supporter der Heimfans breit. Diese waren zwar meistens zwischen 15 und 20 Jahren, aber was sie stimmungstechnisch abrissen und vor allem äußert koordiniert, war schon spitze. Jeweils eine größe Pyroeinlage von beiden Fanlager kurz vor Schluss rundeten das tolle Erlebnis ab.

Probostov holte den letzten benötigten Sieg für den Aufstieg. Glückwunsch zum sehr sympatischen Verein nach Probostov. Rechtzeitig zum Pokalfinale war ich dann wieder im Hotel.


2. Spiel: Ustecky kraj; 1. B trida dospelych; skupina A, 27. Spieltag

13:30 TJ Prestanov vs. TJ Slavoj Ustek 1:3

kein Ticket

85 Zuschauer

Zum zweiten Spiel hieß es einmal von den Westen von Teplice in den Osten. Kurz nach Srbice liegt das kleine Örtchen Prestanov. Hier stieg auch das zweite Spiel. Zwischen eben dem FC Prestanov und dem Slavoj Osek. Ein kühles Pivo bot bei sommerlichen Temperaturen die gewünschte Abkühlung.

Von der Qualität her war dieser Ground besser, als der beim letzten Spiel. Die schöne Landschaft konnte ebenso überzeugen, wie eine kleine Minitribüne.

Das Spiel war ganz ok und während des Spiels, wurde noch mit mir ausgemacht, wo es zum dritten Spiel hingehen sollte…


1. Spiel: Ustecky kraj; Teplice; 9. Liga; Olpe Plus, 25. Spieltag

10:30 TJ Sokol Kladruby vs. TJ Banik Zabrusany 3:1

kein Ticket

45 Zuschauer

Nicht nur die Sonne begrüßte mich am Samstagmorgen in Teplice, sondern auch lautes Kindergeschrei im Nachbarzimmer. Dadurch war meine Nachtruhe früher beendet als gedacht und als ich dann doch noch einmal nach Eintretender Ruhe, wieder einschlafen konnte, schlief ich noch einmal komplett ein. Weil ich mir keinen Wecker gestellt hatte, weckte ich erst kurz nach 9:30 Uhr auf.  Eigentlich wäre das Spiel in Srbice am sinnvollsten gewesen, aber auf Kunstrasenhafer hatte ich keinen Bock. Dann eher Hafer in der letzten Liga im Okres Teplice. Der Ground von Kladruby wurde angefahren, welcher nur sieben Kilometer vom Hotel entfernt war. Der Groud liegt ein wenig versteckt und liegt direkt neben dem Beschleunigungsstreifen der Bundesstraße 13.

Motivsuche fehlt hier schwer, einzig das Gastroangebot, kann mit zwei Sorten Klobasen, Bramborak, Gulasova und Langos, voll überzeugen. Nur blöd, wenn man wie ich sich vorher mit einem Frühstück beim Lidl eingedeckt hatte.

Das Spiel war ok und die Sonnenstrahlen, ließen die Veranstaltung hier sehr erträglich gestalten.


1145. Groundhoppingbericht, 22.05.2026:

Karlovarsky kraj; Karlovy Vary; 9. Liga muzu; 3. trida, 23. Spieltag

18:00 TJ Sokol Zlutice B vs. TJ Sokol Chyse B 3:0

60 Zuschauer

Das lange Pfingstwochenende stand vor der Tür und schnell stellte sich die Frage, was könnte man schönes zum Zeitvertreib machen?  Weil die SpVgg letztes Wochenende die Saison beendet hat, hatte man dieses Wochenende keine Verpflichtungen. Die Lust auf Tschechien war ungebrochen und so wurde sich wieder für eine Ustecky kraj Tour entschieden. Zwar nicht besonders einfallsreich, aber jedem das Seine. Zum Start der Tour schaut ich beim TJ Sokol Zlutice vorbei.

Der Ground stand bei mir schon länger auf der Agenda, heute folgte das berühmte Kreuz. Mit einer Tribüne ist das Stadion kann ok. Die Klobasa vom Grill und Gambrinus Excellent bildeten das Abendessen.

Beide Mannschaften zeigten teilweise Unvermögen in der Chancenverwertung. Am Ende ein glattes 3:0 für Zlutice B. Die Fahrt nach Teplice, wo ich wieder die Zelte aufschlug, verlief problemlos.


1144. Groundhoppingbericht, 20.05.2026:

Relegation Landesliga Mitte, Runde 1

18:30 SV Wenzenbach vs. SV Alesheim 4:3

806 Zuschauer

Eigentlich wäre am Mittwoch eine längere Schicht auf dem Plan gestanden, aber weil mir das Wetter nicht hold war, fiel ein Teil meiner Arbeitsplanung ins Wasser. Fluch und Segen, denn so konnte ich wenigstens noch zum Hoppen fahren. Weil ich schon seit längerer Zeit bei Kinski das Versprechen abgab, einmal bei seinem heimischen SV Wenzenbach vorbei zu schauen, bot sich das heute perfekt zum Landesligarelegationsspiel an. Mit dem SEV ging es nach Regensburg, wo ich zwischenzeitlich dachte, ich landete irgendwo in Gelsenkirchen oder Duisburg. Dass die Gegend um den Hauptbahnhof in Regensburg auch schon so asozial ist verwunderte mich. Die Berufsalkoholiker und Drogenjunkies machten kurzerhand ein Bushäuschen zu ihrem Revier. Als dann eine zugedröhnte Cracknutte mir noch des Weges kam, war ich froh, dass ich den Bus 34 in Richtung Wenzenbach betreten konnte. Schnell weg hier. Zeitlich gerade noch pünktlich kam ich in Wenzenbach an. Kurzes Händeschütteln und dann erst einmal das Theater hier wirken lassen. 

Eine durchaus feine Sportanlage mit lauter netten Leuten. Die Anlage kommt aber ohne Ausbau daher.

Wenzenbach verspielte kurz vor Schluss eine 4:1 Führung fast gänzlich. So wurde aus der sehr guten Ausgangslage für das Rückspiel in Alesheim, nur ein hauchzarter Vorsprung. Nach dem Abpfiff wurde dann noch Holger Zahn getroffen, so hat man diesen Kollegen auch einmal kennen gelernt. Die Rückfahrt klappte problemlos.


1143. Groundhoppingbericht, 17.05.2026: 

Kreisklasse Gruppe 1; Kreis Schweinfurt, 30. Spieltag

15:00 (SG 1)DJK Schweinfurt/Oberndorf vs. FT Schweinfurt 3 10:2

kein Ticket

50 Zuschauer

Nun gehen auch in den letzten bayerischen Ligen die Saisons mit großen Schritten dem Ende entgegen. Am Sonntag wollte ich auf jeden Fall hoppen. Kostengünstig sollte dies sein und noch einmal sollte das 63 Euro Ticket ausgenutzt werden. Etwas schwerer als erwartete kroch in der Früh aus dem Bett. Nach einer Tasse Kaffee schmiedete ich einen Plan für den Tag. Um nicht völlig in Stress zu geraten, entschied ich mich nach Schweinfurt zu fahren. Hier gibt es noch ein paar Grounds zu machen. Fast schon unglaublich, aber wahr die Züge fuhren an diesen Tag alle pünktlich. Um kurz vor 14 Uhr erreichte ich Schweinfurt, wo ich kurzerhand die knappen drei Kilometer zum Sportgelände der DJK Schweinfurt lief. 

Das Areal ist weitläufig, mit einer alten Aschenbahn und einem Rasenwall. Ganz ok der Platz hier.

Die dritte Mannschaft vom FT Schweinfurt, stand bereits schon vor dem Spiel als Absteiger fest. Die DJK beendet die Saison mit diesem Kantersieg in der oberen Tabellenhälfte. Mit dem Bus ging es nach dem Spiel zügig zum Bahnhof, wo mich der Zug wieder in die Heimat beförderte. 


1142. Groundhoppingbericht, 14.05.2026:

B-Klasse 1; Kreis Donau/Isar, 23. Spieltag

15:00 Türk SV Ingolstadt 2 vs. SC Steinberg 2 2:1

kein Ticket

40 Zuschauer

Im Gegensatz zu manch anderen, legte ich am Donnerstag eine kurze Schicht ein. Gegen Mittag konnte auch ich dann den Feiertag genießen. Vom Hoppen her, war ich motiviert und so wurde sich ein Spiel heraus gesucht. In Kombination mit dem 63 Euro Ticket war ein Ausflug nach Ingolstadt völlig vertretbar. Fast schon ungläubig fuhr der Zug pünktlich los und so war ich tatsächlich nach gut vierzig Minuten in der Audi-Stadt. Nach guten zehn Minuten Fußweg kam ich am Gelände des Türk SV Ingolstadt an.

Der Platz ist ok. Dieser kann mit einen Sportheim und einen Essenverkauf zumindest als solide eingestuft werden. Zu Spielen der ersten Mannschaft, sollten dann auch türkische Spezilitäten gegrillt werden, was sich durch den Holzkohlegrill erahnen ließ. 

Gegen den Tabellenletzten gewannen die Türken etwas glücklich. Nachdem Schlusspfiff ging es ohne Probleme wieder nach Hause. Ein entspannter Hoppingtag.


1141. Groundhoppingbericht, 10.05.2026:

"Abschied vom wunderschönen Ustecky kraj"

3. Spiel: Karlovarsky kraj; Karlovy Vary; 9. Liga; 3. trida, 21. Spieltag

17:00 SC Stanovice vs. FC Nove Hamry 7:0

kein Ticket

40 Zuschauer

Ein paar wenige Minuten später erreichte ich den Ground vom SC Stanovice. Der Ground sah auf Europlan nicht besonders vielversprechend aus, bei der Ankunft wurde ich positiv überrascht.

Der Platz hat vor dem kleinen Sportheim sogar drei Sitzreihen. Ausbau also vorhanden. Auch landschaftlich wieder top. Das Wetter rundete das Ganze noch gebührend ab.

Noch einmal sieben Tore gab es zum Tourabschluss. Während des Spiels wurde mit Punky gleich an der nächsten Tour gearbeitet. Während in Bayern die Ligen langsam alle aufhören, geht es in Tschechien Ligen in die letzten Spieltage. Es braucht keine hellseherischen Fähigkeiten, um zu wissen, dass ich die nächsten Wochen wohl noch öfter rüber fahren werde. Tschechien macht halt immer noch Spaß!


