955. Groundhoppingbericht, 17.05.2024:

Playoff zur 1/2 Liga, Hinspiel

16:00 FC Victoria Chisinau vs. FC Univer Oguzsport 3:0

kein Ticket

80 Zuschauer

Die Nacht von Donnerstag auf Freitag war nicht allzu lang, denn schon in aller Früh schellte der Wecker. Dann hieß es schnell raus aus und den Federn und mit Bus und Bahn zum Düsseldorfer Flughafen. Hier gab keine Komplikationen, sodass ich kurz nach sieben am Düsseldorfer Flughafen ankam. Schnell durchquerte ich die Sicherheitsschleuse und um 9:40 hob der HiSky Flieger in Richtung Chisinau ab. Warum schon wieder Chisinau? Da ich doch erst vor gut zwei Monaten. Irgendwie hat mich damals das Land aus verschiedener Hinsicht überzeugt und deshalb entschied ich mich schon wieder in den kleinen Staat zu reisen. Auch der Flug klappte und so landete die Maschine gegen 13 Uhr(osteuropäischer Zeit)in der moldawischen Hauptstadt. Nach kurzer Wartezeit fuhr ich mit dem Bus für schlappe sechs Leu(33 Cent)ins Zentrum. Beim Bezug der Pension gab es allerdings nicht nachvollziehbare Probleme, sodass ich mir nach der Stornierung eine neue Unterkunft suchen musste. Dies klappte relativ zügig. Nach dem ich diese bezogen hatte, hieß es keine Pause, schnell Geld holen und ab zum neuen Ground. Aus zeitlichen Gründen musste ich leider mit den Taxi fahren. So kam ich zumindest noch halbwegs vernünftig zum Spiel.

Die Joma Arena ist nicht nur die Heimspielstätte vom FC Victoria Chisinau, sondern auch vom eigentlichen Hauptverein FC Dacia Buiucani. Heute gab es ein Playoffspiel zwischen Victoria Chisinau und den Gästen aus Comrat zum Verbleib in der 1. Liga(eigentliche 2. Liga)zu sehen. Mit knappen hundert Zuschauern war das Interesse für dieses Spiel mau.

Immerhin kann das Stadion überzeugen. Bereits beim Betreten sieht man eine dreireihige Sitzplatztribüne, die sich fast über die komplette Spielfeldlänge zieht. Ein kleines aber feines Vereinsheim, ein Funktionsgebäude und die Ostblockhochhäuser im Hintergrund bilden ein sehr nettes Bild. 

Nicht gerade hochklassig war die Partie. Für spielerische Elemente sorgte einzig Victoria, die dann auch das Spiel hochverdient gewannen. Nach dem Schlusspfiff und mit einen kleinen Smalltalk mit Hamburgern Hoppern fuhr ich in die Pension. Das Wochenende soll mindestens noch zwei Grounds bringen. 


954. Groundhoppingbericht, 16.05.2024:

Kreisliga B; Gruppe 1; Kreis Mönchengladbach/Viersen, 26. Spieltag

20:00 Blau-Weiß Conordia Viersen vs. SV Mönchengladbach 2 0:3

kein Ticket

30 Zuschauer

Nur zwei Tage hielt ich es daheim aus. Jetzt stand Teil zwei des Urlaubes an. Für das verlängerte Wochenende suchte ich mir wieder ein Ziel aus, dass am Freitag via Düsseldorf mit dem Flugzeug angesteuert werden sollte. Bevor es soweit kam, nutze ich nach der Anreise den Donnerstagabend noch zumindest irgendeinen Ground in NRW und in unmittelbarer Nähe von Düsseldorf zu machen. Schlussendlich fiel meine Wahl auf das Kreisliga B Spiel zwischen BWC Viersen gegen der Reserve vom SV Mönchengladbach. Mit dem RB, Bus und einen kurzen Fußmarsch erreichte ich das Sportareal.

Naja außer einen Bushäuschen und ein paar Bänken ist der Platz sehr einfach gehalten. Die Verpflegung war mit einer Scheibe Toastbrot und Würstchen aus der Dose so semi gut.

Die Gäste waren für die spielerischen Akzente hier verantwortlich. Am Ende stand ein 3:0 Sieg zur Buche. Nun ging es über Umwege wieder ins Hotel. Morgen geht es dann wieder ab mit dem Flieger!


953. Groundhoppingbericht, 13.05.2024:

2. Liga, 32. Spieltag

18:00 Miedz Legnica vs. TJ Podbeskidzie Bielsko-Biala 6:1

1700 Zuschauer

Ach ja, wie schön waren der Samstag und der Sonntag und man genoss das Hopperleben in vollen Zügen. Montag hieß es dann schon wieder dem Ende mit einen teils traurigen Auge entgegen sehen. Bevor man aber groß in Depression verfiel, stand für Punky mit Polen ein weiterer Länderpunkt an.  Am Abend fand ein Spiel in der zweiten Liga zwischen Legenica und Bielsko Biala statt. Dieses Spiel stand auf unserer Agenda. Den Tag über verbrachten wir mit einer kleinen Stadtbesichtigung in Legenica. Eine Stunde vor dem Anpfiff waren wir sicherheitshalber am Stadion.

Der Einlass verlief unerwartet zügig, da das Zuschaueraufkommen sehr gering war. Außer unserer Personalien und dem nötigen Pulver wurde von nichts weiter von uns gewollt. Das Stadion von Legenica ist zwar neu, hat aber aufgrund der vier Tribünen irgendwie seinen Charme. Stimmungstechnnisch war das hier leider ein Reinfall. Die „echten“ Heimsupporter von Legenica blieben dem Spiel aus unbekanntem Grund fern. Ein paar halbfertige Fans stellten dennoch einen vernehmbaren Stimmungsblock. Die bereits abgestiegenen Gäste wurden immerhin von einen dutzend Fans begleitet.

Für beide Teams ging es wie gesagt um nicht mehr viel. Bielsko Biala ließ in diesen Spiel auch seine Zweitligatauglichkeit komplett vermissen und wurde regelrecht abgeschlachtet. Am Ende war der Tourabschluss zwar lauwarm, aber insgesamt war der Tour ein voller Erfolg. Die Heimfahrt war zwar langwierig, wurde aber erfolgreich bestritten. Nun stehen noch knappe zwei Wochen Urlaub vor der Tür. Die noch mindestens ein Highlight zu bieten hat. An einen weiteren Projekt für das Urlaubsende wird noch gebastelt. In diesem Sinne, Sport frei!


952. Groundhoppingbericht, 12.05.2024:

"Tschechien Perle+Slowakei Doppler"

3. Spiel: 3. Liga, 26. Spieltag

17:00 TJ Kovo Belusa vs. FK Podkonice 3:2

kein Ticket

200 Zuschauer

Kurzfristige Planänderung weil uns beiden auch die Gegend in der Slowakei und die Leute dort mega taugten. Statt nach Karvina fuhren wir jetzt 70 km südwestlich nach Belusa. Ein paar kleine Hindernisse ließen uns den Anpfiff in Belusa leider nicht mitbekommen. Egal.

Mit einen teils wunderschönen Bergpanorama und einer größeren Sitzplatztribüne ist der Ground vom FK Belusa eine kleine Stadionperle. Auch etliche optische Reize wurden hier auswendig gemacht. Das frische Gulasch aus der Gulaschkanone mit Brot und kühlen Bier war die perfekte Abrundung.

Teils hitzig war die Partie. Die Spannung war auch gegeben und am Ende gewann Belusa hauchzart diese gutklassige Partie mit 3:2. Die Verlängerung in der Slowakei war ein voller Erfolg.


2. Spiel: Oblastny futbalovy zväz; Dolny Kubin; 8. Liga; dospeli,18. Spieltag

14:00 TJ Oravska Lesna vs. TJ Velicna 5:0

kein Ticket

50 Zuschauer

Aufgrund der Tatsache das wir uns im Dreiländerdreieck(Tschechien, Polen, Slowakei)befanden und Punky der Länderpunkt Slowakei noch fehlte und ich selber mal wieder mal wieder dort vorstellig werden wollte, steuerten wir dieses Nachbarland am frühen Sonntagnachmittag an. Die Planung war aufgrund der überwiegend gleichen Anstoßzeiten nicht so einfach. Im nordwestlichen Landkreis Dolni Kubin wurde ich schließlich in den Niederungen des slowakischen Amatuerfussball fündig. Um 14 Uhr ertönte der Anpfiff bei Oravska Lesna.

Der Ground kann sogar eine kleine Tribüne bieten. Das eindeutige Highlight ist aber eindeutig der Schriftzug des Vereinsnamen auf der nebenanliegenden Eishalle. Schaut schon sehr beeindruckend aus. Ansonsten war es hier brunsgemütlich.

Ein paar Tore ließen auch hier das Spiel nicht langweilig werden. Nun wurde kurzfristig der Plan umgeschmissen, denn eigentlich sollte es jetzt wieder zurück nach Tschechien gehen. Karvina in der Abstiegsrelegation gegen Zlin war das eigentliche Ziel. Es kam aber anders.