2. Spiel: Ustecky kraj; Usti nad Labem; 1. B trida dospelych; skupina A, 25. Spieltag

13:30 FK Cesky Lev Nestemice B vs. TJ Hermanov 2:5

80 Zuschauer

Von Teplice ging es nach Usti, wo im Stadtteil Nestemice die Stadionperle vom FK Cesky Lev gekreuzt werden sollte. Eigentlich wollte ich gestern als erstes Spiel die erste Mannschaft machen, aber als Punky für dieses Spiel von der zweiten Mannschaft zu sagte, schwenkte ich bei der Planung um. Ein paar Minuten vor dem Anpfiff kam ich am Ziel an, wo ich schon erwartet wurde. Ein kühles Birell stillte den Durst.

Das Stadion in Nestemice ist schon klasse. Eine große Steintribüne mit, einer erhöhten ebenso geilen Holztribüne. Dazu der Ausblick gigantisch. So macht das Hoppen Spaß.

Die Gäste die von ein paar Fans begleitet wurden gewannen das Spiel. Zwischendurch gab ein paar Scharmützel, aber die Eskalation blieb aus. Während des Spiels wurde dann noch eine Kommission einberufen, wo der Abschluss der Tour stattfinden sollte.   Es wurde sich nach kurzer intensiver Diskussion auf den Karlovarsky kraj geeinigt.


1. Spiel: CFL; skupina B, 27. Spieltag

11:00 FK Teplice B vs. TJ Velke Hamry 2:1

120 Zuschauer

Nach einer weiter erholsamen Nachtruhe in Teplice war ich Sonntag fit, für den nächsten Dreier. Als erstes ging es völlig tiefenentspannt knappe vier Kilometer zum Stadion vom FK Teplice. Auf dem Nebenplatz(Rasen; Mexiko)fand das Drittligaspiel von der Reserve vom FK Teplice und den Gäste von Velke Hamry statt.

Es war auf jeden Fall einer der deutlich besseren Nebenplätze. Acht Stufen auf der einen Seite und fünf Stufen auf der anderen Seite bieten einen deutlichen Ausbau. Verpflegung gab es in der Hospoda bei der Eishalle.

In einem knappen und engen Spiel setzte sich die Reserve vom FK Teplice nicht unverdient durch. Weiter ging es zur nächsten Stadionperle auf der Tour.

1140. Groundhoppingbericht, 09.05.2026:

"Dreier im Ustecky kraj"

3. Spiel: Ustecky kraj; Usti nad Labem; 8. Liga dospelych, 21. Spieltag

17:00 TJ Povrly vs. TJ Vanov 4:2

kein Ticket

50 Zuschauer

Auf das Stadion vom TJ Povrly wurde ich schon vor einiger Zeit aufmerksam. Povrly liegt ein wenig östlich von Usti nad Labem. Heute konnte diese kleine Stadionperle abgehackt werden.

Malerisch wunderschön gelegen, kann das Stadion mit einer großen Sitzplatztribüne, einen Kiosk und einer massiven, alten, verranzten Stehtribüne vollauf überzeugen. Wegen sowas fahre ich immer noch gerne nach Tschechien und überhaupt gerne in den Ustecky kraj.

Zum Spiel lachte die Sonne vom Himmel. Es war also alles perfekt, auch das Spiel bot noch einmal gute Unterhaltung. Nach dem Spiel ging es mit dem Tag zufrieden zurück in die Pension nach Teplice. Auf dem Zimmer gab es dann Abendbrot. Morgen noch einmal drei Spiele und morgen dürfte ich dann ab Mittag noch einmal in guter Gesellschaft sein.

2. Spiel: Ustecky kraj; Usti nad Labem; 9. Liga; 3. trida dospelych, 15. Spieltag

14:00 FK Jiskra Modra vs. TJ Sebuzin B 8:0

kein Ticket

40 Zuschauer

Zum zweiten Spiel waren es dreißig Minuten Fahrtzeit. Am Ende strandete ich wie schon letztes Jahr einmal in Jilove. Dort fand im Nachbarort Modra ein Neuntligaspiel statt. In Jilove wurde mit einer kurzen gesetzlichen Kaffeepause und einem kleinen Nickerchen im Auto die Zeit bis zum Anpfiff gut überbrückt.

Der Ground in Modra liegt ein bisschen versteckt im Ort, dafür kann der Platz mit einer größeren Tribüne und einem Hochsitz durchaus positiv gefallen.

Tore satt gab es hier. Nun auf zum Hauptspiel des Tages.  


1. Spiel: Ustecky kraj; Krajsky prebor dospelych, 25. Spieltag

10:30 TJ Oldrichov vs. FK Litomericko 0:1

kein Ticket

100 Zuschauer

Freitagabend wurde nach dem letzten Heimspiel der SpVgg noch die Strecke bis Teplice auf sich genommen. Die Fahrt verlief bis auf einen beinahe Wildunfall auf der Autobahn kurz vor Windischeschenbach reibungslos. Die Pension in Teplice bezog ich nach Mitternacht totmüde. Nach einer erholsamen Nachtruhe war die Fahrt zum ersten Ground am Samstag mit guten zehn Minuten sehr überschaubar. In Oldrichov stieg der Fünftligakick zwischen eben Oldrichov und Litomerice.

Die Hauptattraktion hier ist eindeutig das alte Fabrikgelände im Hintergrund der einen Längsseite des Sportplatzes. Ansonsten gab es noch einen kleinen Unterstand und ein reichhaltiges Kioskangebot. Die Klobasa mundete zum obligatorischen Tschechienfrühstück.

Das Spiel war spannend der Sieg für Litomerricko ging in Ordnung.

1139. Groundhoppingbericht, 07.05.2026:

Frauen Kreisliga; Kreis Neumarkt/Jura, 18. Spieltag

19:00 (SG)DJK Veitsaurach/TSC Weissenbronn vs. (SG)TV Hilpoltstein/TSV Mörsdorf 2/TSV Eysölden 0:1

kein Ticket

30 Zuschauer

Die letzten rund 1,5 Wochen nach meinem Moldawien Trip wurde es verhältnismäßig ruhig. Am letzten Wochenende konzentrierte ich mich ausschließlich auf die SpVgg. Am Samstag wie gesagt mit der ersten Mannschaft in Kornburg und am Sonntag daheim mit der zweiten Mannschaft gegen den SV Hahnbach. Am heutigen Donnerstag gab es wieder einen neuen Ground für mich und der fiel gar nicht so weit entfernt auf der Anlage der DJK Veitsaurach.

Typischer fränkischer Dorfground mit einer elektronischen Anzeigetafel.

Die beiden Mädelsmannschaften boten eine solide Abendunterhaltung. Am Wochenende wurden die Motoren wieder hoch gefahren.


1138. Groundhoppingbericht, 26.04.2026:

Divizia Nationala; Liga 7777; Faza 2, 7. Spieltag

18:00(OEZ)CSF Balti vs. FC Milsami Orhei 1:0

800 Zuschauer

Nach einer ausgiebigen Nachtruhe ging es wieder ran an die Arbeit. Mit dem Erstligaspiel zwischen Balti und Milsami sollte ich der Komplettierung der ersten moldawischen Liga ein weiteres Stück näherkommen. Dazu musste ich erst einmal in die zweitgrößte Stadt in Moldawien kommen. Dies lief ganz einfach vom Busbahnhof „Autogara Nord“ in Chisinau ab. Hier bestieg ich gegen 120 Lei(6 Euro)eine Matroska die mich sicher und planmäßig nach Balti brachte. Angekommen in Balti begrüßte mich neben etlichen Straßenhunden noch ein eiskaltes, windiges Wetter. Schade. Die Stadtbesichtigung war nicht gerade üppig, denn viel kann Balti nicht unbedingt. Ein vorgezogenes leckeres Abendessen und ein Chisinau Gold sollten den Nachmittag versüßen. Kurz nach fünf Uhr ging es in Richtung des Stadion vom CSF Balti. Dies wurde rechtzeitig erreicht und das erste Mal musste ich in Moldawien sogar Eintritt löhnen. 20 Lei(1 Euro)waren aber sehr überschaubar.

Balti hat neben Zimbru und Tiraspol das drittgrößte Stadion in Moldawien. Was aber Balti diesen beiden anderen voraus, dass das hier eine ewig geile Ranzbude ist. Das Stadion zerfällt und zerbricht in seine Einzelteile. Herrlich! Die Haupttribüne war sehr gut besucht und auf der Gegengerade fanden sich sogar zehn Heimfans ein, die Stimmung machten. Alles sehr nett hier und auch das Hochhauspanorama im Hintergrund ist toll.

Knapp aber nicht unverdient gewann Balti dieses Spiel der Faza 2 aus der ersten Liga(Meisterunde). Dies reicht zum vierten Platz hinter Petrocub, Zimbru und Sheriff. Milsami ist fünfter. Mit schnellen Fußmarsch wurde nach dem Spiel wieder der Busbahnhof in Balti aufgesucht, denn schließlich musste ich noch mit dem letzten Bus wieder zurück nach Chisinau kommen. Ein kotzendes Kind neben mir, hellte die Rückfahrt ungemein auf. Der Weg zum Hotel wurde zur Fuß zurückgelegt. Vorsichthalber bewaffnete ich mich mit einem Pflasterstein, dies war die goldrichtige Entscheidung, denn um ein Haar fiel mich wieder ein Straßenhund kurz vor meinem Hotel an. Schwein gehabt. Trotz dieser Viecher wird mich Moldawien bald wieder sehen. Sehr wahrscheinlich dieses Jahr noch!


1137. Groundhoppingbericht, 25.04.2026:

Liga 2 Seria Sud, 16. Spieltag

17:00(OEZ)CS Real Succes vs. CMF Cahul 5:2

kein Ticket

30 Zuschauer

An diesem Wochenende stresste ich mich in Sachen Groundhopping. Der Abpfiff war am Freitagabend in Weiden ertönt, dann ging es relativ zügig in Richtung Nürnberg. Nach einer kurzen Dusche haute ich mich für gerade einmal zwei Stunden aufs Ohr. Um kurz vor halb drei läutete der Wecker. Es war Zeit auf zu stehen. Mit dem Auto und dem Nightliner ging es zum Nürnberger Hauptbahnhof, wo um eigentlich 3:30 Uhr der Flixxbus in Richtung München Flughafen abfahren sollte. Dieser verspätete sich aber, am Ende rollte der Bus um 4:15 in Richtung der bayerischen Landeshauptstadt. Um sechs Uhr ankommen, stieg ich um kurz nach acht Uhr in den Flieger in Richtung Chisinau. Ein kleines Wellness Wochenende für mich und einfach mal nur Fussball schauen.

Nach dem Einchecken im Hotel wurde Chisinau noch ein wenig erkundet, ehe es am Nachmittag zum Drittligaspiel zwischen CS Real Succes und CMF Cahul ging. Der Ground war fussläufig vom Zentrum gut zu erreichen. Und nach einem kühlen Blonden betrat ich total übermüdet den Ground. Die Zuschauermassen waren freilich nicht da. So konnte ich zumindest mal ungestört ein kurzes Nickerchen auf der Tribüne machen. Um danach wieder voll fokussiert auf das Spiel zu sein. Sieben Toren waren eine gute Nachmittagsunterhaltung. Die Heimmannschaft bleibt übrigens so im Aufstiegsrennen. Der Abend wurde mit einem Abendessen noch gemütlich beendet. Morgen soll es in die zweitgrößte Stadt in Moldawien gehen.


1136. Groundhoppingbericht, 19.04.2026:

A-Klasse Gruppe 1; Kreis Würzburg, 22. Spieltag

15:00 SC Lindleinsmühle vs. (SG 1)TG Höchberg 2/TSG Waldbüttelbrunn 2 2:1

kein Ticket

80 Zuschauer

Am Sonntag wurde sich nach etwas längerer Zeit mal wieder für eine Fahrt mit dem 63 Euro Ticket entschieden. In letzter Zeit kamen die Fahrten mit dem Nahverkehr extrem kurz, weil bei diesen Topunternehmen DB auf allen möglichen Strecken entweder gebaut wird und Schienenersatzverkehr an der Tagesordnung sind. Die Spritpreise tuen ihr übriges, auf die ein oder andere Hoppingfahrt zu verzichten. Sonntag schaffte ich es relativ früh aus den Federn und nach kurzen Durchsuchen der Spielpläne entschied ich mich für eine Fahrt nach Würzburg, wo ich immer sehr gerne zum Hoppen hinfahre. Nach kurzer Busfahrt strandete ich in Lindleinsmühle in Nordosten von Würzburg. Hier stand das Topspiel der A-Klasse an, Zweiter gegen Erster. 

Das Sportgelände ist zwar relativ minimalistisch, hat aber irgendwie Charme. Zwei Sorten Bratwürste gab es vom Grill, ich verzichtete aber.

Die Partie wurde von beiden Mannschaften leidenschaftlich und teilweise ruppig geführt. Der Fussball war zudem besser als die Klasse es vermuten ließ. Am Ende feierte Lindleinsmühle mit dem knappen, aber verdienten Sieg die Tabellenführung. Nächste Woche dürfte ich wieder einen, bis zwei Gänge hochschalten.


1135. Groundhoppingbericht, 16.04.2026:

Bezirksoberliga; Mittelfranken, 11. Spieltag

19:30(Frauen)TSV Mörsdorf vs. (Frauen)FC Kalbensteinberg 0:0

kein Ticket

60 Zuschauer

Die erste Arbeitswoche nach dem Kurzurlaub neigt sich dem Ende entgegen und am Donnerstag konnte ich einen neuen Ground im regionalen Bereich, im zweiten Anlauf kreuzen. Zuerst wurde nach Abenberg gefahren, wo die dritte Mannschaft von der heimischen DJK leider auf dem Hauptplatz spielte. Diesen kreuzte ich bereits schon vor geraumer Zeit. Um an diesem Tag nicht leer aus zu gehen, wurde noch dreißig Kilometer weiter nach Freystadt Mörsdorf gefahren. Dort gab es ein Frauenspiel zu sehen. Hier wurde auf dem B-Platz gekickt.

Dieser ist total einfach und schlicht. 

Auch wenn das Spiel torlos endete, so war dies doch gar nicht so verkehrt. Nun darf das Wochenende gerne kommen.


1134. Groundhoppingbericht, 11.04.2026:

"Doppler in Ostdeutschland"

2. Spiel: Kreisoberliga; Ostthüringen, 18. Spieltag

15:00 SV Motor Altenburg vs. Rasensportverein Altenburg 2:1


110 Zuschauer

Von Leipzig ging es wieder zügig ein wenig zurück, jetzt wurde in Ostthüringen Halt gemacht. Die unter Hoppern bekannte Skatbank-Arena war das auserkorene Ziel. Zum Altenburg Derby in der Kreisoberliga Ostthüringen durften wir Drei den Ground kreuzen. Leider war das Spiel sportlich vom reinen Überlebenskampf in der hiesigen Liga geprägt. Die Gäste waren abgeschlagen Tabellenletzter und Motor Altenburg konnte mit einen Sieg auf einen Relegationsplatz springen. 

Das wunderbare Frühlingswetter ließ die Stadionperle mit den zahlreichen Stehstufen und der kleinen Sitzplatztribüne in ihrem vollen Glanz erscheinen. Auch der Sprecherturm, über den einen Marathontor ist ein Hingucker. Kulinarisch wurde auch wieder einiges geboten. Es gab Schmalzbrot, Roster vom Holzkohlegrill und Pommes. Zu einem Roster ließ ich mir ein Altenburg Helles schmecken. 

Motor Altenburg konnte den Überlebens wichtigen Sieg mit einem knappen 2:1 Sieg gerade so eintüten. Für uns ging es dann wieder zurück nach Weiden, wo sich unsere Wege wieder trennten. Es war ein schöner Ausflug in den Osten.


1. Spiel: 1. Kreisklasse; Staffel 2; Kreis Leipzig, 17. Spieltag

12:00 SV Mölkau 04 2 vs. SV Liebertwolkwitz 58 2 1:3

kein Ticket

45 Zuschauer

Das letzte Wochenende von meinem Kurzurlaub wurde mal wieder mit Tobi genutzt, um ein wenig überregional zu hoppen. Anstatt wie so oft nach Tschechien zu fahren, ging es in den Osten der Bundesrepublik, zuerst nach Sachsen und dann nach Thüringen. Neben Tobi konnte noch Eva aus Freiburg auf der Ausfahrt begrüßt werden. Grüße gehen in das Breisgau. Weil ich als Fahrer den Wunsch äußerte mindestens zwei neue Grounds an diesen Samstag machen zu wollen, fuhren wir als erstes nach Leipzig, wo die Fussballgrößen von Mölkau und Liebertwolkwitz die Schwerter kreuzten.

Der Ground war mit ein paar Bänken und einen kleinen Rasenwall immerhin ganz ok. Das Essenangebot war mit Pommes, Nudeltopf und Bockwurst sehr reichhaltig.

Bei diesen Reservekick gab es einen verdienten Gästessieg zu begutachten. Nun weiter zum Hauptgrund der Reise.


1133. Groundhoppingbericht, 06.04.2026:

"Österreich Doppler zum Abschluss der Tour"

2. Spiel: 2. Liga, 22. Spieltag

17:00 SKN St. Pölten vs. SK Austria Klagenfurt 2:0

1432 Zuschauer

Von Wien fuhren wir noch einmal eine knappe Stunde westlich, wo in St. Pölten das letzte Hallo von der Tour stieg. Jetzt wurden wir in der zweiten Liga beim SKN St. Pölten vorstellig, der seiner seits auch durch seine überaus erfolgreiche Damenmannschaft bekannt ist. Heute spielten wie gesagt die Männer in der zweiten Liga gegen die Austria aus Klagenfurt, ebenfalls ein großer Traditionsverein, der aber ein Insolvenzverfahren am Hals hat und die Zukunft des Verein ungewiss ist. Das schmälerte die Attraktivität des Spieles. 

Die NV Arena vom St. Pölten ist irgendwie ganz cool, auch wenn es ein neumodisches Stadion ist. Die Bauweise ist rund und das Stadion ist an den Seiten offen. Die Flutlichtmasten stechen als erstes in Auge. Innen das Stadion mit blauen Sitzschalen ausgestattet. Ein etwa 100-150 großer Supporterblock der Heimmannschaft legte einen lautstarken Support hin.

St. Pölten wurde gegen Klagenfurt seiner Favoritenrolle gerecht und besiegten die Gäste vom Wörthersee völlig verdient mit 2:0. Dadurch ist der SKN wieder Tabellenführer in der 2. Liga. Den Antrag für die Lizenz für die erste Liga haben die St. Pöltener bereits gestellt. 

Eine tolle Tour mit 12 neuen Grounds, in vier verschiedenen Länder, in vier Tagen ging zu Ende. Es wurde das Maximum heraus geholt. Gerne auch wieder nächstes Jahr eine XXL-Ostertour. Nun darf ich die restliche Woche noch meinen Urlaub genießen.


1. Spiel: Regionalliga Ost, 25. Spieltag

14:00 Sportunion Mauer vs. SV Horn 0:0

150 Zuschauer

Am Ostermontag war schon wieder Tag der Abreise. Nach einem Frühstück und einer Stadtbesichtigung in Sopron ging es wieder etappenweise zurück in Richtung Heimat. In Wien wurde der erste Break reingehauen, denn da spielte in der Regionalliga Ost die Sportunion Mauer gegen den SV Horn. Der Frühling zeigte sich von seiner besten Seite und für stolze 14 Euro konnte man das Sportgelände der Union Mauer betreten.

Man musste sich schon das Sportgelände schön reden, denn außer einer kleinen unüberdachten Tribüne gab es nicht viel vom Sportgelände zu berichten. Immerhin schmeckte der Sommerspritzer ganz ordentlich. Prost!

Torlos endete die Partie, immerhin war sie spannender, als das Ergebnis vermuten ließ. Nun schnell weiter zum Tourabschluss.


1132. Groundhoppingbericht, 05.04.2026:

"Dreier in Ungarn"

NB 1, 28. Spieltag

19:30 FC ETO Györ vs. Nyiregyhaza Spartacus FC 1:0

5000 Zuschauer

Von dem Vorort von Györ von Gönyü ging es eben zum ETO Park, der Heimspielstätte vom FC ETO Györ. Die Fahrt war mit knappen fünfzehn Minuten völlig entspannt. Nachdem am Anfang nur zwei Kassenhäuschen für die Zuschauer offen waren, bildeten sich lange Schlangen. Nach einer halben Stunde konnte auch wir dann auch mal unsere Tickets in den Händen halten, nachdem kurz vor 19:15 Uhr noch zwei weitere Kassen aufgemacht wurden. Unorganisierter Haufen hier…

Der ETO Park ist neben einem Einkaufszentrum angeschlossen. Es gibt zwei fast identische große Tribüne und eine mobile Hintertortribüne hinter dem rechten Tor. Das Stadion war mittelmäßig gefüllt und Györ konnte einen hundert Mann Stimmungsblock aufbieten. Die Gäste kamen mit hundert Gästen nach Györ.

Györ war spielerisch überlegen und auch von den Chancen hatten sie klare Vorteile. Am Ende war der knappe Sieg völlig verdient. Nach dem Spiel ging es wieder zurück nach Sopron, wo wir die letzte Nachtruhe einlegten. Morgen geht es mit einem Zwischenstop in Österreich wieder ab der Heimat.