1. Spiel: Divize F, 25. Spieltag

10:15 MFK Havirov vs. FK Krunov 2:1

460 Zuschauer

Wieder erwischten wir bei der zweiten Übernachtung eine idyllisch gelegene Unterkunft. Keine zehn Kilometer von der polischen Grenze in Ropice schlugen wir für die nächsten zwei Nächte unsere Zelte auf. Sonntagfrüh stand dann ein weiteres Highlight an. Hier handelte es sich um das Stadion vom MFK Havirov in der Divize F. Den Ground habe ich schon seit Jahren auf dem Schirm. Bis jetzt klappte es nicht und auch letztes Jahr klappte ein geplanter Spielbesuch, aufgrund von einer demokratischen Abstimmung nicht. Dann halt heute und was lange währt, wird endlich gut. Schon bei der Ankunft am Stadion bekam ich wieder Glücksgefühle. Zudem lachte uns noch die Sonne an. Der Tag begann überragend.

Auf allen vier Seiten gibt es einen Ausbau in Form von vier Tribünen. Hinter den beiden Hintertorseiten gibt es zwei massive Stehtraversen. Die linke Tribüne ist eine extrem steile Sitzplatztribüne. Die rechte Sitzplatztribüne ist der Hingucker in diesem kultigen Stadion. Auf zwei Ebenen finden die Zuschauer Platz. Freilich war das Stadion für das heutige Zuschaueraufkommen viel zu groß. Es war trotzdem ordentlich besucht und es war auch Leben in der Bude. Es machte also Spaß hier vor Ort zu sein.

Höchstspannend war die Partie. Havirov war zwar überlegend, aber machte sich aufgrund ihrer schlechten Chancenverwertung das Leben unnötig selber schwer. Am Ende stand trotzdem ein knapper Sieg zur Buche. Nun hieß es vorerst mal Abschied nehmen vom geliebten Honzaland.


951. Groundhoppingbericht, 11.05.2024:

"Auftakt zum Morava Wochenende"

3. Spiel: MSFL, 27. Spieltag

16:30 FK Frydek Mistek vs. T Start Brno 1:0

287 Zuschauer

Nun erreichten wir unser Hauptziel der Tour. Morava der Landkreis ganz im Osten von Tschechien. Obwohl dieser Landkreis landschaftlich zu einen der schönsten im Land gehört, wird dieser aufgrund der Entfernung von knapp 700 Kilometer viel zu selten besucht. Dies will ich spätestens nach dem Wochenende ändern. Das Feuer für das zugegeben viel bereiste Land wurde wieder neu entfacht. Zurück zum heutigen Tag und dem anstehenden Spiel. Frydek-Mistek hieß der dritte Halt am heutigen Tag. Eine Stadionperle sollte hier auf uns warten.

Und das war nicht zu viel versprochen. Was für ein geiles Teil hier. Knapp 13000 Zuschauer finden hier offiziell Platz. Heute kamen immerhin knapp vierhundert Zuschauer, was für die dritte Liga durchaus okay ist. Mit zwei Stehtribünen hinter der rechten Hintertorseite und der gegenüberliegenden Längsseite und einer großen überdachten Sitzplatztribüne ist das Stadion eine Augenweide. Auf der Sitzplatztribüne ziert ein Schriftzug des Vereins die Tribüne. Beide Teams hatten einen kleinen Fanblock. Auch dieses Spiel machte Spaß.

Mit einem knappen 1:0 gewann Frydek Mistek nicht ganz unverdient die Partie. Zu einem erfolgreichen Tagesabschluss gehörte am Abend ein wunderbares traditionelles Abendessen in einer Brauerei. Knoblauchsuppe und Gulasch füllten unseren Magen. Dobrou noc.


2. Spiel: Olomoucky kraj; Krajsky prebor muzi, 25. Spieltag

13:30 TJ Postrelmov vs. FK Brodek u Prerova 5:0

210 Zuschauer

Auf dem Weg nach nach Morava wurde ein kurzer Zwischenhalt im Olmoucky-kraj gemacht. In Postrelmov sahen wir uns das zweite Spiel der Tour an. Immerhin ein Fünftligaspiel.

Relativ neu und steril kommt diese Anlage daher. Den also geliebten Ranz sucht man hier vergebens. Mit immerhin einer größeren Tribüne mit gelben Metallsitzen kann auch dieser Ground einen Blickfang bieten.

Ein paar Tore steuerten hier zur guten Unterhaltung bei. Das Wochenende lief erfolgreich an.


1. Spiel: Divize C, 26. Spieltag

10:15 FK Letohrad vs. FK Dobrovice 3:0

60 Ticket

Der Schlusspfiff war am Freitagabend in Weiden ertönt und dann hieß es ab die Fahrt nach Tschechien. Es wurde der Osten vom Honzaland angesteuert. Für Samstagfrüh wurde das Heimspiel vom FK Letohrad ausgesucht. Die Nacht über wurde in einer wunderschönen Pension unweit von Letohrad übernachtet. Nach einem ruhigen Schlaf fuhren wir Samstagfrüh die wenigen Kilometer in Richtung Letohrad. Ein paar Minuten vor dem Anpfiff waren wir da und nach dem obligatorischen Kartenkauf betraten wir das Stadion.

Wir beide waren uns einig, das Stadion ist real besser, als es auf den diversen Bildern im Internet rüber kommt. Es ist ein Stadion auf einer großzügigen und weitläufigen Anlage. Mit zwei großen Tribünen auf beiden Längsseiten bietet das Stadion einem deutlichen Ausbau. Hinter der rechten Hintertorseite findet man einen Kiosk inklusive kleinen Biergarten. Man konnte es hier aushalten. Die Klobasa war mit 50 Kronen nicht nur ein Schnäppchen, wie in guten alten Zeiten, sondern auch ein Gaumenschmaus.

Letohrad war schon sicher abstiegen, trotzdem gewannen sie das Spiel total verdient. Für uns ging es nun weiter in Richtung Osten.

950. Groundhoppingbericht, 08.05.2024:

(Frauen)Kreisklasse; Kreis Nürnberg/Frankenhöhe, 20. Spieltag

19:30 ATV Frankonia Nürnberg vs. SG TSV Colmberg/SC Wernsbach Weihenzell 1:2

kein Ticket

15 Zuschauer

Durch den morgigen Feiertag konnte ich meinen heutigen Arbeitstag ein wenig luftiger gestalten. Nachdem ich früher Feierabend gemacht hatte, erhob ich mich kurzfristig noch vom Sofa und fuhr gute zehn Kilometer zur ATV Frankonia Nürnberg. Dort hatten die Frauen ein Heimspiel. Hauptsache ein neuer Ground und der Platz 2 wurde mit diesen Spiel erfolgreich eingetütet. 

Standard aber immerhin mit einen kleinen Verkaufskiosk konnte dieser Platz ein wenig Aufmerksamkeit erlangen. 

Spielerisch war das hier nicht der Hit, auch wenn die Gäste den besseren Eindruck machten. Egal, Hauptsache neuer Ground und jetzt geht es mit großen Schritten in Richtung Urlaub.


949. Groundhoppingbericht, 07.05.2024:

A-Klasse 5; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 26. Spieltag

19:00 SG Betzenstein/Bronn 2 vs. TSV Gräfenberg 0:4

kein Ticket

25 Zuschauer

Die letzte Arbeitswoche sollte am Dienstag mit einen kleinen Ground aufgehübscht werden. Relativ spontan sagte Benny aus Erlangen für einen Kick zu. Nach kurzer Absprache, entschieden wir uns für das Spiel zwischen der SG Betzenstein/Bronn 2 gegen die Gäste vom TSV Gräfenberg. Eine Viertelstunde vor dem Anpfiff trafen wir uns am Sportgelände vom FC Betzenstein, da wurde klar, dass sie am B-Platz etwa einen Kilometer entfernt im Wald spielten. 

Sehr abgelegen fand dieses Spiel auf dem Nebenplatz mitten im Grünen statt. Der Platz war soweit sehr schlicht gehalten und aufgrund des Dauerregen am heutigen Tag total aufgeweicht. Zu diesen spielerischen Hochgenuss kamen zwar nur die erwartbaren 25 Zuschauer, diese waren aber zu 90% aus Gräfenberg, was sehr positiv erwähnt werden muss.

Der tief gefallene fränkische Traditionsverein TSV Gräfenberg gewann das Spiel locker mit 4:0. Der Ground wurde erfolgreich abgehakt.  


948. Groundhoppingbericht, 05.05.2024:

"Gemütlicher Ingolstadt Doppler"

2. Spiel: Kreisklasse 2; Kreis Donau/Isar, 24. Spieltag

15:00 SV Zuchering vs. DJK Ingolstadt 8:0

kein Ticket

50 Zuschauer

Beim zweiten Spiel wartete eine kleine Perle auf uns. Das Seeweg-Stadion vom SV Zuchering wurde gekreuzt. Dieser Ground war mir bis jetzt noch nicht untergekommen, erst beim Planen für den Sonntag stieß ich auf diese weitere Stadionperle in Ingolstadt. Drei, vier Minuten nach Anpfiff betraten wir das Areal. Ein paar Schnappschüsse waren sofort nötig. 

Offiziell hat das Stadion eine Kapazität von zehntausend. Mit ein wenig Fantasie kann man das so unterschreiben. Das Hauptaugenmerk in diesen Stadion ist eindeutig die Tribüne auf der linken Längsseite. In der Mitte von dieser findet man ein paar Plastiksitzschalen. Ein Topground für diese Gammelliga. 

Mit einen überdeutlichen Sieg wahrte der SV Zuchering seine Außenseitenchancen auf den Relegationsplatz 2 zum Aufstieg. Der DJK Ingolstadt muss nach dieser Klatsche nun endgültig in die Relegation zum Abstieg in die A-Klasse. Insgesamt war der Trip nach Oberbayern am Ende eine runde Sache. Gerne wieder. Noch eine Woche hart arbeiten und dann winkt mal wieder ein Urlaub.


1. Spiel: B-Klasse 2; Kreis Donau/Isar, 24. Spieltag

13:00 SV Ingolstadt Haunwöhr 2 vs. FC Mindelstetten 2 0:4

kein Ticket

20 Zuschauer

Die Vorzüge eines 49-Tickets wurden an diesen Sonntag wieder deutlich sichtbar. Während man früher öfter wegen den Benzinkosten die Fahrten anders planen musste, kann man heute einfach mit dem Zug an einen beliebigen Ort fahren. Tobi und Felix aus Weiden gönnten sich für den Monat auch so ein Ticket und so trafen wir uns in kleiner Runde in der Audi-Stadt Ingolstadt. Aus Nürnberg klappte die Anreise mit 45 Minuten Zugfahrt sehr geschmeidig. Um zwölf Uhr trafen wir uns am Ingolstädter Hauptbahnhof, wo wir dann anschließend die zwei Kilometer zum ersten Ground liefen. Zum Warmwerden gab es ein Spiel aus der B-Klasse. Die Reserven vom SV Ingolstadt Haunwöhr und die vom FC Mindelstetten duellierten sich hier.

Typischer Sportplatz mit einer kleinen Pergola vor dem Kiosk und ein paar Bänken. Ein grundsolider Ground.

Relativ eindeutig war die Partie, die Gäste aus Mindelstetten gewannen ungefährdet. Nun hieß es mit dem Bus weiter zum nächsten Ground.

947. Groundhoppingbericht, 28.04.2024:

Bezirksliga Unterfranken West, 30. Spieltag

15:00 ETSV Würzburg vs. TSV Eisingen 0:4

kein Ticket

80 Zuschauer

Für Sonntag wurde selbstverständlich auch ein Spiel geplant. Nach kurzen Durchforsten der Spielpläne wurde sich für einen Trip nach Würzburg entschieden. Die Anlage vom ETSV Würzburg lässt sich mit den Öffis ganz gut und bequem erreichen. Entspannt ging es also nach Würzburg. 

Unweit der Würzburger Residenz und der Beate Uhse Kampfbahn vom FT Würzburg liegt eben die Anlage vom ETSV Würzburg. Durchaus eine schmucke Anlage, mit etlichen Stufen vor dem Vereinsheim und einen kleinen Biergarten. So soll ein Platz im Amateurfussball eben aussehen. 

Die Gäste hatten vor dem Spiel Aufstiegsambitionen, die sie mit diesen völlig verdienten Sieg nochmals unterstrichen. Der ETSV Würzburg hält sich aktuell nur ganz knapp über die Abstiegsrelegationsplätze. Für mich war der Tag erfolgreich bestritten worden. 


946. Groundhoppingbericht, 26.04.2024:

Kreisklasse Fichtelgebirge; Kreis Hof/Marktredwitz, 18. Spieltag

18:30 SV Leutendorf vs. TSV Thiersheim 2 1:4

kein Ticket

40 Zuschauer

Nach einen privaten Termin in Weiden am Freitagabend, sollte danach noch ein Ground in der Nähe gemacht werden. Tobi schloss sich wie so oft auch mit an und für den Abend wurde die Reserve vom SV Immenreuth angepeilt. Leider wurde am dortigen Sportgelände niemand angetroffen, sodass wir überhastet weiter fuhren, statt zu schauen ob es noch wo anders einen Platz vom SV Immenreuth gab. Schließlich fand das Spiel statt... Schlussendlich fanden wir uns beim SV Leutendorf in der Nähe von Marktredwitz wieder. 

Der Platz war ganz ok. Typischer Sportplatz mit ein paar Bänken, einen Sportheim und ansonsten noch ein paar netten Details. 

Die Reserve vom TSV Thiersheim gewann dieses gruselige Spiel deutlich mit 4:1. Das am Freitag noch ein Ground geklappt hatte, konnte uns zufrieden nach Hause fahren lassen. 


945. Groundhoppingbericht, 21.04.2024:

Kreisklasse 1; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 23. Spieltag

14:30 Atletico Erlangen 2017 vs. SC Hertha Aisch 1:3

kein Ticket

25 Zuschauer

Bei diesen Wetter und vermutlich den heißesten und trockensten April seit Beginn der Wetteraufzeichnungen hatte man nicht gerade Lust die Wohnung zu verlassen. Irgendwie konnte ich mich doch aufraffen, sodass zumindest ein bisschen Regionalverkehr gehen sollte. An diesen Tag kreuzte ich einen Ground, der erst seit dieser Saison wieder regelmäßig bespielt wird. Der junge und kleine Verein Atletico Erlangen hat kein einiges Sportgelände, sodass sie immer wieder von einen Platz zum nächsten ziehen. Seit dieser Saison spielen sie auf dem Sportgelände an der Hartmannstraße, unweit des bekannten Siemens-Stadion.

Fünf Stehstufen über die komplette Spielfeldlänge bieten einen deutlichen Ausbau. Vor Ort gab es Empanadas(spanische Teigtaschen)und kühle Getränke. So war für das leibliche Wohl bestens gesorgt.

Die stark abstiegsgefährdeten Spieler von Atletico verloren ihr Heimspiel gegen die Gäste von Hertha Aisch verdient mit 1:3. Zumindest ein Ground ließ den Sonntag halbwegs erfolgreich da stehen. Besserung gelobt!


944. Groundhoppingbericht, 19.04.2024:

Frauen Kreisliga; Kreis Erlangen/Pegnitzgrund, 16. Spieltag

19:00 (SG)SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf/SpVgg Diepersdorf vs. (SG)BSC Erlangen/SC Eltersdorf 2:4

kein Ticket

15 Zuschauer

Für dieses Wochenende gab es einen Rückschlag zu verkraften. Eigentlich wäre ich dieses Wochenende mal wieder überregional und im Ausland tätig gewesen. Dieses Vorhaben musste ich aus privaten Gründen aber kurzfristig absagen. Das meine Laune nicht gerade die Beste war, war auch wegen des Hurenwetter hier auch klar. Naja, irgendwie sollte das Wochenende trotzdem seinen Sinn haben. Durch das besagte Wetter, fiel ein geplantes Spiel nach dem anderen um. Um kein unnötiges Risiko einzugehen entschied ich mich für Regionalverkehr. Hier wurde die Strecke mal wieder mit dem Zug zurück gelegt. Die Euros sparen für den baldigen Urlaub. Bei Dauerregen stapfte ich die knapp zwei Kilometer zum Sportplatz von der SpVgg Hüttenbach-Simmelsdorf vom Bahnhof hoch. Klitschnass kam ich am bekannten Platz an. Immerhin hier die Erleichterung, es wurde planmäßig auf dem Platz 3 gespielt, also immerhin ein neuer Ground.

Bis auf das Panorama kann der Platz nicht allzu viel.

Dieses Frauenspiel der Kreisliga war deutlich besser als erwartet. Sechs Tore boten zudem ein wenig Unterhaltung. Total durchgenässt trat ich die Heimreise an. 


943. Groundhoppingbericht, 13.04.2024:

Kreisliga 1; Kreis Schweinfurt, 25. Spieltag

16:00 TV Jahn Schweinfurt vs. FV Egenhausen 1:4


50 Zuschauer

Im Gegensatz zu den letzten zwei Wochenende sollte dieses Wochenende einmal ganz piano bestritten werden. Selbstverständlich sollte aber auch hier das runde Leder rollen. Nach dem Ausschlafen am Samstag, wurde Mittag der Markt gecheckt und nach kurzer Überlegung saß ich im Zug nach Schweinfurt. Die Anfahrt verlief reibungslos und bereits eine halbe Stunde vor dem Anpfiff, war ich an der Wildparkarena vom TV Jahn Schweinfurt angekommen. Dieser Ground empfiehlt sich auf jeden Fall für Familyhopping. Unmittelbar neben dem Sportplatz befindet sich ein Wildtiergehege, wo die Kleinen sicherlich ihren Spaß hätten. Auch der angrenzende Biergarten zum Jahngelände lässt Gemütlichkeit verspüren. 

Auch wenn das Jahngelände ohne großen Ausbau daher kommt, ist es aufgrund der mehrstöckigen Rasenwällen ein Hingucker. Insgesamt war es hier megagemütlich. So muss Fussball im Amateurbereich sein.

Der Jahn führte in der ersten Halbzeit völlig verdient. Im zweiten Durchgang gaben sie das Spiel völlig aus der Hand und verloren deutlich mit 1:4. Der Ausflug in die unterfränkische Metropole hat Spaß gemacht.

942. Groundhoppingbericht, 12.04.2024:

(Senioren A)Kreisklasse; Kreis Neumarkt/Jura, 1. Spieltag

19:00 DJK Eintracht Allersberg vs. BSC Woffenbach 1:7

kein Ticket

10 Zuschauer

Trotz einer arbeitsintensiven Woche war ich am Freitag heiß, irgendeinen Ground am heutigen Tag zu kreuzen. Viel Auswahl blieb mir aus Mangel an Zeit nicht und so fiel meine Wahl auf das Altherrenspiel von der DJK Eintracht Allersberg gegen BSC Woffenbach. Was für ein Schmankerl zum Start in das Wochenende. Mit genau 20 Kilometer Anfahrt war diese vertretbar. 

Auf diese Weise konnte ich den Nebenplatz(B-Platz)der DJK kreuzen. Ein einfacher Platz, mit einen Minisportheim vom Eisstockverein.