2. Spiel: Gy-M-S Varmegyei; 1. osztaly, 18. Spieltag

17:00 Gönyü SE vs. MTE Mosonmagyarovari 2 0:1


70 Zuschauer

Am Abend planten wir das Spiel vom FC Eto Györ in der ersten ungarischen Liga. Davor war neben der Stadtbesichtigung noch ein Zwischenspiel drin. Es ging es zum Gönyü SE gegen die Gäste vom MTE Mosonmagyarovar 2. Der Platz wurde problemlos gefunden und für etwa 2,50 € konnten wir diesen Viertligaground betreten.

Eine kleine Tribüne mit einer halbrunden Überdachung ist der Hingucker auf dem Sportplatz. Ansonsten gab es einen kleinen Kiosk, wo man sich mit Kaltgetränken und ein paar Snacks sich versorgen konnte.

Spielerisch war es sogar phasenweise ein wenig besser, als das Spiel Mittag vom FC Sopron. Nach dem Abpfiff wurde das Hauptspiel des Tages angesteuert.

1. Spiel: NB 3 Eszak-Nyugati, 23. Spieltag

12:00 FC Sopron vs. Ujpest FC 2 1:4


350 Zuschauer

Dritter Tag und vorletzter Tag auf der Osteuropa Tour. Nachdem die Tour Freitag mit Tschechien begonnen hatte und gestern mit der Slowakei fortgesetzt wurde, war heute Land Nummer drei dran. Von Bratislava fuhren wir nach dem Aufstehen in Richtung Ungarn, wo das erklärte Ziel Sopron, unmittelbar hinter der Grenze war. Relativ problemlos erreichten wir Sopron. Bei besten Frühlingswetter und 20 Grad konnte man sogar das T-Shirt herausholen. Wunderbar. Geparkt wurde fast direkt neben dem Stadioneingang. Für knappe vier Euro erworben wir uns dann ein Ticket.

Das städtische Stadion von Sopron ist ganz ok. Mit einer großen Haupttribüne und einer etwas kleineren, unüberdachten Gegengerade gibt einen nennen werten Ausbau. Leider war von den Ultras von Sopron leider heute nichts zu sehen. Sie waren mir aus einen vergangenen Spielbesuch von vor drei, vier Jahren auswärts ins Auge gestochen.

Sopron war spielerisch limitiert. Die Reserve von Ujpest gewann völlig verdient. Nun ging es weiter nach Györ.


1131. Groundhoppingbericht, 04.04.2026:

"Dreier in der Slowakei"

3. Spiel: 3. Liga zapad, 21. Spieltag

16:00 FC Slovan Galanta vs. FC Banik Prievidza 3:1

220 Zuschauer

Eigentlich stand am Abend das Auswärtsspiel von Slovan Bratislava bei Dunjska Streda für uns an, aber als ich erfuhr, dass Slovan ohne Fans anreisen musste, wurde dieser Plan wieder über den Haufen geworfen. Stattdessen ging es nach Galanta, was vierzig Kilometer nordöstlich von Bratislava liegt. Hier erwartete uns nicht nur das größte Stadion in der dritten Liga West, sondern auch eine wahre Perle.

Eine große Tribüne bildet die Hauptattraktion in dem Stadion, das restliche Stadion ist von mehreren Stehstufen umgeben. Alles im Allem Top. Top waren aber wieder nicht die Preise. Sechs Euro für eine Klobasa oder eine Steaksemmel waren unverschämt.

Galanta wurde zum Ende hin des Spiels klar überlegen und gewann am Ende deutlich. Mit drei neuen Grounds im Gepäck wurde der Slowakei Tag beendet. Morgen ruft das Orbanland.


2. Spiel: Oblastny fotbalovy zväz Bratislava-vidiek, 13. Spieltag

13:00 TJ Plavecke Podhradie vs. Obecny fotbalovy klub OFC 014 Vinosady 4:1

100 Zuschauer

Dank einer rasanten Fahrweise, konnte das kurze Verfahren noch aufgeholt werden, sodass wir doch noch auf die Minute genau, pünktlich am Ground ankamen. In der Gemeinde Plavecke Podhradie fand unser zweites Spiel statt. Es war die große Unbekannte, den außer der Adresse war über den Ground nichts heraus zu finden. Wir wurden positiv überrascht.

Es war echt ein feiner, kleiner Ground. Eingebettet zwischen den Bergen, mit dem Blick auf die Burg von Podhradie(leider war für die Besichtigung keine Zeit)und dem Schloss hinter der einen Torseite war ein überragendes Panorama geboten. Ausbau gab es hier auch. Eine kleine Tribüne, ein paar Bänke und Tische auf zwei Stehstufen waren super gemütlich. Es wurde hier fleißig Hochprozentiges getankt, was bei einem Kunden Pöbeln vom Aller feinsten heraus kamen ließ. Wie er sich zum Teufel eine blutige Wange holte, wussten wir beide dann auch nicht. Schließlich wurde er gegen den Willen der Ordner abgeführt und kam mit einem Kopfverband etwas gemäßigt zurück. Herrlich!

Podhradie gewann das Gebolze relativ klar und weiter ging die wilde Fahrt. Immer weiter.


1. Spiel: Oblastny fotbalovy zväz Bratislava-mesto, 14. Spieltag

10:30 MSK Iskra Petrzalka vs. SK Igram 1:1

40 Zuschauer

Diesen Morgen erblickten wir das Licht der Welt in Bratislava, wo wir wie gesagt unsere Zelte für die nächsten zwei Nächte aufgeschlagen hatten. Bevor es zum ersten Ground gehen sollte, wurde sich erst beim nahegelegenen Tesco mit einem Frühstück für das erste Spiel eingedeckt. Danach ging es zum MSK Iskra Petrzalka. Der Verein liegt südlich von der Altstadt Bratislavas gelegen, auf der südlichen Flussseite des Flusses Dunja.

Den Ground werde ich nicht über Jahrzehnte im Gedächtnis behalten. Zwar liegt der Kunstrasenplatz mitten in der Wohnhaussiedlung, aber außer zwei kleinen Minitribünen kann der Platz nichts tolles bieten.

Das Unentschieden war gerecht. Nun schnell weiter zum zweiten Spiel des heutigen Tages.


1130. Groundhoppingbericht, 03.04.2026:

"Karfreitag Vierer in Tschechien und der Slowakei"

4. Spiel: 3. Liga zapad, 21. Spieltag

19:00 TJ Spartak Myjava vs. FK Slovan Duslo Sala 1:0

342 Zuschauer

Zu guter Letzt und mit dem vierten Spiel am heutigen Tage wurde der Tag heute mit einem Besuch beim TJ Spartak Myjava in der westlichen Slowakei abgeschlossen. Mit einer knappen Dreiviertelstunde Fahrtzeit von Uhersky Brod, konnten wir auch diesen Ground überaus pünktlich erreichen. Auch hier sichtete man wieder die bekannten Gesichter vom letzten Spiel.

Das Stadion von Myjava hat offiziell eine Kapa von knapp dreitausend. Für den heutigen Drittligakick ist das Stadion natürlich total Over Dress, aber das Stadion erinnert so an die besseren und erfolgreichen alten Zeiten. Eine kleine Gruppe die Stimmung machte, fühlte das Stadion ein wenig mit Leben. Die Preise für Essen am Kiosk waren für je sechs Euro für eine Steaksemmel oder einen Käseburger völlig überteuert. Weil das Abendessen auswärts ausfiel, musste ich gegen den Hunger den etwas trockenen Käseburger essen. Naja…

Knapp aber nicht unverdient gewann Myjava gegen die Gäste aus Sala. Nun ging es für die Nacht nach Bratislava, wo wir für zwei Nächte bleiben.


3. Spiel: Divize E, 20. Spieltag

15:30 CSK Uhersky Brod vs. SK Hanácká Slávia Kroměříž B 3:0

467 Zuschauer

Zum dritten Spiel wurden wir beide beim CSK Uhersky Brod vorstellig, hier wurden auch zwei Autobesatzungen aus Aue, Chemnitz und Dresden gesichtet. Grüße an Josef und Pasa. Hier war einiges los, sodass der Einlass an der Kasse ein wenig dauerte. Zum Anpfiff waren wir aber drin.

Das Stadion Orelsky was auch das Hauptstadion vom CSK Uhersky Brod ist kann mit einer Tribüne durchaus gefallen, auch die etwa zwanzig Supporter vom Heimteam fielen hier ebenfalls positiv auf. Kulinarisch gab es auch hier wieder die Köstlichkeiten aus dem Räucherofen…

Die Partie war eine klare Angelegenheit. Der Sieg total verdient. Ein Schrei gab es noch an diesem Tag.


2. Spiel: Zlinsky kraj; 6. Liga; skupina B, 18. Spieltag

13:00 FS Napajedla 1912 vs. FK Mladcova 1:2

kein Ticket

350 Zuschauer

Kurzfristig wurde während des ersten Spiels mit Hilfe des Matchkalenders noch die Tour ein wenig ausgefeilt. Statt nach Velka Bites fuhren wir nun in den Zlinsky kraj zum FS Napajedla. Dieses Spiel wurde kurzfristig vorlegt und passte so viel besser in die Fahrtroute.

Der Ground ist schon ganz nett. Eine große Tribüne, ein paar Stufen auf der Gegengerade und ein schönes Stadtbild im Hintergrund des Geländes machten den Ground mehr als anständig. Während des Spieles ärgerte ich mich, dass ich die Klobasa beim ersten Spiel gegessen hatte, denn hier gab es Klobasa und Cigaros aus dem Räucherofen. Fuck!

Im Topspiel Zweiter gegen Erster, gewannen die Gäste nicht unverdient. Ohne Atempause weiter zum dritten Spiel.


1. Spiel: Divize D, 20. Spieltag

10:15 FC Kurim vs. TJ Dalnice Sperice 4:0

200 Zuschauer

Der Abpfiff am Gründonnerstag war beim Spiel der SpVgg SV Weiden gegen den ATSV Erlangen ertönt, da ging es unmittelbar weiter in Richtung des Honzalandes. Eine große Ostertour mit Halt in Tschechien, Slowakei und Ungarn stand an. Für diese Tour konnte ich schon standardweiße Punky dazu gewinnen. Die Nacht nutzten wir noch, um bis nach Brno zu fahren. In einer netten und feinen Pension, ein wenig außerhalb der Stadt, auf einem Pferdegestüt checkten wir für die Nacht ein. Halbwegs ausgeschlafen erwartete uns die Sonne am Karfreitag in Brno. Die Fahrt zum ersten Spiel betrug fünfzehn Minuten. Angekommen beim FC Kurim wurde sich umgehend mit einem Frühstück versorgt. Die Klobasa fiel aber leider durch.

Weil das eigentliche Stadion vom FC Kurim gerade umgebaut wird, spielen sie aktuell auf der Hriste 2. Diese hat zumindest mit einer Stahlrohrtribüne ein wenig Ausbau.

Die Angelegenheit hier war eindeutig. Kurim feierte einen nie gefährdeten Sieg. Nun hieß es schnell weiter zum zweiten Spiel.


1129. Groundhoppingbericht, 29.03.2026:

"Doppler im westlichen Mittelfranken"

2. Spiel: Kreisliga 1; Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, 22. Spieltag

15:00 TSV Marktbergel vs. ESV Ansbach-Eyb 4:0

kein Ticket

100 Zuschauer

Genau zum Anpfiff erreichte ich den Ground vom TSV Marktbergel, welcher mein vorletzter fehlender Ground in dieser Liga war. Jetzt fehlt nur noch der Platz von der SG Neuhof/Trautskirchen. Schnell wurde der Platz betreten und sich auf der Tribüne platziert.

Wie gesagt verfügt der Ground über eine neue, sehr anständige Tribüne. Hatte ich gar nicht erwartet. Also Daumen hoch. Auch die Berge um den Ground herum, bilden ein schönes Panorama. Durchaus ein kleine Perle. 

Im Spiel Vorletzter gegen den Tabellenletzten war es eine klare Angelegenheit. Die Gäste dürften wohl schon länger für die Kreisklasse in der nächsten Saison planen, Marktbergel hält den Abstand auf den Abstiegsrelegationsplatz noch in Sichtweite. Der Sonntag verlief mit zwei Grounds durchaus ordentlich. Fünf neue Grounds in der Woche sind auch völlig ok, so kann es nächste Woche gerne weiter gehen. 


1. Spiel: B-Klasse Gruppe 3; Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, 20. Spieltag

13:00 SG Colmberg/Oberdachstetten 2(B9)vs. TSV Lehrberg 2(B9)3:2

kein Ticket

20 Zuschauer

Sonntag war ich gewillt einen Doppler im Nahbereich zu fahren. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, musste ich auf das westliche Mittelfranken, an der Grenze zu Baden-Württemberg zugreifen. Die knapp 70 km einfach, kosten ja in der heutigen Zeit ein Vermögen für den Sprit, aber was solls, ich bin ja kein Geringverdiener... In Oberdachstetten erreichte in mein Ziel, wo die SG Colmberg/Oberdachstetten gegen den TSV Lehrberg das Reservespiel austrug. 

Der Platz hat immerhin einen Graswall zu bieten. Verpflegung war vorhanden.

Fünf Tore, die alle in der ersten Halbzeit fielen, waren gute Unterhaltung. Nach dem Abpfiff fuhr ich knappe zehn Kilometer weiter nach Marktbergel. 


1128. Groundhoppingbericht, 28.03.2026:

"Weiden in der Mitte im vom Sandwich"

2. Spiel: A-Klasse 2; Kreis Bamberg, 23. Spieltag

17:30 ASV Hollfeld 2 vs. FV Giech 2 0:1

kein Ticket

10 Zuschauer

Eigentlich war ich für Sonntag hochmotiviert und es war eigentlich geplant, dass ich in Karlovy Vary oder Hof meine Zelte für die Nacht aufschlagen sollte. Aber bei einem Pisswetter mit Wind, Nieselregen und Temperaturen um die 2-4 Grad entschied ich mich, nach dem Hof Spiel wieder nach Hause zu fahren, schließlich geht es Ostern auf Tour, deshalb sollte der Abbruch vertretbar sein. Auf dem Rückweg machte ich einen deutlichen Umweg über Hollfeld, um dort die zweite Mannschaft gegen die Reserve vom FV Giech zu sehen. Was für ein Fussballknaller.

Den A-Platz machte ich vor gut zehn Jahren sogar mit der SpVgg gegen den ASV Hollfeld, heute konnte ich einen der beiden Nebenplätze kreuzen. Dieser war sehr mau.

Giech gewann das Spiel 1:0. Aus die Maus. Zurück ins Warme und Trockne.


1. Spiel: Karlovarksy kraj; OP muzu Cheb,15. Spieltag

12:00 TJ Faal Studanka vs. TJ Sokol Velka Hledsebe 2:0


50 Zuschauer

So macht doch das Auswärtsspiel der SpVgg SV Weiden in Hof gleich mehr Spaß, wenn man vorher im gelobten Land noch einen Ground kreuzen kann. Bevor um 15 Uhr die Pflicht folgte, durfte ich mich vorher mit Andrea und Punky über einen weiteren neuen Ground in meiner Statistik in Tschechien freuen. Der vermutlich westlichste Verein in Tschechien, im Nordwesten von Tschechien an der Grenze zu Sachsen, Faal Studanka hatte zur Mittagszeit ein Heimspiel. Kurz nach halb zwölf erreichte ich das Ziel, wo Punky schon am Tanken war. Auch ich gönnte mir ein kleines kühles Pivo und gegen das Erkältungswetter vorbeugsamer Weise mit Punky einen "Medovina-Schnaps".

Anders als auf den Bildern bei Europlan, kommt der Ground ein bisschen besser weg. Der Platz ist weitläufig und im Hintergrund bilden die Häuser ein nettes Bild. 

Studanka gewann das Spiel souverän mit 2:0. Nun hieß es schnell weiter nach Hof.


1127. Groundhoppingbericht, 26.03.2026:

B-Klasse West 2; Kreis Neumarkt/Jura, 17. Spieltag

19:00 TSV Rittersbach 2(9er)vs. FC Frickenfelden 2(9er)1:1

kein Ticket

20 Zuschauer

Der Winter bäumte sich an diesen Donnerstag noch einmal auf, am Abend beruhigte sich das Wetter und nach kurzer Erholung wurde für mich nach einen Ground Ausschau gehalten. Ich wurde sogar im nahen Umkreis fündig. Gute zwanzig Kilometer entfernt, in der Nähe von Roth trafen die Reserven vom TSV Rittersbach und des FC Frickenfelden aufeinander. Das Spiel sollte stattfinden und trotz der perversen Spritpreisen in Höhe von 2,09 € für den Liter Super war diese Strecke vertretbar. 

Fast logischerweise wurde auf dem B-Platz gespielt, weil der A-Platz über kein Flutlicht verfügt. Sehr schlicht ist der Platz. Einzig die neckischen Torabfangnetze konnten für Erheiterung sorgen. 

Bei Temperaturen um die 2 Grad bibberte man sich durch das Spiel, dass ansich für die Liga ganz ok war. Neuer Ground passt, nun wieder zurück ins Warme. 


1126. Groundhoppingbericht, 21.03.2026:

A-Klasse Süd; Kreis Amberg/Weiden, 19. Spieltag

13:15 FC Amberg 2 vs. TUS Hohenburg 1:1

kein Ticket

30 Zuschauer

Manche sehen in der zuletzt Fußball freien Zeit der letzten gut 1,5 Wochen eine handfeste Krise bei mir, ich kann beruhigen, ich komme bald wieder in voller Stärke. Wenigstens ein Ground ging in dieser Woche und dieser wurde gekreuzt vor dem Topspiel in der Bezirksliga Nord FC Amberg gegen SpVgg SV Weiden 2. Es ist nur selten möglich einen der Nebenplätze vom FC Amberg zuverlässig zu machen, heute war so eine seltene Möglichkeit, weil die erste Mannschaft das Spiel kurzfristig nach vorne verlegte. Somit musste die Reserve auf dem Nebenplatz vom Stadion am Schanzl ausweichen. Für mich natürlich Top.

Der Platz kann nicht viel. Einzig die alte Skateranlage im Hintergrund des Platzes kann ein wenig Aufmerksamkeit erwirken.

Fussballerisch war das hier typische A-Klassenniveau. Viel mehr Worte muss man über diesen Spielbesuch nicht verlieren.

1125. Groundhoppingbericht, 10.03.2026:

U16 Cupa Elitelor

12:00(OEZ)Academia de Fotbal Viitorul Cluj vs. FC Uta Arad 3:1

kein Ticket

50 Zuschauer

Am Abreisetag wurde nach ein bisschen Kultur und einem Frühstück in der Stadt etwas für die Hater getan. Es ging noch einmal zum Fussball, dieses Mal zu einem U16 Spiel. Auf den Gelände der Fussballakademie von Viitorul Cluj duellierten sie sich mit dem FC UTA Arad. 

Das kleine Stadion kann mit einer Tribüne einen deutlichen Ausbau vorweisen. Es gibt weiß Gott schlechtere Grounds. 

Viitorul gewann völlig verdient, ein Spiel, dass übrigens 90 Minuten(2x45 Minuten)dauerte. Damit dürfte über dieses Spiel alles gesagt sein.

Nach dem Spiel fuhren wir noch einmal in einen anderen Teil der Stadt. Ein bisschen Sightseeing und ein kurzer Abstecher zum Supermarkt bildeten das Ende, unseres gemeinsamen Rumänien Trips. Das Land konnte mich überzeugen und ich komme bestimmt irgendwann mal wieder. Fünf neue Grounds waren eine mehr als zufriendstellende Ausbeute. Bis bald in diesem Theater.

1124. Groundhoppingbericht, 09.03.2026:

"Zurück nach Cluj"

2. Spiel: Superliga, 30. Spieltag

20:00(OEZ)CFR 1907 Cluj vs. SC Dinamo 1948 Bukarest 2:0

8450 Zuschauer

Zurück in Cluj wurde sofort das Stadion vom CFR Cluj aufgesucht. Hier spielte eben der CFR Cluj gegen Dinamo Bukarest. Beide Teams finden sich in den Meisterschafts Playoffs wieder, dies war bereits vor dem Anpfiff klar. Trotzdem erwartete ich mir von den Spiel einiges. Zum Beispiel war ich sehr auf den Auftritt von einen der größten Vereine aus Rumännien gespannt, nämlich auf den Support von Dinamo Bukarest. Das Ticket wurde sich problemlos ergattert und dann wurde erst einmal das Stadion betreten und sich ein kleiner Snack geholt. 

Das Stadion von CFR besteht aus drei Tribünen. Die linke Hintertorseite ist ohne Ausbau. Einzig die Anzeigetafel findet hier Aufmerksamkeit. Insgesamt waren 8500 Zuschauer im Stadion, davon waren aber 1500-2000 Fans von Dinamo Bukarest. Cluj stellte einen Stimmungsblock von cirka von 300-400. Der Support war hier mittelmäßig. Dinamo enttäuschte mich vom Support, nur selten waren sie lautstark vernehmbar.

Furchtbar schlecht war Dinamo Bukarest im Spiel. Vor allem in der ersten Halbzeit war Cluj klar überlegen. Die 2:0 Pausenführung für Cluj war hochverdient. Die zweite Halbzeit war weitestgehend langweilig. Dinamo hatte Mitte der zweiten Halbzeit ihre stärkste Phase, aber nachdem sie sogar einen Elfmeter verschossen, gewann Cluj mit 2:0. Nach dem Spiel wurde das Hotel aufgesucht. Der Tag war anstrengend. 