Die alte Garde von Woffenbach war das deutlich frischere Team. Am Ende war das Ergebnis deutlich.


941. Groundhoppingberich, 07.04.2024:

"Novy zivot"

3. Spiel: Ustecky kraj; 1. B trida dospelych; skupina B, 20. Spieltag

16:30 TJ Spartak Perstejn vs. FK Klasterec nad Ohri 2:8

100 Zuschauer

Perstejn liegt unmittelbar vor oder an der Grenze des Karlovarsky kraj. Im Sommer 2020 sah ich bereits einmal ein Heimspiel von Perstejn, damals spielten sie aber aufgrund der vermutlichen Coronaauflagen in Sporice bei Chomutov. Heute spielten sie zuhause.

Die Anlage kann mit dem Bergpanorama und einer einfachen Tribüne zumindest teilweise punkten. Zum Derby gegen Klasterec nad Ohri war die Zuschauerzahl aber ein wenig enttäuschend.

Klasterec nad Ohri war klarer Tabellenführer und gewann so nicht groß überraschend dieses Derby klar und deutlich mit 8:2. Der Abpfiff war ertönt und man konnte nicht nur aufgrund der ganzen gestrigen Umständen sehr zufrieden sein mit der Ausbeute. Sechs Spiele, sechs neue Grounds. Eine unvergessliche Tour.


2. Spiel: Ustecky kraj; Vespasport Okresni prebor; muzu; skupina vychod, 12. Spieltag

14:00 1. SK Jirkov vs. FK Cechie Hrusovany 3:0

kein Ticket

80 Zuschauer

Zum zweiten Spiel ging es etwas nördlich von Chomoutov nach Jirkov. Hier wurde um 14 Uhr das vorletzte Spiel der Tour angepfiffen. Der 1. SK Jirkov spielte gegen keinen geringeren als die Gäste vom FK Cechie Hrusovany.

Ein bisschen überraschend wurde uns hier eine kleine Tribüne präsentiert. Insgesamt ein ganz nettes kleines Stadion. Die Essensauswahl war wieder überragend. Die Klobasa fiel bei mir allerdings durch. Was sicherlich auch erwähnt werden muss, dass der 1. SK Jirkov über eine Fanszene von zwanzig Mann verfügte. Das Klientel auf Seiten der Heimmannschaft war richtig schön asozial. Entweder zum Teil total zugerotzt oder sternhagel voll. Das ist Tschechien. Die Stimmungsmache darf auf jeden Fall als bemüht betitelt werden.

Der Jubel auf Seiten der Heimfans war über den 3:0 Sieg groß. Für uns ging es jetzt zum Tages- und Tourabschluss.


1. Spiel: Ustecky kraj; Vespasport Okresni prebor; muzu; skupina zapad, 12. Spieltag

10:30 SKP Kadan vs. TJ Slovan Vejprty 6:0

kein Ticket

30 Zuschauer

Sonntagfrüh und ich wachte wie neu geboren auf. Nichts mehr von alle dem was gestern war. Waren da wohl chemische Subtanzen am Vorabend ungwollt im Spiel? Diesen Verdacht hatte nicht nur ich. Somit starte die eigentliche Tour erst so richtig heute. Bereits ein gutes Stück von Usti zurück ging es zum Polizei Sportklub Kadan. Dieser trägt seine Heimspiele gewöhnlich im Örtchen Uhostany aus.

Idyllisch zwischen Bergen und Feldern gelegen hat der Platz irgendwie seinen Charme. Das Angebot im Sportheim war trotz dieser Rumpelliga ganz achtbar.

Die Bullerrei aus  Kadan gewann das Spiel überdeutlich mit 6:0. Was für ein entspannter Tagesauftakt.

940. Groundhoppingbericht, 06.04.2024:

"Tschechien Dreier mit letzter Kraft"

3. Spiel: Ustecky kraj; GKR Krajsky prebor dospelych, 20. Spieltag

16:30 FK Usti nad Labem B vs. SK Banik Modlany 1:2

150 Zuschauer

Wie sehr sehnte ich den Ende des Tages entgegen. Der Zustand bei mir war weiterhin schlecht. Dauerhafte Müdigkeit, Kopfweh und Schwindel. Trotzdem schleppte ich mich zum letzten Spiel. Hier sollte die Reserve vom Usti nad Labem im Stadion Klise spielen. Leider gab es hier die Enttäuschung beim Eintreffen, denn das Stadion Klise war nur ein Platz im Areal Klise. Gespielt wurde schlussendlich wie vermutlich zuletzt immer auf dem Nebenplatz.

Nun gut ein paar Bänke und eine deutliche Erhöhung zum Spielfeld ließen den Platz besser wegkommen, als zuerst vermutet. Zudem war der weibliche Anteil, sehr gut anzusehen.

In einenm spannenden Spiel verlor Usti denkbar knapp mit 1:2. Als der Abpfiff ertönt war, war die Erleichterung bei mir spürbar. Jetzt nur noch ab zum Hotel und Game over. Der Abend endete wie der übrige Tag verlief. Schlafen, Schwindel usw… Der übrige Teil der Reisegruppe ließ den Abend in der Stadt ausklingen.


2. Spiel: Ustecky kraj; 1. A trida dospelych, 20. Spieltag

14:00 TJ Sokol Pokratice-Litomerice vs. TJ Nove Sedlo 5:1

135 Zuschauer

Zum zweiten Spiel schied ich als Fahrer aus. Tobi war jetzt der Mann, der für den restlichen Tag das Schiff irgendwie schaukeln sollte. Ich pennte auf der Beifahrerseite. Irgendwann strandeten wir dann in Litomerice. Hier spielte der TJ Sokol Pokratice gegen Nove Sedlo.

Die Anlage hier war ganz ok und bei frühsommerlichen Temperaturen wäre das hier eigentlich ein netter Rahmen gewesen. Ich suchte mir wieder ein ruhiges Plätzchen und verfolgte von dort aus das Spiel.

Wie beim ersten Spiel gab es sechs Tore zu sehen. Diesmal erzielten die Gäste zumindest ein Tor. Der 5:1 Sieg war dennoch sehr deutlich.


1. Spiel: Ustecky kraj; Vespasport Okresni prebor; muzu, skupina zapad, 12. Spieltag

10:30 TJ Slavoj Drouzkovice vs. TJ Banik Brzenecka 6:0

kein Ticket

50 Zuschauer

Vieles war an diesen Samstagmorgen gleich wie immer. Den vergangenen Abend verbrachte man in Weiden wieder  in verschiedenen Bars. Immerhin fünf Stunden Schlaf und nicht allzu viel alkoholische Getränke sollten den Tag danach, dann doch erträglich gestalten lassen. Weit gefehlt! Als erstes sollte es zu Nestemice im Ustecky kraj gehen. Bereits nach dem Aufstehen stellten Tobi und ich fest, dass uns kotzübel war. Aber die Divise hieß, Arschbacken zusammen kneifen. So rollte der Skoda Rapid mit Dani und Sascha Richtung des gelobten Landes. Der Zustand vor allem bei mir verschlechterte sich von Minute zu Minute. Kurz vor der Autobahnraststätte Waldnaabtal legte ich eine Vollbremsung hin und entleerte ein erstes Mal mein Magen auf dem Standstreifen… Der zweite Schwung landete im Straßengraben. Nach kurzer Pause ging es dann weiter. Nach einen weiteren Stopp in Mitterteich und Karlovy   Vary entschlossen wir uns, den ersten Ground seien zu lassen. In Klasterec nad Ohri wurde eine längere Pause eingelegt. Hier entlud sich der Mageninhalt von Tobi, ebenso durfte bei mir noch einmal alles raus. Nachdem zumindest die Übelkeit weg, wurde das Ersatzspiel unweit von Chomoutov angefahren. TJ Slavoj Drouzkovice hieß der Halt. Mit letzter Kraft schleppte man sich zum Ground. Während ich einen Großteil der ersten Halbzeit verschlief, ging es bei Tobi wieder bergauf.

Ein gemütlicher Sportplatz mitten im weiten Rund wurde hier geboten.

Deutlich war der Heimsieg, der von mir größtenteils nur physisch wahrgenommen wurde. Nun weiter im Tagesprogramm.


939. Groundhoppingbericht, 31.03.2024:

A Lyga, 5. Spieltag

14:00 FK Suduva Marijampole vs. DFK Dainava Alytus 0:1

500 Zuschauer

Bereits am Samstagabend strichen wir demokratisch den Sonntag zusammen. Statt zwei Spiele und damit verbundener Knappheit zum Erreichen des Rückflugs, wurde sich für nur ein Spiel entschieden. Sudava Marijampole cirka 150 Kilometer westlich von Vilnius war das einzige mögliche Nachmittagspiel. Immerhin sollte dort das Stadion sehr ordentlich sein. Nach dem Ausschlafen und einen reichhaltigen Frühstück wurde Marijampole angesteuert. Eine Stunde blieb für eine kurze Stadtbesichtigung und eines kühlen Getränks auf dem Marktplatz. 15 Minuten vor dem Anpfiff fuhren wir den knappen Kilometer vom Zentrum zum Stadion, dann der große Schockmoment das Spiel wurde nicht im Stadion ausgetragen, sondern in der nebenanliegenden Multifunktionshalle. Nicht nur Netzer war aufgrund dieser Tatsache mega angepisst.