1. Spiel: Liga 4 Alba U19, 11. Spieltag

16:00(OEZ)ACS Sticla Ariesul Turda U19 vs. CS Viitorul Santimbru U19 8:1

kein Ticket

50 Zuschauer

Montagfrüh ging es nach einem Morgenkaffee wieder zurück nach Cluj, wo der eigentliche Hauptgrund der Tour lag. Am Abend war das Spiel von CFR Cluj gegen Dinamo Bukarest geplant. Auf den aufregenden Trip über den Bergpass wurde dieses Mal verzichtet, das Gebiet wurde weiträumig umfahren. Trotzdem hatte die Fahrt einige brenzlige Situationen, als zum Beispiel mein Beifahrer nach dem xten Bier seine Blase entleeren wollte und dabei von vier Straßenhunden bedrängt wurde. Gott sei Dank blieb er unverletzt. Am Vortag wurde von mir für den Nachmittag noch ein Jugendspiel auswendig gemacht. Kurz vor Cluj liegt die Stadt Turda. Die Stadt die früher eine große Industriestadt war, ist heute für den Niedergang vieler Industrien in Rumänien bekannt. Den Ground erreichten wir frühzeitig. Nach kurzen Nachfragen hatten wir Gewissheit, dass das Spiel stattfand. Sehr gut, es läuft einfach. Die Spieler trudelten erst nach und nach eine halbe Stunde vor dem Anpfiff ein. Egal, Hauptsache der Ball sollte rollen.

Das Stadion war natürlich der Star der Tour. Was für eine mega geile alte Ranzbunde. Die Tribüne zerfallen und verfallen. Was für ein geiler Scheiß hier. Einfach nur genießen. Der unendliche Blick in die wunderschöne Landschaft tut sein übriges. Für solche Grounds ist man einfach Hopper geworden.

Beim Scheibenschießen kam man fast nicht mit. Am Ende sollte die Partie vermutlich 8:1 geendet haben. Nun rief noch einmal die erste Liga in Rumänien.


1123. Groundhoppingbericht, 08.03.2026:

"Doppler zum Rumänienauftakt"

2. Spiel: Superliga, 30. Spieltag

17:00(OEZ)ACS Campionii Fotbal Club Arges vs. AFC Unirea Slobozia 0:0

3525 Zuschauer

Der Abpfiff in Sura Mare war ertönt so ging es zum eigentlichen Hauptziel des heutigen Tages, nämlich nach Mioveni, wo das Erstligaspiel zwischen Arges Pitesti und AFC Unirea steigen sollte. Die Fahrt dorthin war geprägt von wunderschöner bergiger Landschaft und einer Karpatenüberquerung, wo ich mit meinen Fahrtkünsten und mit dem Leihwagen an meine Grenzen stieß. Ein kleiner Teil der Strecke über den Berg, war so schlecht beieinander, dass der Leihwagen auf den völlig unebenen teils Schotterweg einmal aufsetzte. Vermutlich hätte man diesen Teil der Route weiträumig umfahren sollen. Aber maps.me schickte mich eben über diesen Bergpass. Immerhin entschädigten die Bergdörfer für die Strapazen, welche völlig abgelegen von der menschlichen Zivilisation lagen. Mioveni erreichten wir dann übrigens punktgenau.

Für 30 Leu bekamen wir je das begehrte Ticket. Das Stadion ist mit ca. 8000 Kapazität eher klein, aber für das heutige Spiel völlig ausreichend. Arges legte einen soliden Support hin, die Gäste waren von etwa 30-40 Fans vertreten.

Arges war zwar klar spielbestimmend, aber mehr als ein torloses 0:0 kam bei diesen Spiel nicht heraus. Für Arges geht es in die Meisterschaftsplayoffs und für die Gäste die Abstiegsplayoffs. In der eigentlichen Heimatstadt von Arges in Pitesti schlugen Punky und ich unsere Zelte für die Nacht auf. Der Tag in Rumänien machte Spaß.


1. Spiel: Cupa Romaniei Sibiu, Runde der letzten 32

11:00(OEZ)ACS Athletic Sura Mare vs. AFC Miercurea Sibiului 2:0 n.V.

kein Ticket

50 Zuschauer

Wie schon im Bericht vorher erwähnt ging es für mich am Abend noch zum Nürnberger Flughafen, wo ich bereits von Punky erwartet wurde. Zusammen ging es nach Rumänien. Die WizzAir Maschine mit Flugnummer W4 3370 hob um 21:40 Uhr von Nürnberg ab. Cluj erreichten wir gegen 0:30 Uhr Ortszeit(+1 h). Der Leihwagen wurde relativ problemlos abgeholt und dann ging es noch gute zwanzig Minuten in Richtung des Hotels. Nach dem Einchecken wurde sich schnell noch im angrenzenden Supermarkt mit dem Nötigsten eingedeckt. Gegen 2:30 Uhr war dann auch endlich für uns Nachtruhe angesagt. Sonntagfrüh gegen 9 Uhr wurde es dann wieder ernst, denn das erste Spiel wartete. Auf dem Weg nach Pitesti(Raum Arges), wurde ein kleiner Zwischenstopp in Sura Mare, unweit von Sibiu(Hermannstadt gemacht). Hier sollte um 11 Uhr das Spiel des Kreispokals im Raum Sibiu zwischen Zenit Sibiu und Miercurea Sibiului steigen. Während auf den einen Trikots Miercurea auswendig gemacht werden konnte, suchte man die Mannschaft von Zenit Sibiu vergebens. Völlig irritiert fragte ich bei zwei Zuschauern nach und die versicherten mir, es spielte Sura Mare gegen Miercurea Sibiului. Keinen Plan, was hier abging, auch bei sofascore stand unter anderem Zenit Sibiu. 

Das kleine Stadion von Sura Mare ist für den Fussballästheten ein Augenschmauß. So viel Gammel und ein Platz der eher an eine Pferdeweide, oder Kuhwiese erinnerte war aller erste Sahne. Rumänien kann von den Grounds meistens voll überzeugen. 

Am Anfang war die Partie noch ansehnlich mit zunehmender Spieldauer wurde diese immer schwächer. Die Verlängerung musste für die Entscheidung her halten. Hier gewann tatsächlich Sura Mare(Zenit Sibiu?)unter anderem nach einem Traumtor zum 2:0 aus spitzen Winkel mit eben 2:0. Tourauftakt wurde erfolgreich gemeistert.


1122. Groundhoppingbericht, 07.03.2026:

Testspiel

15:00 SG Barthelmesaurach/Kammerstein vs. TSV Altenfurt 1:2

kein Ticket

30 Zuschauer

Das Wochenende begann für mich verzögert, dann aber richtig. In der Früh leistete ich erst noch eine kleine Zusatzschicht ab, ehe es am frühen Nachmittag noch schnell zu einem Ground gleich in der Nähe ging. Die SG Barthelmesaurach/Kammerstein testete in Kammerstein gegen den TSV Altenfurt. Nach dem vor Jahren schon der A-Platz fiel, so wurde heute der B-Platz gekreuzt. Somit nächste Anlage in Mittelfranken komplett.

Der Platz ist relativ schlicht, kann aber durch die Landschaft ringsherum an Gefallen finden. Die Sonne tat ihr übriges und so ließ es sich bei Frühlingstemperaturen bestens aushalten.

Altenfurt gewann knapp, aber verdient das Testspiel. Nach dem Spiel war noch einmal Eile geboten, da es am Abend noch mit dem WizzAir Vogel wieder nach Osteuropa gehen sollte.


1121. Groundhoppingbericht, 01.03.2026:

"Doppler im Raum Fürth"

2. Spiel: Testspiel

15:00 TSV 1861 Zirndorf vs. SV Großhabersdorf 0:3

kein Ticket

30 Zuschauer

Von Ammerndorf ging es zehn Minuten zurück in Richtung Nürnberg. Nun probierte ich in Zirndorf mein Glück. Beim ASV wollte ich den Platz 4 des heimischen ASV kreuzen, aber beim Erreichen des Platzes stellte ich fest, dass ich hier schon einmal gewesen war. Dank Europlan(laut denen Platz 4, damals aber Platz 3)wäre ich fast in die Falle getappt. Ich merkte es Gott sei Dank noch rechtzeitig und fuhr kurzerhand rüber zum TSV 1861 Zirndorf. Hier fehlte mir noch der B-Platz. Und yes, es wurde auf dem B-Platz gespielt. Somit neuer Ground. Ich behaupte man kann diesen Platz nur schwer machen, denn sowohl der A- und B-Platz haben beide Flutlicht. 

Der B-Platz ist freilich nichts tolles, aber Ground ist Ground.

Im Testkick zwischen den TSV 1861 Zirndorf und dem SV Großhabersodorf gewannen die Gäste völlig verdient mit 3:0. Der Tag war mit zwei gemachten Ground, so wie erhofft. Es läuft wieder!


1. Spiel: Testspiel

12:30 TSV Ammerndorf 2 vs. TSV Wachendorf 2 2:5

kein Ticket

25 Zuschauer

So langsam zieht der Frühling ins Frankenland ein und kaum sind die ersten Sonnenstrahlen zu sehen und die Temperaturen annährend wieder zweistellig, hat man auch gleich wieder mehr Bock zum Hoppen. Das Ziel für Sonntag waren zwei Grounds und beim üblichen sondieren der möglichen Spiele blieb ich bei der Reserve vom TSV Ammerndorf hängen. Unbekannterweise dachte ich bis vor kurzem, dass der TSV zwei Plätze hat, dabei hat er drei. Somit fehlte noch einer zur Anlagenkomplettierung. Sicherheitshalber fragte ich bei einem Freund, der seiner Zeit Torwart beim TSV Ammerndorf ist, nach ob das Spiel stattfand. Und? Jawoll die Kugel sollte auf dem Ammerndorfer Acker rollen. Also nichts wie hin.

Der Platz 3 ist eine ziemliche Buckelpiste und auch deswegen durfte man hier kein Fussballschmankerl erwarten.

Während der erste Durchgang ausgeglichen war, wurde es im zweiten Durchgang eine klare Sache für die Gäste. Mit diesen Spiel habe ich nun alle drei Plätze in Ammerndorf gekreuzt. Jawoll.


1120. Groundhoppingbericht, 28.02.2026:

Testspiel

17:00(Gelände TSV Rosstal)TSG 08 Roth vs. TV Hilpoltstein 5:1

kein Ticket

10 Zuschauer

Ums Verrecken ging heute um das Auswärtsspiel der SpVgg SV Weiden in Großschwarzenlohe kein neuer Ground für mich. Meine Begeisterung für Revisits hält sich ja bekannterlicher Weisen in Grenzen, da benötigte es schon ein paar Überredungskünste, dass ich mich vom Tobi zu einem Revisit hinreißen ließ. Es wurde die Sportmeile in Rosstal angesteuert. Den Kunstrasenplatz kreuzte ich vor zwei oder drei Jahren.