Nach der Valhalla in Oslo, war dies erst die zweite Halle, die mir für ein Fussballspiel geboten wurde. Immerhin bot diese Halle auf beiden Längsseiten ein wenig Ausbau. Was diese Halle ein wenig erträglicher machte. Cirka vierhundert Zuschauer versammelten sich hier. Was zumindest überraschend war, dass beide Teams eine kleine Supporterszene von etwa 30 Mann hatte. Die Stimmung war somit ganz ok.

Ansonsten gibt es eigentlich nicht mehr zu berichten. Die Gäste gewannen das Spiel knapp mit 1:0. Nach dem Schlusspfiff feierten die Fans ihre Mannschaft. Für Netzer und mich ging es zurück nach Vilnius. Nach einem Abendessen, hob dann um 23:45 Uhr die Maschine wieder in Richtung Heimat ab. Der Kurztrip ins Baltikum, erfüllte seinen Zweck. Zwei neue Länderpunkte waren eine zufriedenstellende Bilanz.


938. Groundhoppingbericht, 30.03.2024:

Virsliga, 3. Spieltag

15:00 BFC Daugavpils vs. FK Tukums 3:1

kein Ticket

400 Zuschauer

Für das Karwochenende stand mal wieder ein größeres Projekt an. Seit Jahren stand das Baltikum auf meiner Agenda, aber aus diversen Gründen entschied ich mich bis jetzt immer dagegen. Als Netzer mich Anfang Februar für einen Kurztrip anfragte, wurde das Thema wieder unerwartet aktuell. Nach Recherchen der Flüge von Nürnberg, wurde sich für einen Flug nach Vilnius am Freitagnachmittag entschieden. Kurz vor 19 Uhr litauischer Zeit landete die Ryanair Maschine eben in Vilnius. Nun wurde sich ein Leihwagen für die nächsten drei Tage genommen. Ohne große Umwege wurde gleich das Nachbarland Lettland angesteuert. Bei den hiesigen Straßenverhältnissen ging das einen ziemlich auf den Senkel. Etliche Baustellen ließen die Zeit verstreichen. Eine zwischenzeitliche Stärkung in Utena bot zumindest ein wenig Entschädigung. Kurz vor Mitternacht erreichten wir die zweitgrößte Stadt in Lettland Daugavpils. Eine geruhsame Nacht war die Folge eines stressigen Tages.

Samstagvormittag war ein wenig Zeit für Kultur in Daugavpils. Gegen halb vier ging es zum Stadion. Was soll ich über dieses sagen? Absoluter Rotz. Irgendwo neben einen Einkaufszentrum eine Plastikwiese ausgerollt, eingezäunt, eine Stahltrohrtribüne hingeklatscht und fertig ist das Stadion Esplande in Daugavpils. Immerhin konnte die Essensauswahl und das Kioskangebot positiv überraschen.   Daugavpils hatte einen kleinen Fanklub. Ansonsten war das hier eine mühsame Veranstaltung.

Der Fussball war vom Niveau hier etwa auf Regionalligafussball in Deutschland einzustufen.  Daugavpils gewann diese Partie 3:1. Nach dem erfolgreichen abhaken des Länderpunktes ging es von Lettland wieder zurück nach Vilnius.


937. Groundhoppingbericht, 24.03.2024:

A-Klasse Bamberg 1, 22. Spieltag

16:00 ETSV Bamberg vs. 1. FC Bischberg 2 4:0

kein Ticket

20 Zuschauer

Dieses Wochenende gönnte ich mir mal einen ruhigen. Nach dem ich Samstag allerhand Sachen erledigt hatte, sollte es am Sonntag im kleinen Rahmen günstig zum Hoppen gehen. Natürlich griff ich wie so oft auf das 49 Euro Ticket zurück. Als Ziel wurde wie so oft im letzten Jahr Bamberg auserkoren. Hier ging es zwar nur zu einen A-Klassenspiel, aber auf diesen Ground war ich schon vor geraumer Zeit aufmerksam geworden. ETSV Bamberg hieß das Ziel und wer schon einmal aufmerksam durch die Domstadt mit dem Zug gefahren ist, kennt diesen Platz unmittelbar vor dem Hauptbahnhof. Bevor es zum Spiel ging, wurde noch schnell ein Bekannter besucht, ehe ich mich um Punkt 16 Uhr am Platz wieder fand. 

Trotz des miesen Wetter ging mir bei diesen Platz das Herz auf. Der Ranz der mir hier entgegen schlug war schon aller Ehren wert. Es schien, als ob die Zeit ihr irgendwann komplett stehen geblieben ist. Alles ist so abgerockt, dass das hier total seinen Charme hat. Zudem ist der ETSV ein Verein der schon vor dem zweiten Weltkrieg gegründet wurde und über eine große Tradition verfügt. Freilich sind die größten Zeiten des ETSV Bamberg vorbei, heute stellt man nur noch eine Fussballmannschaft, die in dieser Saison in der A-Klasse spielt.

Etwas überraschend aber völlig verdient, gewannen die Eisenbahner ihr Ligaspiel gegen die Reserve vom 1. FC Bischberg. Dadurch geben die ETSVler die rote Laterne in der Tabelle ab. Es war ein sehr schöner Tag in Bamberg. Übrigens gehen noch beste Grüße an Karl, mit dem ich mich sehr gut das Spiel über unterhielt.


936. Groundhoppingbericht, 17.03.2024:

"Verkaterter Tschechien Dreier"

3. Spiel: Hlavni mesto Praha; 1. B trida; skupina A, 18. Spieltag

15:00 Mezinarodni Svaz Mladeze vs. AFK Slavoj Podoli B 6:0

kein Ticket

15 Zuschauer

Bevor am Abend das Heimspiel von Sparta Prag gegen Hradec Kralove für uns anstand, gab es für mich den zweiten neuen Ground an diesen Wochenende. Viele der besseren Grounds in Prag sind von mir schon besucht worden, sodass ich jetzt leider auch ziemlichen Rotz in der tschechischen Landeshauptstadt machen muss. Beim dritten Spiel erwartete ich mir nicht viel und wurde dann doch ein wenig positiv überrascht.

Kein geringerer als der Mezinarodni Svaz Mladeze(eine College Mannschaft)trug im Stadion Podvinny mlyn sein Heimspiel aus. Es handelt sich hier um ein Leichtathletikstadion, dass zumindest mit zwei kleinen Stahlrohrtribünen für ein wenig Ausbau sorgen kann. 

Sehr eindeutig war die Partie. 6:0 hieß es am Ende für Mezinarodni. Jetzt sollte es für mich und Felix zur Sparta gehen. Dani und Tobi fuhren weiter zum Kunstrasenplatz von Satalice, wo Kbely spielte. Während die zwei ihr Spiel machten, standen ich und Felix bei Sparta vor verschlossenen Toren. Ausverkauft! Blöd gelaufen. Ein kurzer Spaziergang und Asianudeln mussten als Entschädigung reichen. Die Rückfahrt verlief ohne Komplikationen und obwohl ich den Tag überraschend gut überstanden hatte, war ich froh am Abend in mein Bett zu fallen. 


2. Spiel: Prazska Teplarenska Prebor Muzu, 18. Spieltag

12:30 FC Slavoj Vysehrad vs. AFK Slavoj Podoli Praha 1:0

kein Ticket

80 Zuschauer

Dank eines guten Fahrers erreichten wir rechtzeitig Prag. Für Tobi, Dani und mich war der Besuch beim Slavoj Vysehrad ein Revisit bzw. ein Lückenauffüller. Für mich war vor mehr als zehn Jahren Vysehrad damals einer meiner ersten Grounds in Tschechien. Seit dem habe ich mehr als dreihundert Grounds im Honzaland angesammelt. Alles verrückt, aber zugleich blicke ich gerne zurück auf die letzten Jahre in Tschechien.

Am Rand muss erwähnt werden, dass Vysehrad knapp diese Partie gewann. Wegen eines verschossenen Elfmeters von Vysehrad war die Partie bis zum Schluss spannend. 


1. Spiel: Next Reality 1. A trida; skupina A, 18. Spieltag

10:00 TJ Kovohute Podlesi vs. SK Kladno  3:1

72 Zuschauer

Das ich hellseherische Fähigkeiten habe, dass dürfte nach diesen Wochenende endgültig feststehen. Samstagabend erreichte ich mit Tobi nach dem Auswärtsspiel der SpVgg wieder Weiden. Nach einen kurzen gesunden Essen beim Burger King und einer kurzen Erholungsphase, bestand eben jener darauf am Abend in die Stadt auf 1-2 Drinks zu gehen. Das dies nicht funktionieren würde, war von Vornherein klar. Zumal es wieder in meine Lieblingsbar ging. Der Abend ist schnell erzählt. Etliche Drinks fielen uns zum Opfer und erst mit Schließung der Bar verließen wir eben jenige.  Noch kurz in einer Disko vorbei geschaut und erst gegen 5 Uhr fiel zumindest ich ins Bett. Um 7 Uhr wurde ich dann schon wieder aus dem Bett geworfen. Tschechien rief. Oh Mann, was für eine Scheiße. Dani aus Amberg stand schon vor dem Haus und Felix wurde noch in Weiden eingesammelt. Sodass sich der fahrbare Untersatz gut gefüllt in Richtung Tschechien aufmachte. Ich fiel als Fahrer zunächst aus...

Trotz allen Restalkohol kamen wir pünktlich in Podlesi an. Der Ground war mit ein paar Bänken um den Platz ganz ok. 

Relativ ungefährdet gewann Podlesi diese Partie. Nun ging es über die Landstraße in Richtung Prag.


935. Groundhoppingbericht, 09.03.2024:

"Kleiner BAWÜ-Doppler"

2. Spiel: Regionalstaffel Nord 1, 10. Spieltag

15:30 (A-Jugend)SGM TSV Hessental/TSV Sulzdorf vs. SGM TSG Öhringen/Juniorteam TSG/SCM 4:0

kein Ticket

40 Zuschauer

Irgendwie war nach dem Appetitanreger bei den Sportfreunden noch ein zweites Spiel bei uns gewünscht. Ein A-Jugendspiel der SGM TSV Hessental/TSV Sulzdorf kam uns da ganz gelegen. Die Entfernung zwischen beiden Plätzen betrug keine vier Kilometer. Natürlich ein paar Minuten nach Anpfiff erreichten wir den Sportplatz vom TSV Hessental.

Landschaftlich ganz schön, mit zwei Stufen vor dem Sportheim kann der Sportplatz als ganz nett eingestuft werden.

Hessental gewann relativ klar diese Partie. Für uns ging es danach wieder ab ins Bayernland.


1. Spiel: Verbandsliga Württemberg, 17. Spieltag

14:00 Sportfreunde Schwäbisch Hall vs. TV Echterdingen 2:2

340 Zuschauer

Zum Wochenende hin war ich eigentlich relativ unentschlossen und unmotiviert. Sebastian aus Neumarkt fragte mal wieder für eine Tour an und so fanden wir uns dann relativ spontan in Schwäbisch Hall, in Baden Württemberg, bei dem dortigen Verbandsligaspiel wieder.

Relativ überraschend verfügen die Sportfreunde Schwäbisch Hall über ein ganz nettes Stadion. Zwei Tribünen auf je Haupt- und Gegengerade bieten einen deutlich vernehmbaren Ausbau. Das Catering war auch top und so konnte man es hier ganz gut aushalten.

Schwäbisch Hall konnte eine 2:0 Führung nicht über die komplette Spielzeit retten. Am Ende ein 2:2, was sich das Heimteam selber zu zuschreiben hatte. Während diesen Spiel wurde noch ein kleines Spiel keine 4 Kilometer entfernt danach auswendig gemacht.


934. Groundhoppingbericht, 06.03.2024:

Kupa e Shqiperise Rise, Viertelfinale; Rückspiel

17:00 FK Vllaznia Shkoder vs. vs. KF Erzeni Shijak 6:1 n. V.

1500 Zuschauer

Seit gestern kam bei mir endgültig Urlaubsstimmung auf und heute war aber leider schon wieder der letzte Tag auf der kleinen Osteuropa bzw. Balkantour gekommen. Zum Abschluss sollte es in Albanien nochmals zwei Spiele geben. Zuerst sollte in Shkoder ein Drittligaspiel gemacht werden, nämlich das Spiel vom KS Veleciku Koplik, diese sollten auf dem Trainingsplatz von Vllaznia spielen. Dort rechtzeitig angekommen, wurde ich enttäuscht, hier fand kein Spiel statt. Nun fuhr ich laut europlan zum B-Ground nach Koplik(20 km)entfernt. Hier dauerte es ein wenig, bis ich den Ground fand. Schließlich rollte auch hier kein Ball. So musste ich ohne Spiel wieder abziehen. Nicht so schlimm, dafür konnte ich mir die Stadt Shkoder ein wenig ansehen. Nicht das aller schlechteste Nachmittagsprogramm. Pünktlich ging es das dann aber zum letzten Spiel auf der Tour, nämlich zum Pokalspiel von FK Vllazina gegen KF Erzeni. Die Gäste hatten das Hinspiel mit 2:1 gewonnen, somit war Vllazina ein wenig unter Druck.

Für knappe zwei Euro ersteigerte ich mir ein Ticket und betrat dann dieses nette Stadion. Mit 17000 Zuschauern hat das Stadion eine der größten Kapazitäten des Landes. Die Haupttribüne ist relativ mächtig. Die linke Hintertorseite, sowie die Gegengerade ist eine durchgänige, halbrunde Tribüne. Die rechte Hintertorseite besteht aus drei einzelnen Tribünen. Wie gesagt ist das Stadion nicht schlecht.

Die Gäste mussten ohne Unterstützung der Fans auskommen. Vllaznia hatten einen kleinen Stimmungsblock mit knapp hundert Leuten. 

Als man dachte Vllaznia hatte in der ersten Halbzeit alles im Griff, konnte Erzeni durch ein Eigentor in der zweiten Halbzeit wieder ran kommen. Es ging in die Verlängerung, in der aber Vllaznia klar gewann. Somit zieht Shkoder in das Halbfinale des Pokals ein. 

Für mich ging die Tour hier nach einen äußert empfehlenswerten Abendessen im Seafood Resteraunt in Shkoder zu Ende. Der restliche Abend endete unspektakulär im Hotel. Donnerstagmittag hob dann wieder die Maschine der Fluggesellschaft WizzAir nach Nürnberg von Tirana aus ab. War eine schöne aber zu kurze Zeit. Bis bald du immer wieder schöner Balkan. Das Positivste war aber eindeutig der Länderpunkt Moldawien mit seinen ganzen Reiz. Gerne komme ich wieder!


933. Groundhoppingbericht, 05.03.2024:

Kupa e Shqiperise Rise, Viertelfinale; Rückspiel

17:00 FK Partizani Tirana vs. FK Kukesi 3:5 n. E.


350 Zuschauer

Den letzten Teil der Reise bestritt ich nun und noch einmal wurden die Örtlichkeiten gewechselt. Logischerweise entschied ich mich dorthin zu gehen, wo auch unter der Woche der Ball rollte. In vielen Ländern auf den Balkan sind diese Woche englische Wochen. So hatte ich ein wenig Auswahl. Nach detaillierter Planung entschied ich mich, Dienstagmittag von Bukarest nach Tirana zu fliegen. Dank Ryanair war dies ein günstiges Unterfangen. Ziel war am heutigen Dienstagnachmittag das Heimspiel vom FK Partizani Tirana gegen FK Kukesi. Eigentlich machte ich mich mit genügen Zeit im Gepäck auf zum Ground, aber mehrere elendige Staus, ließen die Zeit verstreichen. Am Ende stand ich 1 h + im Stau, ein Umfahren war schlicht nicht möglich. Der Verkehr hier, war bis jetzt das Chaotische was ich bis jetzt gesehen habe. Irgendwann, natürlich viel zu spät erreichte dann doch noch den Ground.

Zumindest abermals freier Eintritt entschädigte ein wenig. Das Stadion ist relativ schnell erzählt. Ein Baukasten wie er auch beim FC Ingolstadt steht. Es gibt eine Haupt- und Gegenrade die Kurven sind nur durch Werbeplanen behängt. Die Stimmung hier war mäßig. Außer einer winzigen Pyroeinlage und ein paar wenigen Fangesängen gab es so gut wie keinen Support bei den Partizanen. Kukesi durfte sich über immerhin zehn Fans freuen.

Nach dem Partizan das Hinspiel knapp mit 1:0 gewann, konnte Kukesi in der regulären Spielzeit diesen Rückstand wieder ausgleichen. Im Elfmeterschießen gewannen dann etwas glücklich die Gäste. Nun wird morgen der letzte Tag des Urlaubs eingeläutet.

932. Groundhoppingbericht, 04.03.2024:


Super Liga Rumänien, 29. Spieltag

19:00 CS Universitatea Craiova 1948 vs. FC Rapid Bukarest 1923 1:1

10000 Zuschauer

Leider wurde sich wieder Montagfrüh aus Moldawien verabschiedet. Dieser Gammel, günstige Preise, keine Touristen boten mir die perfekte Entspannung und Entschleunigung. Sehr gerne werde ich irgendwann mal wieder in die Republik Moldau reisen. In der Früh startete dann ein Flug, der Marke FlyOne in die rumänische Hauptstadt Bukarest. Hier sollte ich zum ersten Mal sein. Mein Fazit über die Großstadt mit 1,7 Millionen, ich habe mir irgendwie mehr erhofft. Nun gut, bereits am Nachmittag fand ich mich in der Pension wieder und nach kurzen Ausruhen, ging es dann in den Süden nach Craiova. Die Fahrt war ultra nervig. Staus über Staus, zigtausend Kreisverkehre, die den Verkehr unnötig ausbremsten.  Nach über drei Stunden erreichte ich dann Craiova. Viel Zeit zum Anpfiff blieb nicht mehr. Schnell ein Ticket gekauft und rein.

Obwohl es hier eine neue Arena ist, finde ich sie klasse. Von der Bauweise erinnert es mich an das Stadion Veledrome in Marseille. Die Zuschauerzahl war ordentlich und Rapid brachte etwa 400 Fans mit, die mit reichlich Fahnen und einen guten Support auf sich aufmerksam machten. Craiova bot eine durchschnittliche Leistung auf den Rängen.

Rapid war die erste Halbzeit schwach, in der Craiova nicht unverdient in Führung. Zumindest in der zweiten Halbzeit wurde Rapid stärker und glich noch aus. Am Ende ein gerechtes Unentschieden.

Unmittelbar nach dem Spiel wurde die Heimreise nach Bukarest angetreten. Diesmal verlief alles zügig. Nun stehen die letzten zwei Tage dieses kleinen Urlaubs an.