Das Spiel endete 5:1 für Roth. Mehr braucht man nicht sagen, außer, dass das ganze Spiel verquatscht wurde.


1119. Groundhoppingbericht, 27.02.2026:

Oberliga Baden-Württemberg, 21. Spieltag

19:00 1. Göppinger SV vs. 1. FC Normania Gmünd 1:1

1050 Zuschauer

Zum Endspurt im Februar gab es für mich einen überregionalen Ground zu kreuzen. Anfang der Woche trudelte eine lose Anfrage vom Sebastian ein, am Freitag ein wenig auf Tour zu gehen. Dieser Anfrage kam ich gerne nach und das unser Einer auch einmal wieder ein bisschen Qualität fährt, entschlossen wir uns gemeinsam nach Baden-Württemberg zu fahren, wo das Hohenstaufenderby in der Oberliga Baden-Württemberg stattfand. Der 1. Göppinger SV empfing die Gäste vom 1. FC Normania Gmünd. Nachdem ich schon gegen Mittag Feierabend hatte entschlossen wir uns, schon um 14 Uhr los zu fahren. Um kurz nach 16 Uhr erreichten wir bereits Göppingen. Die Sonne strahlte und lachte an diesen Tag vom Himmel und auch wir eröffneten, wie auch viele andere Einwohner Göppingen bei 21 Grad die Freiluftcafesaison. Während wir fleißig Sonne tankten, beobachten wir das Treiben in der Stadt, ein paar komische Gestalten waren auch hier unterwegs und mit 40 Prozent Einwohner mit Migrationshintergrund ist die Stadt freundlicher Weise ausgedrückt Multikulti. Kurz nach 18 Uhr machten wir uns langsam zum Stadion auf. Der Zuschauerandrang war überdurchschnittlich hoch und einige Zuschauer wurde das Parken in der Wiese, nahe des Stadions zum Verhängnis, denn sie blieben in der tiefen Erde mehrfach stecken. Wir konnten unser Auto sicher unweit des Stadions parken.

Eine größere überdachte Tribüne mit einer VIP Tribüne(Zelt)rechter Hand davon und einen Stehbereich links von dieser bilden das Hauptbild des Stadions. Auf der Stehtribüne links von der Haupttribüne fanden sich etwa fünfzig Fans der Göppinger, die ab und an Stimmung machten. Die Gegengerade besteht aus ein paar einfachen Stehstufen, wo auch der Gästekäfig mit angeschlossen ist. Das Speisenangebot war mit Currywurst, Pommes und roter und weißer Wurst vielfältig, das Chiemseer Bier war allerdings ein Minuspunkt. 

Nach etwas stärkeren Beginn flachte die Partie sehr schnell ab und es war ein teils langweilige Partie. Kurz nach der Pause ging der 1. Göppinger SV nach Foulelfmeter in Führung. Diese Führung hielt bis kurz vor Ende stand, ehe die harmlosen Gäste in den Schlussminuten noch die Ausgleich erzielen konnten. Die Punkteteilung im Derby war gerecht. Nach dem Spiel ging es auf direkten Wege heim. Das Jahr 2026 kommt langsam auf Touren. 


1118. Groundhoppingbericht, 25.02.2026:

Testspiel

18:45(Gelände ASV Buchenbühl)SG TSV 1883 Johannis Nürnberg/ASV Buchenbühl U17 vs. 1. SC Feucht U17 1:6

kein Ticket

10 Zuschauer

Bereits Anfang der Woche wurde ein wenig der Markt sondiert, was im Nah- und Regionalverkehr unter der Woche den so möglich sei. Schnell fiel mir für Mittwoch ein Spiel ins Auge, welches in der Nähe von meinen letzten Kunden am Mittwoch seien sollte. Um ca. 18:30 Uhr konnte ich den Feierabend vermelden und schnell ging es durch die Stadt zum Gelände des ASV Buchenbühl, welches direkt neben der Start- und Landebahn des Nürnberger Flughafens liegt. Nur wenige Augenblicke nachdem Anpfiff konnte ich das Areal des ASV Buchenbühl betreten wo heute die B-Jugend der SG Johannis 1883/ASV Buchenbühl gegen den 1. SC Feucht ein Testspiel bestritt. 

Der Nebenplatz wurde heute bespielt, welcher mir noch in meiner Nürnberg-Sammlung fehlte. Wunderbar und somit ein neuer Ground, auch wenn dieser nicht viel kann.

Unter der Vergewaltigung der deutschen Sprache mit "Digga" und "Wallah" konnten die Gäste vom 1. SC Feucht das Spiel klar mit 6:1 gewinnen. Für ein Abendessen sorgte die nahelegende Norma, die ich in Halbzeitpause aufsuchte. Eine Flasche "Pennerglück"(Kaiserkrone)und ein paar billige Semmeln und eine Packung billige Schinkenwurst sorgten für den kulinarischen Hochgenuss. Ein Ground mehr. Passt!


1117. Grounhoppingbericht, 22.02.2026:

"Testspielhaferdoppler in Bamberg"

2. Spiel: Testspiel

15:00(Gelände SC Lichteneiche)SG Gundelsheim/Lichteneiche 2 vs. SV Memmelsdorf 2 10:3

kein Ticket

40 Zuschauer

Schnell ging es von der Don Bosco Bamberg rüber nach Gundelsheim. Nach exakt fünfzehn Minuten und einer Punktlandung zum Anpfiff kam ich am Gelände des SC Lichteneiche an. Die SG Gundelsheim/Lichteneiche 2 testete im Nachbarschaftsduell gegen ebenfalls die Reserve vom SV Memmelsdorf. 

Für Romantiker der Acker-, Sand- und Hartplätze war man hier genau richtig. Habe schon lange nicht mehr so ein unebenes Geläuf gesehen. Einfach herrlich. Der Platz liegt direkt neben der Autobahn und keine 800 Meter von der Autobahnausfahrt Bamberg-Memmelsdorf entfernt. Die Stadt sperrte die übrigen Plätze der SG, sodass schlussendlich nur dieser Trainingsacker übrig blieb. Mir war es recht. Den Hauptplatz der SC Lichteneiche, kann man ja später mal machen.

Das Spiel zwischen den beiden B-Klassenmannschaften war fußballerisch aller höchstes Niveau. Dreizehn Tore waren beste Unterhaltung. Mit drei Grounds verlief das Wochenende zufriedenstellend.  Trotz der soliden 12 Grounds in dem Jahr bis jetzt, ist es deutlich schlechter als das letztes Jahr(16 Grounds)zu dem gleichen Zeitpunkt. So langsam darf das Jahr 2026 so richtig los gehen. Das erste kleine Highlight wartet in zwei Wochen auf mich. Bis dahin weiter fröhlich den Nebenplätzen und Kunstrasenplätze der Republik hinterher.


1. Spiel: Testspiel

13:00(Damen)DJK Don Bosco Bamberg vs. TSG 2005 Bamberg 2:0

kein Ticket

15 Zuschauer

Der Samstag verlief leider etwas außerplanmäßig ohne Fussball. Dies lag nicht nur an den Spielausfall des ersten Bayernligarestrückrundenspiels der SpVgg SV Weiden beim ASV Neumarkt. Sonntag sollten mindestens zwei neue Grounds gehen. Leider war dies im näheren Umkreis gar nicht möglich, sodass ich ins oberfränkische und allzeit bekannte Bamberg ausweichen musste. 

Mit dem heutigen Tage wurde der Kunstrasenplatz 2 der DJK Don Bosco Bamberg gekreuzt. Wie im Winter üblich werden die meisten Kunstrasenplatz am Wochenende fast den ganzen Tag bespielt. Mein eigentliches Spiel wurde auf dem Kunstrasenplatz 1 verlegt, sodass ich die Mädels der Don Bosco ansehen musste. Mir komplett egal, denn Hauptsache ich konnte den an sich schlichten Platz kreuzen.

Don Bosco war deutlich überlegen, der Sieg war hochverdient. Schnell ging es zum zweiten Spiel weiter.


1116. Groundhoppingbericht, 20.02.2026:

Testspiel

19:00 SV 1949 Offenhausen vs. SV Rasch 1:1

kein Ticket

60 Zuschauer

Nun stand das Wochenende an und ohne jeglichen Verpflichtungen konnte ich in dieses, nach Feierabend am Freitag gehen. Zum Einstieg in das Wochenende gab es am Freitagabend noch ein Testspiel. Aufgrund des immer noch ein herrschenden  Winter im Freistaat fielen weiterhin reihenweise Spiele aus. Die Schlinge zog sich immer weiter um dem Hals zusammen, aber als eines der wenigen letzten Spiele kam für mich das Testspiel vom SV Offenhausen in Frage. Nach kurzer Nachfrage beim Verein und des Kontrollieren in meinem Archiv machte ich mich am Abend nach Offenhausen auf. Offenhausen lag ein wenig am Berg erhöht, in der Nähe von Hersbruck. Dummerweise war die eine Zufahrtsstraße gesperrt, sodass ich von der anderen Seite des Berges heran fahren musste. Dies gelang mir mit leichter Verspätung. Und obwohl noch Schnee lag, pfiff der Schiedsrichter bei freien grünen Geläuf das Spiel an. 

Der Nebenplatz vom SV Offenhausen war noch umschlossen von einer Winterlandschaft, ein deutlicher größerer Zuschauer Zuspruch als erwartet, war dann bei diesen Testspiel vor Ort.

Leistungsgerecht trennten sich beide Teams 1:1. Für mich ging es zurück ins Warme. Erfolgreicher Start in das Wochenende.


1115. Groundhoppingbericht, 15.02.2026:

Testspiel

14:00 SF Großgründlach 1948 vs. TSV Frauenaurach 2:1

kein Ticket

40 Zuschauer

Eigentlich wollte ich am Sonntag mindestens zwei Grounds machen, aber leider wie fast schon in der ganzen Wochen fielen ein Großteil der Testspiele in Mittelfranken witterungsbedingt aus. Immerhin blieb ein mögliches Spiel in Nürnberg übrig und somit musste ich einen überschaubaren Aufwand betreiben um zum Spiel zu kommen. Nach guten zwanzig Minuten Autofahrt erreichte ich das Knoblauchland in Nürnberg, unweit des Flughafens. 

Bei den Sportfreunden Großgründlach war ich schon zwei Mal, damals noch unter anderen auf dem Hartplatz der vor kurzer Zeit durch einen Kunstrasenplatz ersetzt wurde. Bevor bei der Groundhopperpolizei wieder die Sirenen schrillen, so muss ich anmerken, dass der Platz deutlich um einige Meter(30-40 Meter)nach links vom Sportheim versetzt neu gebaut wurde. Deshalb eindeutig neuer Ground. 