931. Groundhoppingbericht, 03.03.2024:

Cupa Moldovei, Viertelfinale

13:00 Milsami Orhei vs. Zimbru Chisinau 1:2

600 Zuschauer

Tiefenentspannt wachte ich Sonntag in der Pension auf und um 14 Uhr(örtlicher Zeit)sollte das nächste Spiel gemacht werden. Wieder Pokal, dieses Mal gab sich der zweitgrößte Klub des Landes, nach Sheriff Tiraspol, nämlich Zimbru Chisinau auswärts bei Milsami Orhei die Ehre. Für fast unverschämte 1,80 € konnten die 60 Kilometer lange Strecke mit dem Mercedes Sprinter ab dem Busbahnhof Nord in Chisinau bestritten werden. Es klappte alles wie am Schnürchen. Das Stadion lag zu dem nur wenige hundert Meter vom Busbahnhof in Orhei entfernt. So war noch ein Stadtrundgang mit kleinem Snack drin. Rechtzeitig machte ich mich auf zum Ground. Wieder freier Eintritt.

Dieses Stadion ist auf jeden Fall zwei Nummern besser und größer, als das Stadion gestern. Eine große Tribüne ist aber der einzige Ausbau in dem Stadion. Trotzdem nicht schlecht. Es kamen auch deutlich mehr Zuschauer als gestern. Etwa 600 dürfte es wohl gewesen sein. Die Stimmung auf der Tribüne war sehr angenehm. Man merkte, dass hier alle aus der Stadt zusammen kamen. Ein schöner Familienachmittag. Vor dem Spiel wurden die Kinder in den Farben von Milsami geschminkt. Bei zudem angenehmen Temperaturen konnte man einen ruhigen Fussballnachmittag genießen.

Einzig die Partie war phasenweise richtig mies. Erst in der zweiten Halbzeit nahm die Partie an Fahrt auf. Zimbru gewann mit der fast letzten Aktion, per direkt verwandelten Freistoß diese Pokalpartie. Nun ging es wieder zuverlässig zurück nach Chisinau. Die fast drei Tage Moldawien brachten viele Eindrücke. Gerne komme ich irgendwann mal wieder. Kostengünstig hoppen ist hier an der Tagesordnung. Zudem wird man nicht wie vieler anderer Orte von Touris erschlagen.


930. Groundhoppingbericht, 02.03.2024:

Cupa Moldovei, Viertelfinale

13:00 Petrocub Hincest vs. FC Stauceni 8:0

300 Zuschauer

Mit großen Schritten ging es schlussendlich in Richtung Urlaub. Freitagfrüh ging es dann endlich los. Die Freude war riesengroß als ich den Zug nach München betrat. Es ging zum Franz-Josef Strauß Flughafen. Rechtzeitig und ohne Komplikationen erreichte ich diesen. Nach kurzer Findungsphase ging es zu meinem Gate. Moldawien war das Ziel. Ein zaghafter Versuch dieses kleine Land zwischen der Ukraine und Rumänien letztes Jahr bereits zu machen scheiterte. Nun eben heute und mit einem Direktflug war die Anreise total entspannt. Pünktlich landete die Boeing 737 der Fluggesellschaft „Windrose“ pünktlich in Chisinau. Nun wurde sich für das erste ein Taxi genommen und zum Hotel gefahren. Den Freitagabend verbrachte ich relativ entspannt mit ein wenig Sightseeing in der Hauptstadt der Republik Moldau.

Samstag gab es dann den ersten Ground. Anders als sonst im Ausland setzte ich dieses Mal alles auf dem Nahverkehr. Schweinegünstig fuhr ich mit Bus und Mercedes Sprinter in Richtung der Stadt Hincest. Diese lag etwa 30 Kilometer von Chisinau entfernt. Für schlappe 1,60 € konnte ich one Way fahren. Ein Träumchen. Der Ranz der Rostlauben die sich Mercedes Sprinter schimpfte, war zudem ein guter Unterhaltungswert. Hincest erreichte ich überpünktlich, nach einem Minirundgang ging es rechtzeitig zum Ground. Der freie Eintritt schonte weiterhin meine Urlaubskasse.

Hier stand ein Spiel im moldawischen Pokalviertelfinale an. Der Erstligist Petrocub Hincest empfing den Drittligisten FC Stauceni.

Wie fast alle Stadien in Moldawien ist auch das Stadion von Petrocub relativ klein gehalten. Eine unüberdachte Tribüne mit Plastiksitzschalen in den Landesfarben bildet das ganze Stadion wieder. Das Zuschauerinteresse war erwartungsgemäß nicht besonders hoch.

Nachdem Stauceni kurze Zeit das Spiel offen halten konnte, spielte Hincest im Laufe des Spiels immer mehr seine Überlegenheit aus. Am Ende ein deutlicher 8:0 Sieg. Ich war zufrieden, der Länderpunkt Moldawien wurde erfolgreich eingesackt. Nun ging es wieder auf gleichen Weg wieder zurück. Den Abend ließ ich mit einen Abendessen und einen gemütlichen Abend in der Pension ausklingen.


929. Groundhoppingbericht, 20.02.2024:

Testspiel

19:00 TSV 1860 Weißenburg vs. TSV Kornburg 2:1

kein Ticket

50 Zuschauer

Wie man sieht befinde ich mich zur Zeit ein wenig auf Tauchstation. Hoppingtechnisch geht bei mir aus diversen Gründen zur Zeit nicht viel. Um den Februar nicht komplett ohne Ground auslaufen zu lassen, erhob ich mich am frühen Dienstag Abend vom Sofa und machte mich mit Benny auf nach Weißenburg zum Testspiel TSV 1860 Weißenburg gegen den TSV Kornburg.

Ein einfacher Nebenplatz ohne jegliches Highlight wurde uns hier geboten. Immerhin waren ein paar bekannter Nürnberger Hoppergesichter vor Ort, sodass man sich eifrig unterhalten konnte.

Weißenburg gewann ein furchtbar schlechtes Spiel mit 2:1. Nun geht es mit großen Schritten in Richtung Urlaub. Ade Winterdepression. 

928. Groundhoppingbericht, 07.02.2024:

Testspiel

19:00 FSV Stadeln vs. ASV Veitsbronn Siegelsdorf 2:0

kein Ticket

40 Zuschauer

Trotz das ich am Mittwoch relativ spät das Arbeiten anfing, war es mir möglich am Abend ein kleines Spielchen mit zu nehmen. Keine sechs Kilometer entfernt vom letzten Kunden, trug der FSV Stadeln ein Testspiel auf seinen Gelände aus. Nach Beendigung der Arbeit, fuhr ich zügig in Richtung Fürth. Das Sportgelände vom FSV Stadeln, war mir aus vergangenen Tagen bereits bekannt. 

Seit letzten Jahr im Herbst verfügt der FSV Stadeln über einen neuen Kunstrasenplatz. Der Platz ist schlicht gehalten. 

Bei ergiebigen Dauerregen, ohne Schirm, verfolgte ich dieses Testspiel. Hoppen muss halt einfach weh tun. Stadeln gewann schlussendlich völlig verdient dieses Spiel. Nach Schlusspfiff hieß es schnell heim und die nassen Klamotten vom Leib reißen.


927. Groundhoppingbericht, 04.02.2024:

Testspiel

14:00 TSV Altenfurt vs. GSV Megas Alexandros Nürnberg 1:3

kein Ticket

40 Zuschauer

Nun war es am Sonntag den 4. Februar in diesem Jahr soweit, die Freiluftsaison in Deutschland war für mich eröffnet. Der Ball rollte wieder und das erste Spiel war für mich ein relativ bedeutsames. Im Testspiel duellierten sich der TSV Altenfurt und die Griechen von Megas Alexandros. Ein auf den ersten Blick ein ganz normales Testspiel, für mich hieß es aber endlich einen der letzten Plätze in Nürnberg zu kreuzen, der mir noch fehlt. Das Spiel wurde auf dem ehemaligen Sportgelände von der DJK SF Langwasser ausgetragen. Ein Platz der seit der Auflösung der DJK Langwasser seit dem Jahr 2011 praktisch brach lag. Der TSV Altenfurt erwarb vor einigen Jahren das Gelände, weil das heimische Gelände in nächster Zeit für Wohnhäuser weichen soll. Weil sich der Prozess aber wie ein Kaugummi zieht, herrscht hier Stillstand. Das Gelände von Langwasser verfügt über vier Rasenplätze, davon sind zwei aktuell nicht mehr nutzbar. Auch ansonsten braucht das Sportgelände ein Generalsanierung. Für Testspiele im Winter ist das Areal aber noch tauglich. Mit Glück, kann man im Winter diesen Platz machen, ansonsten höchst schwierig, deshalb dauerte es auch bis zum heutigen Tage, dass ich hier vorstellig wurde.

Die Gäste gewannen souverän. Nach dem Spiel ging es auf dem Heimweg, noch zu einem Lost Ground. Der VFR Moorenbrunn nur wenige hundert Meter von der DJK Langwasser entfernt, existiert seit Mai 2018 nicht mehr. Das Sportgelände ist derweil verlassen. Hier sah ich eines meiner ersten Spiele in meiner Hopperkarriere. Mit diesen traurigen Momente, fuhr ich endgültig nach Hause. 


926. Groundhoppingbericht, 28.01.2024:

Bezirksstaffel 2; Kreis Mittelfranken, 7. Spieltag

17:00 TSV Rosstal 4 vs. HG/HSC Fürth 35:23

kein Ticket

40 Zuschauer

Der Januar endete mit dem Besuch beim Handballkracher zwischen der vierten Mannschaft vom TSV Rosstal und den Gästen von der HG/HSC Fürth. Der Fussball ist in diesen Tagen noch rar gesät und deshalb musste ich um meinen Hunger in Sachen Groundhopping wenigstens ein bisschen zu stillen, auf eine Randsportart zurück greifen. Rosstal war mit knappen zwanzig Kilometer schnell zu erreichen.

Überraschenderweise ist die Schulturnhalle der Mittelschule Rosstal sehr ordentlich. Zwei Tribünen auf den beiden Längsseiten, bieten einen deutlichen Ausbau. Immerhin 40 Zuschauer verfolgten diesen Leckerbissen.

Bereits in der ersten Halbzeit war das Spiel entschieden, in der zweiten Halbzeit konnten die Fürther ein bisschen Schadensbegrenzung betreiben. Für mich hieß es den Abend daheim gemütlich ausklingen zu lassen. Nächste Woche geht wieder der Ernst des Lebens los.


925. Groundhoppingbericht, 14.01.2024:

"Dreier am Sonntag"

3. Spiel: Segunda Regional Mallorca; Gruppe C, 14. Spieltag

18:15 CD Ferriolense B vs. Union Latina 8:1

kein Ticket

40 Zuschauer

Zum Abschluss des tollen Wochenende tauchten wir nochmals ganz tief in die untersten Ligen ab. Die Hopperpolizei bekam hoffentlich keinen Wind davon, dass wir erst deutlich nach Anpfiff eintrudelten. Geographisch befanden wir uns jetzt genau neben dem Flughafen von Palma. Hier gibt es den kleinen Verein CD Ferriolense. Von diesen hatte die Reserve ein Heimspiel.

Mit einen soliden Kunstrasenplatz und einer kleinen Stahltribüne ist der Platz Durchschnitt.

Äußert einseitig war die Partie. 8:1 hieß es am Ende und mit diesen Kantersieg endete unser gemeinsames Wochenende. Es ließ fast keine Wünsche offen. Zum Tourabschluss gönnten wir uns ein gemeinsames Abendessen in der Stadt.  Nach einer etwas kürzeren Nacht, hob die Maschine kurz vor 11 Uhr aus Palma Richtung Nürnberg ab. Mallorca bleibt in Zukunft für den Winter immer eine Option.


2. Spiel: Tercena Division RFEF 11(Istas Baleares), 16. Spieltag

16:30 CF Soller vs. UD Collerense 2:3


600 Zuschauer

Ein kleinen Rückschlag gab es zunächst beim zweiten Spiel, der sich dann allerdings als ganz klarer Glücksgriff herausstellte. Eigentlich hätten wir bei Palmanyola vorstellig werden sollen, allerdings fiel dort das Spiel aus und kurzerhand musste ein Ersatzspiel her. Tobi fand dies auf seinen Handy und nach einer kurzen weiteren Autofahrt erreichten wir die Kleinstadt Soller. Bereits vor dem Erreichen des Grounds staunten wir nicht schlecht über das herrliche Bergpanorama. Die Parkplatzsituation vor Ort war nicht so einfach und nach kurzer, aber nerviger Suche wurden wir schließlich noch fündig. 

Was soll man zum Stadion sagen? Ein Träumchen, oder einfach nur geil? Die Anlage ist mit einer größeren Tribüne auf der einen Längsseite und ein paar Stehstufen auf der gegenüber liegenden Längsseite schon ordentlich, dass wie schon angesprochene Panorama im Hintergrund des Stadions ist einfach nur einmalig. 

Ach ja bei aller Landschaftsromantik, gab es noch ein hitziges und kurzweiliges Spiel zu sehen. Die Gäste gewannen glücklich und wir machten uns zu unseren letzten Spiel an diesen Wochenende auf.


1. Spiel: Segunda B; Gruppe 2, 19. Spieltag

12:00 Atletico Baleares vs. Recreativo Huelva 0:2

3000 Zuschauer

Der Sonntag fing zuerst so wie der Samstag an. Frühstücken im Strandcafe, nahe unserer Unterkunft in Paguera. Nach einem leckeren Baguette, Cappucino und eines "Tunel 40%" Schnaps, wurde sich wieder der Arbeit gewidmet. Jetzt gab es das hochklassigste Spiel an diesem Wochenende zu sehen. Dritte Liga und dies zwischen Atletico Baleares und den Gästen aus Huelva. Das Stadion war keine halbe Stunde von unserer Unterkunft weg.

Das Estadio Balear hat eine aktuelle Kapazität von 6500. Knapp zur Hälfte war das Stadion gefüllt, wobei hier etwa gut 300 Gäste anwesend waren. Stimmung gab es außer dem Klatschtpublikum von der Heimseite, nur von den Gästen.

Völlig verdient und dank zweier Traumtore gewann Huelva dieses Spiel. Für uns war nun ein wenig Mittagpause, die mit ein wenig Kultur verbracht wurde. 

924. Groundhoppingbericht, 13.01.2024:


,,Erfolgreicher Start ins Jahr 2024"

3. Spiel: Segunda Regional Mallorca; Gruppe C, 14. Spieltag

19:45 CF La Union B vs. CD San Roque B 3:2

kein Ticket

50 Zuschauer

Während die Zwei sich in Palma nicht lumpen ließen, fuhr ich mit dem Auto in den Norden von Palma. Dort sah ich zur Entschädigung das Kracherspiel zwischen den beiden Reserven von CF La Union gegen CD San Roque. Was für ein Hochgenuss. Die fettigen Chips und das Bier rundenten den Abend gebührend ab. 

Eine kleine Stahlrohrtribüne ist der einzige Ausbau, auf der ansonsten schlicht gehaltenen Anlage. 

Nach einer zwischenzeitlichen 3:0 Führung für La Union, wurde es zum Ende nochmals spannend. Am Ende reichte es aber zu einen knappen 3:2 Heimsieg für La Union. Nun hieß es für mich die zwei Turteltäubchen wieder aus Palma abholen und ab zur Unterkunft. Während die zwei mir von ihren Abendessen erzählten, gab es für mich im Apartment lediglich eine Knorr Hühnersuppe. Hopperleben deluxe eben. 


2. Spiel: Preferente Regional Mallorca; Gruppe A, 16. Spieltag

17:45 UD Pla de na Tesa vs. CD Calvia 2:1

120 Zuschauer

Von Son Servera ging es wieder zurück nach Palma, hier fand im südlichen Teil der Stadt unser zweites Spiel statt. UD Pla de na Tesa hieß hier der Verein. Rechtzeitig zum Anpfiff betraten wir das kleine, aber feine Stadion.

Ein feines Stadion deshalb, weil mit einer überdachten Tribüne ein deutlicher Ausbau geboten wurden. Der zweite Ground war somit auch ganz in Ordnung.

Hochspannend war die Partie, die erst durch einen Foulelfmeter in der allerletzten Minute zur Gunsten der Heimmannschaft entschieden wurde. Nun trennten sich erstmal unsere Wege. Wie am Anfang der Tour vereinbart setzte ich Tobi mit Freundin irgendwo in Palma ab. Die Zwei machten sich einen romantischen Abend, mit Lachs und Kaviarhäppchen, während meine Wenigkeit die Vorzüge des Singlelebens genoss und zum nächsten Spiel fuhr. 


1. Spiel: Segunda Regional Mallorca; Gruppe B, 16. Spieltag

15:00 CD Serverense B vs. UE Porreres B 1:2

kein Ticket

70 Zuschauer

Während in Deutschland allerseits noch Winterdepression herrscht, starte für mich das Hoppingjahr 24 im sonnigen Ausland. Bereits im November letzten Jahres wurde ich dank Tobi auf die "Black Friday" Angebote von Ryanair aufmerksam. Nach kurzer gemeinsamer Beratung entschlossen wir uns eben im Januar für ein Wochenende abzuhauen. Die Wahl fiel schlussendlich auf einen Kurztrip nach Malle. Für mich sollte es zum Start ins neue Jahr, bereits den nächsten neuen Länderpunkt geben. Die Aussichten waren also perfekt. Um die Jahreswende schusterte ich dann eine kleine aber feine Tour zusammen. Am Freitag hob dann die Maschine kurz nach 19 Uhr aus Nürnberg ab. Mit im Gepäck war auch Tobis neue Flamme, die an dieser Stelle herzlichst gegrüßt sei. Nach zwei Stunden Flug landete die Maschine erfolgreich gegen 21 Uhr in Palma de Mallorca. Schnell wurde sich der Mietwagen geholt und dann hieß es noch am Abend in das gebuchte Appartement. Der restliche Abend verlief gemütlich.

Topfit und hochmotiviert starten wir dann in den Samstag. Während in Deutschland etwa Temperaturen um den Gefrierpunkt herrschten, lachte uns die Sonne bei knappen 20 Grad ins Gesicht. Einfach toll! Mit dem Auto ging es einmal quer über die Insel in die Kleinstadt Son Servera. Dort gab es zwar nur ein Reservespiel, aber Hauptsache Länderpunkt Spanien fiel für mich an dieser Stelle.

Eingerahmt von der wunderschönen Landschaft und einer größeren Tribünen kann das Stadion von CD Serverense auf jeden Fall, als top bezeichnet werden. Einen Großtteil der zweiten Halbzeit sahen wir vom Felsen hinter dem rechten Tor. Neben der Megaaussicht, hob auch das Wetter die Stimmung merklich an.

Die Gäste gewannen ein knappes Spiel, dies nur zur Vollständigkeit. Der Auftakt war geschafft!