Die Sportfreunde gewannen das teils nicht gerade hochklassige Testspiel knapp mit 2:1. Immerhin ein neuer Ground am Sonntag ließ die Woche halbwegs versöhnlich abschließen.


1114. Groundhoppingbericht, 12.02.2026:

Testspiel

20:00 SV Gutenstetten-Steinachgrund 1949 vs. 1. FV Uffenheim 0:2

kein Ticket

30 Zuschauer

Der Arbeitstag am Donnerstag war erfolgreich bewältigt worden und am Abend gab es mit dem Testspiel vom SV Gutenstetten Steinachgrund noch ein Testspiel für mich zu sehen. Nach einer dreiviertel Stunde erreichte ich Gutenstetten. Das Auto wurde sicher unweit der Hochwasserzone abgestellt und dann ging es über die Brücke zum Ground. 

Als ganz ok, aber auch irgendwie nichts besonderes kann der Kunstrasenplatz vom SV Gutenstetten bezeichnet werden. 

Auch wenn Gutenstetten die aktiviere Mannschaft war, konnten die Gäste aus der Bezirksliga gegen den Landesligisten einen 2:0 Sieg feiern. Dieser war aufgrund der Kaltschnäuzigkeit der Uffenheimer gar nicht mal so unverdient. Ein neuer Ground mehr.


1113. Groundhoppingbericht, 07.02.2026:

Testspiel

17:30 FC Moosburg 1968 vs. SG Weihmichl/Neuhausen 8:0

kein Ticket

35 Zuschauer

So langsam erwache auch ich aus dem Groundhoppingwinterschlaf. Die letzten zwei Wochenende gab es die ersten Gehversuche im neuen Jahr, an diesen Wochenende stand neben dem Testspiel der SpVgg gegen Ettmannsdorf in Oberhinkofen ein weiteres Spiel an diesem Samstag für mich an. Ich war heiß wie Frittenfett und mit aller Gewalt, wollte ich einen neuen Ground neben eben diesen Testspiel hinbekommen. Ich musste allerdings länger suchen, aber im Donau/Isar Kreis wurde ich fündig. Da spielte der FC Moosburg Isar gegen die SG Weihmichl/Neuhausen. Die Fahrt von Oberhinkofen nach Moosburg war knapp, aber es reichte um zum Anpfiff dort anzukommen.

Während der Kunstrasenplatz, wo heute gespielt wurde sehr schlicht ist, kann der Hauptplatz mit einer Tribüne voll überzeugen. Werde ich definitiv mal auf meine Merkliste setzten.

Eine äußert klare und eindeutige Geschichte war dieser Testkick. Zufrieden fuhr ich nach diesen Samstag wieder nach Hause. Sonntag musste leider fussballfrei bleiben. 


1112.Groundhoppingbericht, 06.02.2026:

Testspiel

19:00(Gelände TSV 1860 Staffelstein)SV Dörfleins vs. SC Trossenfurt-Tretzendorf 1:6

kein Ticket

30 Zuschauer

Freitag nach Feierabend war ich gewillt das Wochenende mit Groundhopping ein zu läuten. Leider fielen nach und nach etliche von mir heraus gesuchten Spiele aus. Meine Laune war dementsprechend im Keller, weil ich auch nicht gewillt war, für irgendeinen sinnlosen Testbums weit über hundert Kilometer zu fahren. Außerdem bin ich seit dem Monat wieder im Besitz des Deutschlandsticket und dies soll sich auch lohnen. Am Ende zündete die letzte Patrone und ich fuhr von Nürnberg nach Bad Staffelstein. Dort testeten die beiden Kreisligisten SV Dörfleins und der SC Trossenfurt-Tretzendorf. Für das Spiel kündigte sich kurzfristig Benny an und so hatte man einen das Spiel über zum quatschen. 

Der Kunstrasenplatz vom TSV 1860 Staffelstein hat mit zwei Stufen und einen netten Sportheim einen deutlichen Ausbau.

Die Mannschaft vom SC Trossenfurt-Tretzendorf gewann das Testspiel überaus klar. Zufrieden fuhr ich mit einen neuen Ground im Gepäck wieder nach Hause. 


1111. Groundhoppingbericht, 01.02.2026:

Testspiel

14:00(Gelände BSC Regensburg)SV Fortuna Regensburg vs. FC Dingolfing 2:3

kein Ticket

50 Zuschauer

Um das erste Testspiel der SpVgg konnte ich noch ein weiteres Spiel in Regensburg sehen. Auf dem Gelände vom BSC Regensburg auf dem Brandlberg, testete der Bayernligist SV Fortuna Regensburg gegen den Landesligisten FC Dingolfing. Nach einer kurzen Kaffeepause in der Bäckerei Sipl, nahe des BSC Gelände war ich pünktlich am Ground. 

Der Kunstrasenplatz war ganz ok, auch wenn hier ganz auf einen Ausbau verzichtet wurde. Das Panorama über Teile von Regensburg war der Hauptaugenmerk.

In einen gutklassigen Testkick gewann der FC Dingolfing knapp, aber nicht unverdient. Der Sonntag war auch dank des neuen Grounds nicht so schlecht. 


1110. Groundhoppingbericht, 25.01.2026:

"Noch einmal zwei Spiele in Tschechien"

2. Spiel: Testspiel

14:00(TJ Keramika Chlumcany)TJ Sokol Lhota vs. TJ Kosutka Plzen 1:1

kein Ticket

10 Zuschauer

Von Plzen Zentrum fuhren wir knappe zwanzig Minuten etwas südlich, um in Chlumcany das nächste und letzte Spiel am heutigen Sonntag zu sehen. Der Hauptplatz steht schon seit geraumer Zeit auf meiner gemachten Ground Liste und heute wurde mit dem Kunstrasenplatz die Anlage vom TJ Keramik Chlumcany komplettiert.

Einen Ausbau findet man hier außer von zwei Bänken gar nicht. Der Platz kommt auch als sehr schmal daher. Aber egal im Winter muss man halt auch sowas machen.

Ein durchschnittliches Testspiel gab es hier zu sehen. Für uns beide gab es hier einen neuen Ground und schlussendlich war das erste Tschechienwochenende in 2026 mit drei neuen Grounds und vier Spielen gar nicht so schlecht. Auf in ein wieder gutes Jahr im Honzaland!

1. Spiel: Testspiel

12:00(Frauen)FC Viktoria Plzen vs. Raptors Praha 3:1

kein Ticket

30 Zuschauer

Nachdem der Samstag gemütlich und entspannt zu Ende ging, standen am Sonntag noch einmal zwei Spiele im Honzaland an. Das erste Spiel war für mich leider nur ein Revisit, da ich schon vor rund 16 Jahren hier einen meiner ersten Ground in Tschechien kreuzte. 16 Jahre schon her und mir wird immer mehr bewusst, wie die Zeit vergangen ist. Irgendwie Wahnsinn und inzwischen habe ich schon wie ich finde eine stabile Bilanz im Nachbarland und die Liebe zu Tschechien ist weiterhin ungebrochen. Jedenfalls wurde auch aufgrund von Mangel an Alternativen, noch einmal der Kunstrasenplatz Lucni besucht. Für meinen heutigen Mitfahrer Tobi war dies aber ein neuer Ground.

Die Frauen von Viktoria gewannen diesen Testkick nicht unverdient, das Spielniveau war überraschend gut.


1109. Groundhoppingbericht, 24.01.2026:

"Jahresauftaktdoppler in Tschechien"

2. Spiel: Testspiel

14:00 SK Klatovy vs. TJ Sokol Spalene Porici 6:3

kein Ticket

40 Zuschauer

Um die Zeit zum nächsten Spiel zu Überbrücken wurde sich für einen Besuch in einer dortigen Pizzeria entschieden. Aufgewärmt wurde nun das zweite Spiel am heutigen Tage angesteuert. Nächster Testkick, dieses Mal kreuzten der SK Klatovy und der TJ Sokol Spalene Porici die Klingen. Hier kamen wir wenige Augenblicke nach dem Anpfiff am Platz an, was aber bei weiterhin minus vier Grad als völlig vertretbar durchgehen sollte.

Der Platz hier war ok, immerhin ein paar wenige Details werteten den Platz ein wenig auf. Mit teils Gesprächen unter der Gürtellinie aus vergangenen Tagen wurde auch dieses Spiel teilweise verquatscht.

Klatovy gestaltete nach anfänglichen Schwierigkeiten die Partie noch relativ eindeutig. Völlig durchgefroren und irgendwie froh, dass der Abpfiff ertönt war, ging es nach kurzer und inniger Verabschiedung für mich wieder zurück nach Deutschland, wo ich in der Nähe der Grenze zu Waidhaus meine Zelte für eine Nacht aufschlagen wollte. Der andere Teil der Gruppe entschied sich noch für das Eishockeyspiel in Klatovy gegen Domazlice. Ich verzichtete und morgen soll für mich noch ein neuer Ground fallen.

1. Spiel: Testspiel

10:30 TJ Jiskra Domazlice U19 vs. FC Marianske Lazne 3:8

kein Ticket

20 Zuschauer

Etwas verspätet und nach fast 3,5 Wochen startete auch ich ins Groundhoppingjahr 2026. Letztes Wochenende scheiterte der Start ins neue Jahr noch mit einer kurzfristigen Spielverlegung in Bischofsgrün und unter der Woche war mein Antrieb nicht besonders groß für irgendeinen Kunstrasenplatz 100 km+ nach Baden Württemberg zu fahren. Jetzt aber, endlich heute gelang der Start mit einem Doppler in Tschechien. Für diese Tour waren auch Benny, Netzer und Robert mit am Start, die separat aus Erlangen bzw. Amberg anreisten. Ich verbrachte die Nacht über schon für einen schmalen Taler in Horsovsky Tyn, damit betrug die Anfahrt am Samstag nur wenige Minuten. In der Früh traf man sich dann zufällig noch im Kaufland in Domazlice wo sich mit einem Frühstück und einem Pivo eingedeckt wurde. Zum Anpfiff waren wir dann pünktlich am Ground. 

Der Kunstrasenplatz in Domazlice ist einfach gehalten und wird sicherlich als einer der unspektakulären Plätzen in Tschechien bei mir eingehen. Bei deutlichen Minustemperaturen machte das hier nur bedingt Spaß, aber ein paar nette Gespräche konnten die Stimmung generell aufhellen.

Elf Tore waren dann ganz ok. Schnell wurde nach dem Spiel ins Auto geflüchtet, wo wir anschließend weiter nach Klatovy fuhren.